Montag, 16. Juli 2018

Zu Besuch beim Sams und anderen Kinderbuchhelden im Jumus Speyer


Louisa und Jolina beim Sams im Museum Speyer

Es sind Ferien und wir machen einen Besuch, auf den wir uns schon ein halbes Jahr freuen.
Das Sams ist im Historischen Museum in Speyer eingezogen und hat viele seiner Freunde dabei.
In Vorbereitung dieser Ausstellung waren Louisa und ich ja schon im Januar ins Museum eingeladen und konnten dort Paul Maar, den Autor des Sams persönlich treffen.
Zusätzlich haben wir dann noch die vorherige kindgerechte Ausstellung über Robin Hood mitgenommen.

Das Jumus (Junges Museum Speyer) steht seit Jahren auf unseren fixen Ausflugsliste und wir versuchen jede Ausstellung mit zu nehmen, weil wir sie so großartig für Familien finden und für jedes Alter etwas dabei ist und am Ende alle mit einem fetten Grinsen aus dem Museum gehen.
Meine Berichte übers Jumus reichen zurück bis in Jahr 2012 und das sind bei weitem nicht alle Besuche, denn nicht alles ist verbloggt ;-) Wir verbrachten immer schon die Schließtage von Louisas Kindergarten gerne im Jumus und hatten am Ende auch mal 6 oder 7 Kinder dabei.

Jetzt nehme ich Euch aber mit zu Sams und vielen anderen Kinderbuchhelden, nehmt euch nen Kaffee und setzt euch bequem hin, es sind wirklich viele Bilder. VIELE Bilder




Eingang zur Samsaustellung in Speyer im Jumus

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich für die Einladung, mir zusammen mit meiner Familie die Ausstellung ansehen zu dürfen und die freundliche persönliche Begrüßung von Dr. Alexander Schubert (Leitender Direktor und Geschäftsführer ) und Susanne Schilz (Referentin des Leitenden Direktors, Kooperationen/Tourismus/Neue Medien) und auch alle anderen des Museumsteams waren so herzliche Gastgeber, das erinnerte mich an die Geschichte im Museum in Schleswig, Museen leben nicht nur durch ihre Ausstellungen, sondern durch die Menschen und diese Menschen bringen einen dazu immer wieder ins Museum zu gehen.

Diesen Auftrag hat man in Speyer schon lange verstanden. Sie haben vor Jahren den Staub weggepustet und machen Museum auch für Familien mit Kindern zum Erlebnis. Man darf anfassen um zu "begreifen", spielen, chillen. Die Technik ist auch längst eingezogen. O-Ton Louisa: "Schau mal, das ist ein I-Pad" Ich: "Ja, da kannst Du...." "Nein Mama! Das weiß ich ja, aber es ist ein I-PAD!!!!"
Alles richtig gemacht liebes Jumus-Team, solange ihr Tabletts der richtigen Marke verwendet, seid ihr in den Augen von pubertierenden Besuchern cool genug.


Das war es jetzt aber mit der langweiligen Einführung, wir wollen ja endlich zum Sams und den vielen anderen coolen Helden unserer Kindheit.


Das Sams



Die Regenschirmmaschine von Herrn Taschenbier

Jolina war schon mit dem Papa vorgegangen in die Ausstellung und probierte schon vieles aus, während ich vorne noch ein bisschen über die nächste Aktion des Museums erfahren habe. Ich werde hier Dauergast und es gäbe wirklich schlechtere Orte.


Jolina bedient die Regenschirmmaschine bei der Samsaustellung

Jolina brennt darauf mir alles zu zeigen was sie schon alles entdeckt hat, ist aber für meinen Geschmack viel zu schnell, gerade beim Sams kann ich mich viel zu wenig umschauen.

Der Autor des Sams hat übrigens auch den Audioguide eingesprochen, den ich ganz vergessen habe nachzufragen, Grund die Ausstellung nochmal zu besuchen. ;-)


Das Schöne hier im Museum, es darf angefasst werden, nicht alles, aber vieles und gerade das mach Jolina so großen Spaß. Die Maschine funktioniert natürlich auch und es blinkt ganz doll.


Die Wände die in der Robin Hood Ausstellung noch in Sherwoodforestgrün angestrichen waren sind bei dieser Ausstellung schwarz, dadurch wirken die bunten Exponate noch knalliger, bunter und lebensechter, der einzige Nachteil, Fotos sind entweder zu dunkel, oder das schwarz wird grau und ohne Blitz, naaa jaaa :-/
Ich habe meinem Bildbearbeitungsprogramm echt einiges abverlangt und am Ende gemerkt, Handyfotos waren besser, so geht es manchmal.


Natürlich hat das Sams als guter Gastgeber auch eine bombastische Tafel für alle Gäste vorbereitet und auch wir durften Platz nehmen.
Ach, das sieht sooo lecker aus, so ein unechtes Törtchen würde auch gut in meine Deko hier passen, hahaha.


Sieht man jetzt auf dem Foto nicht wirklich, aber das ist ne interaktive Suppe. In manchen Tellern befinden sich Bildschirme.


Da ist sie, die Tafel, an der für jeden der Kinderbuchhelden auch ein Tellerchen mit Lieblingsessen vorbereitet ist, wer wohl wo sitzt?
Da muss ich zugeben, war ich richtig schlecht.

Ach so, natürlich gibt es im Museums-Shop ganz viele Bücher zu den Kinderbuchhelden zu kaufen und viele Dinge die die Augen zum leuchten bringen. Ich musste schon sehr an mir halten um nicht die Mini-Drehorgeln mit Pippi- und Michelmusik zu kaufen.

Ich verlinke Euch einfach zu jedem Kinderbuchhelden die Bücher, Bücher kann man nie genug haben.
Link zu vielen Abenteuer vom Sams*


Pippi Langstrumpf




Also Pippi und auch Michel liefen bei uns ja sehr lange rauf und runter und wurden dann direkt vom Sams abgelöst. Wie praktisch, dass die Villa Kunterbunt hier auch direkt in der Nähe von der Festtafel des Sams liegt.
Jolina braucht ja viele Wiederholungen und sie liebt sie, noch mehr als andere Kinder und da sie eher visuell lernt, durfte sie das auch bis wir alle mitsprechen konnten.
Schon als Kind hatte ich natürlich die Bücher von Pippi Langstrumpf.



Da wir in einem richtigen Museum sind hängen natürlich auch Gemälde an den Wänden.
Schöne bunte Originale. Da wir natürlich nicht wissen wie ein Spunk aussieht, kann man auch nicht sagen, ob auf dem Bild einer zu sehen ist.


Also die Villa Kunterbunt ist doch nach heutigen Gesichtspunkten gar nicht mehr so bunt, oder. IKEA und wir verrückten  Kreativen haben unser übriges dazu getan, dass heute viele Wohnungen an Pippi erinnern.

Natürlich ist die Villa nicht nur zum anschauen. Spielen  und ausprobieren dringend erwünscht.




Hui, ganz viele Schubladen. Was da wohl drin ist? Vielleicht sogar ein Spunk?


Louisa schaut mal nach, ist das ein Spunk? Man weiß es nicht so genau.


In viele Schubladen kann man reinfassen und die Dinge rausholen und damit spielen, andere Schubladen sind mit Glas abgedeckt. Ich gestehe, wir haben gar nicht alle aufgezogen. Schon wieder ein Grund nochmal zu kommen.


Jolina kocht Muscheln, mmmhhhhh


Aaaahhhh!!! Was sind das für Geräusche die da aus der Spülschüssel kommen?
Und ist da nicht sogar eine Hand?


Nicht zu glauben, es ist kein Spunk, es ist ein Jolina.


An dieser Stelle noch ein fettes Danke an den Museumsmittarbeiter in der Ausstellung, der Jolina ganz viel gezeigt hat und der sie mal so richtig sauber geschrubbt hat, zu Hause schaffen wir das ja nie, endlich konnten wir ein sauberes Spunk, äähhh Kind mit nach Hause nehmen.



Louisa wurde dann mit dem Schlauch abgespritzt.



Jolina schaut mal aus dem Fenster der Villa Kunterbunt, ob Tommi und Annika schon da sind um mit ihr auf dem "Kleinen Onkel" auszureiten.


Ja, Pippi war vielleicht das stärkste Mädchen der Welt, aber Jolina ist stark und hat noch ein Chromosom mehr, ätsch Pippi.


Ich ärgere mich, dass ich von mir kein Foto mit dem "Kleinen Onkel" habe. Okay, ich sammle einfach mal weiter gute Gründe nochmal in die Ausstellung zu gehen.


Unsere Große wieder, muss gleich übertreiben und hebt das Pferd mit nur einer Hand hoch.
Da sie in den Ferien gar keinen Sport mach tut so ein Workout zwischendurch richtig gut.


Link zu gefühlt unendlich vielen Pippi-Büchern*



Natürlich gibt es überall Bildschirme und jede kleine Ecke ist genutzt für Rätsel.
Auch Louisa findet genug, das ihr Freude macht und wir Erwachsenen? Wir sind happy und tauchen ab in unsere Kindheit.



Jim Knopf und Lukas de Lokomotivführer


Zurücktreten von der Bahnsteigkante, auf Gleis 1 fährt ein der Lummerlandexpress Emma mit Ziel Lummerland Hauptbahnhof.


Jetzt kommen wir also zu meinem Lieblingsschriftsteller Michael Ende.
In einer Vitrine original Dinge von ihm. Das ist jetzt wieder mehr so ein Eltern-Ding. Die Ausstellung hat eben für jeden etwas.


Jim Knopf und Lukas, für mich wohnen die ja auf einer Insel umgeben von einem Meer aus Plastikplanen ;-)
Jetzt aber mal ehrlich, ich war noch recht jung, als ich das Buch las und es war so viel mehr als das was man bei der Puppenkiste sah.
Das Buch gehörte meinem 10 Jahre älteren Pflegebruder, der es mir mit seinen 16 Jahren gerne vermachte, mit anderen Klassikern.
Ich fand Ende so toll, dass ich die Unendliche Geschichte verschlungen habe und den Film genau so Mist fand wie er selbst. Aber Limahl, der Sänger des Titelsongs hing natürlich auch als Poster in meinem Zimmer, der war schon echt süß.


Zurück aber zu Lukas, Jim und Emma.
Scheinriesen sind schon ne richtig große Sache.


Wirklich, wirklich groß.


Doch verlassen wir Lummerland, aber nicht ohne, dass ich Euch die Bücher von Michael Ende ans Herz lege, es sind Kinderbücher mit einer großen Weisheit darin und einen Link zu den Werken von Ende* da zulassen.



Die kleine Hexe, Der kleine Wassermann, Das keine Gespenst, Der Räuber Hotzenplotz (nicht klein)






Was haben die oben genannten alle gemeinsam, also jetzt nicht den Artikel, sie sind alle erdacht von Ottfried Preußler.
Allerdings drang nur der Räuber bis in mein Kinderzimmer vor, doch ich mochte ihn nicht, ich glaube das kleine Gespenst, oder die Hexe hätte ich eher gemocht.
Seinen Krabat musste Louisa letztes Jahr in der Schule lesen.


Hier hat Louisa übrigens das I-Pad entdeckt, von dem ich am Anfang erzählt habe.
Hier kann man die Geschichte der kleinen Hexe selbst "designen" indem man den Erzähler auf unterschiedliche Art sprechen lässt. Louisa war hier eine ganze Weile beschäftigt.




Wie ihr seht, sieht man das im Dunkeln? Also wie ihr vielleicht seht, gibt es mehrere Plätze nebeneinander, damit es kein Gedränge gibt.

Hier komme ich mal zu dem Punkt warum man auf den Bildern immer nur uns sieht. Das hat in dem Fall wirklich nichts mit der DSGVO zu tun, kam der nur zu Gute. Wir waren fast alleine im Museum und eigentlich hatte ich das mit Absicht auch so geplant. Das könnt ihr übrigens auch.
Ihr braucht nur diese Zutaten: Kein Wochenende, früher Nachmittag, suuuper schönes Wetter.
Alle anderen schwitzen im Freibad und man selbst hat freie Bahn im kühlen Museum, es war himmlisch, so ganz exklusiv.


Unser Papa hört sich mal den LouForYou-Kleine-Hexe-Remix an.



Ich mag ja Magnete super gerne. Warum, keine Ahnung, ich finde es faszinierend, auch wenn Physik echt nie mein Ding war.


Bei diesem Spiel/Rätsel konnte Jolina super mitmachen, auch wenn sie die drei Bücher gar nicht kennt. Wir haben zwar die Hörspiele, doch Jolina will immer Conni hören, oder Pippi und Michel.
Danke liebes Museum Speyer, dass diese Gören Conni und Laura mit dem nervigen Stern keinen Platz hier gefunden haben. Es gibt Figuren, wie die im Museum, die wir Erwachsenen immer noch lieben und es gibt welche, die würde man gerne Kopf über in die Toilette stecken, hätte man die Möglichkeit.



Jolina braucht kaum Hilfe um die Bildkarten, der entsprechenden Geschichte von den 3 "Kleinen" zuzuordnen.


Jetzt wird's etwas esoterisch.


Nicht wundern, das Bild ist so verschwommen weil wir inzwischen unter Wasser sind, im Reich des kleinen Wassermanns.
Schon bei der letzten Ausstellung kamen solche Projektionen gut an, doch hier ist es echt großartig und ich hätte mich gerne einfach auf den Boden zu den Fischen gelegt und etwas entspannt.
Natürlich machen Aufnahmen mit Blitz den Effekt kaputt, logisch.


Es ist alles eingebunden und so stört die Tür des Notausgangs kein bisschen, es hat eher noch etwas zusätzlich verwunschenes, wo mag es da wohl hingehen im Unterwasserreich?





Dies hier ist kein statisches Bild auf dem Boden. Das Wasser bewegt sich und die Fische schwimmen um einen rum. An der Decke sind Kuppeln, durch die man die Oberfläche erahnen kann und ab und zu mal ein Frosch zu uns abtaucht.


In diesem Raum kann man sich ganz lange aufhalten, auch wenn eigentlich kaum etwas darin steht, trotzdem fanden die Mädels es genau so toll unter Wasser wie ich.
Ich hätte mich doch hinlegen sollen....




Gerne nehmen Louisa und Jolina das Angebot an einen Wassermann zu malen.


Louisas Werk, sie findet es nicht gelungen. Ich schon.


Und auch hier findet man Bildschirme um Rätsel zu lösen für die Größeren...


... und Gegenstände die zum Spielen anregen für die Kleinen.


Verlassen wir hier den kleinen Wassermann, denn es gibt ja noch so viel mehr zu entdecken.
Ich habe ja gesagt Kaffee und bequem sitzen.


Die vielen Bücher von Ottfried Preußler findet man unter diesem Link*.

Der kleine Ritter Trenk



Asche auf mein Haupt. Ich kenne nur den Namen von Kirsten Boie, habe aber kein Buch von ihr je in der Hand gehabt. In der letzten Zeit haben sehr viele Blogger ihr neuestes Buch "Ein Sommer in Sommerby" vorgestellt und ganz ehrlich? Ich habe die Rezensionen gar nicht gelesen, weil ich im Hinterkopf hatte "Hört sich an wie so ein Herz Schmerz Drama im ZDF mit viel Landschaft und noch mehr Schmalz."

Bis zu dem Tag als wir in Kappeln in der alten Mühle standen und ein Plakat mit dem Buch dort hing, wegen einer Lesung. Sommerby, vor den Kopf schlag, natürlich dieses "by"
Waren wir doch durch diese blöde Sperrung der B76, die aber nicht an unser Navi gemeldet wurde "Lost in Schleswig Holstein" und plötzlich endeten alle Orte auf "by"
Das war der Punkt, wo ich entschieden habe, ich muss das neue Buch von Kirsten Boie unbedingt lesen, vor allem, weil es ihr an der Schlei in den Sinn kam, wo wir doch dieses Jahr unseren Urlaub verbrachten und für 2019 schon gebucht haben, weil wir uns dort in die Gegend verliebt haben, trotz dieser beknackten Sperrung.


Mein Mann kennt den Trenk aus dem TV, immerhin.


Ich mag ja so Erklärungen, wo Sprichwörter her kommen, manche kannte ich schon, andere nicht. Das war wieder etwas für Louisa und uns Eltern, und natürlich für mich, die Karten sind magnetisch. ;-)


Wie versprochen, ein Link zu den Ritter Trenk Büchern*


Chillen beim Grüffelo



Louisa warf sich sofort in den Kissenstapel auf dem Podest und verkündete, dass sie so etwas total gerne in ihrem Zimmer zum chillen hätte. Jolina entdeckte sofort jubelnd ein Sams Buch in der Bücherkiste.


Ich liebe diese Inseln der Ruhe, die es immer wieder in Museen gibt, dass man mal eine Pause machen kann, oder einfach spielen.


Oder per Whats App mit Freunden chatten oder das neueste YouTubeVideo von irgend einer Person schauen, die wir Eltern eh nicht kennen. *räusper*

Ich wette beide Mädels haben nicht sofort gesehen, dass sie bei Grüffelo sind, den gibts doch gar nicht.
Wir haben zwar beide Bücher, also auch das GrüffeloKind, doch nur Mama fand die toll, die Kinder eher beide blöööd, sorry, so ist das manchmal.


Nicht blöd ist es aber durch solche Tunnel su kriechen, auch mit 9 noch nicht.




Diese Buchstaben sind ja genial. Seht ihr das, auf dem A ein Apfel, auf dem I ein Indianer, die sind ja echt toll.
Wahrscheinlich bin ich jetzt mal wieder die eine, die die noch nicht kannte und Ihr sagt, das sei ein alter Hut und wenn nicht, kann ich euch für Vorschulkinder ans Herz legen.


Der Link zum Grüffelo*

Der kleine Vampir



Willkommen in der Gruft der Schlottersteins.
Wenn der Name sich jetzt auch anhört als wäre Rüdiger der Feder von Ottfried Preußler entsprungen, war es allerdings Angela Sommer-Bodenburg.

Ich gestehe ganz peinlich berührt, dass ich den kleinen Vampir Rüdiger kennen lernte, als im Dezember 1986 die Serie aus Kanada ausgestrahlt wurde.
Vampire waren damals ziemlich in, die immer etwas punkig rüber kamen und ich fand diese Serie super, ich gestehe ich war schon 18, hatte einen Freund, der heute der Vater meiner Kinder ist und schaute den kleinen Vampir nur heimlich, aber mit Begeisterung.
Mein kindliches Gemüt habe ich mir bis heute bewahrt und vielleicht hat mir auch deshalb diese Ausstellung so unheimlich gut gefallen.


Hier in der Gruft kann man endlich auch das, was man im Jumus eigentlich immer kann, sich verkleiden.
Hier liegen Vampirumhänge bereit, oder Hexenhüte, alles was man zum Gruseln braucht.




Ich fand ja als Kind Gerippe immer ganz schrecklich, meine Kinder sind da total unbeeindruckt, ist wohl der Zeitgeist.



So hell ist es übrigens nicht in der Gruft, hier habe ich schon gewaltig aufgehellt, damit nicht alles schwarz/schwarz ist. Im dunkeln in die Löcher im Sarg zu fassen ist auch schon ganz schön unheimlich, ich hab mich auch erst etwas gescheut.
Dank Handy-Taschenlampe könnte ich jetzt erzählen was da drin ist. Den Teufel werd' ich, fasst selbst rein und gruselt euch.



Louisa findet Vampire auch cool und hat schon mal im Sarg ein Probeliegen gebucht.



Jolina wäre nicht kleine Schwester, wenn sie das nicht auch möchte.
Der Sarg ist noch etwas groß für sie, aber sie wächst da noch rein.




Wenn sich Eure Kinder leicht gruseln, dann geht einfach ganz schnell hier durch.


Dieser Link für zu den Abenteuern des Vampirs mit dem merkwürdigen Vampirnamen Rüdiger.*

Die Olchis



Langsam sind wir richtig müde. Da wir wirklich alles ausprobieren können und keiner uns stört und uns so lange verdulden können, wie wir möchten ist die Luft fasst raus.
Wer glaubt mit diesem Thema könne man kein ganzes Museum füllen, der irrt.



Zu den Olchis kann ich auch recht wenig sagen, liegt daran, dass meine Töchter immer nur Conni lesen wollten, da war kein Platz für die Olchis, da ich auch noch einiger meiner Klassiker einfließen ließ.


Jolina fürchtete sich vor der großen "Binne" am Eingang und wollte zuerst gar nicht in die Hütte rein gehen.


Mit diesem Link zu den Olchis* könnte ich meine Wissenslücke schließen.

Pumuckel




Wir sind am Ende der Ausstellung angelangt, ihr habt es fast geschafft.
Hier ist die Schreinerei vom Meister Eder und ich muss sagen in den 80ern kannte jeder den Pumuckl, egal wie jung oder alt, an Pumuckl kam keiner vorbei und jeder liebte diesen frechen Kobold, ach Mist, er ist ja ein Klabauter, war doch so, oder?

Die Projektion vom Pumuckl habe ich erst auf dem Bild entdeckt, im Museum hörten wir ihn nur rumpeln und pumpeln.


Mit den Eintrittskarten bekamen wir auch Rätselkarten. Hier am Drehrad kann man den Code knacken.
Übrigens hatten wir 4 verschiedene Karten, abschauen gilt also nicht.


Ich habe ürigens nicht alle Helden gezeigt die hier ausgestellt sind, so ist zum Beispiel das FliWaTüüt aus Kreuznach hier her, ja das weiß man jetzt nicht, geflogen, gefahren oder geschwommen, jedenfalls verbringt es normalerweise seinen Ruhestand im PUK, über das ich auch schon öfter berichtet habe, zB hier.


Vielleicht habt ihr ja Lust unser PUK in Bad Kreuznach auch zu besuchen, Lust auf Speyer habe ich Euch ja jetzt hoffentlich gemacht.


Jolina soll für ein Foto mit dem Sams noch Model stehen, hat aber echt ein Problem.


"Sage ich tschüß zu diesem Sams?...


...Oder doch zu diesem hier?...


...Ach, ich gebe jetzt diesem hier die Hand und dann will ich endlich was zu Essen!"


Wir hatten einen ganz wundervollen Nachmittag im Museum in Speyer.
Ihr könnt das Sams noch bis zum 6.1.2019 besuchen, doch geht doch einfach wie wir in den Sommerferien ins Museum, wenn sonst keiner auf diese Idee kommt und hab die Ausstellung für Euch, so wie wir.

Was wir eher aus Versehen noch in Speyer gemacht haben erzähle ich morgen.


Wer noch nicht genug Sams und Co hatte, der kann ja hier mal nachlesen, wie das war, als wir Paul Maar getroffen haben und ganz viel über das Sams erfahren haben.













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Wir wurden vom Museum zu diesem Besuch eingeladen, das hat meine Begeisterung nicht beeinflusst, die kam von ganz alleine in dieser genialen Ausstellung.

1 Kommentar:

  1. Thanks for your marvelous posting! I certainly enjoyed reading it, you may be a great author.I will
    ensure that I bookmark your blog and may come back someday.
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