Kennt Ihr das, wenn Euch ein Thema praktisch einkreist?
Wenn es euch ständig begegnet und ihr Euch fragt wieso?
So war es die letzten Tage bei mir mit dem Thema Demenz und speziell auch Alzheimer.
Eigentlich war es ein ganz spezieller Tag, der 10.5.2017, da ploppte bei mir in facebook plötzlich ein Post einer anderen Bloggerin auf die über ihre Oma schreibt die an Alzheimer erkrankt ist. Sie schildert die Freude die diese Frau für die einfachen Dinge des Lebens entwickelt.
Nachdem ich diesen liebevollen Blogpost auf meiner Seite teilte kam es zum regen Austausch der Leser, es ist ein Thema das viele nicht kalt lässt und auch betrifft.
Ein paar Zitate:
"
Meine Schwiegermutter ist vor allem verzweifelt, wütend, ist depressiv, ihre Wortfindungsstörung ist ihr unheimlich peinlich, sie merkt das vieles nicht mehr geht, weiß aber nicht warum, die Diagnose hat sie natürlich vergessen und das ist für sie kein schönes Gefühl.
Sie vergisst auch zu essen und zu trinken."
"..., ich glaube auch wenn man sich raus ziehen kann und das rechtzeitig tut, dann kann man sich die Liebe und den Respekt vor diesem Menschen auch bewahren. Wer jeden Tag diesen Wesensveränderungen ausgesetzt ist, der verliert das leider und kann sogar Hass entwickeln. Ich wünschte man könnte seine Angehörigen in Deutschland besseren Gewissens und auch ohne selbst dabei arm zu werden in professionelle Hände geben"
Am gleichen Tag erhielt ich ein Buch zur Rezension in dem es genau um dieses Thema geht "Die Geschenke meiner Mutter", vielleicht schaffe ich es noch diese Woche euch ein bisschen etwas über das Buch zu berichten, auf jeden Fall sind es auch dort Erinnerungen, die zur Versöhnung mit dieser gemeinen Krankheit führen.
Und nochmal am 10.5. erhielt ich den Auftrag, oder eher die Genehmigung über dieses besondere Projekt zu schreiben und zwar ohne Vergütung, auch wenn "Anzeige" vor der Überschrift stehen muss wäre es nicht richtig Geld zu nehmen für die Verbreitung dieser wundervollen Idee, die die Betroffenen am Ende nicht einen Euro kostet.