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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Buchtipp: Donald Duck in Leichter Sprache

 


Ich bin total begeistert, dass in Kooperation ein Donald Duck Buch in Leichter Sprache herausgegeben wurde.

Warum Leichte Sprache und was das ist erkläre ich gleich.

Donald Duck "Hier kommt Donald" in Leichter Sprache


Die erste Frage warum ich nicht leichte Sprache schreibe, sondern Leichte Sprache ist, weil Leichte Sprache wirklich ein feststehender Begriff ist und eine Form der deutschen Sprache.

Mittwoch, 17. Juni 2026

Tag der offen Tür bei Lebenshilfe Chancen schaffen

 


Der Schriftzug "Werkstatt" verblasst, wie hoffentlich auch das System Werkstatt als Endstation für Menschen mit Behinderung in den Vorstellungen verblasst.
Die Lebenshilfe Chancen Schaffen in Bad Kreuznach ist das was sie laut Beschreibung auch ist, eine Unterstützungsmaßnahme um Menschen mit Behinderung an den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen.


Samstag, 18. April 2026

Claras Biografie: Mehr als meine Haut


 In diesem Buch steht eine Widmung "Für Martina...."
Das bedeutet mir sehr viel, das macht das Buch zu einem kleinen Schatz, denn ich behandle Bücher sowieso sehr gut und wie meine Schätze.

Ich lese gerne und viel, auch jenseits von Spannung und Entspannung, so wie ich auch viele Wissensthemen und Dokus im TV schaue. Nein, ich bin nicht langweilig, ich sammle nur gerne Wissen an und deshalb verblüffte es mich auch etwas, dass viele noch nie etwas von Epidermolysis bullosa gehört haben, oder vielleicht noch eher von der Schmetterlingskrankheit.

Clara und ich sind schon ewig Insta-"Freunde" sofern es das gibt, also wir verfolgen uns gegenseitig und ich freue mich so für sie, wie ihr Kanal "schmetterlingclara" durch die Decke ging.

Mehr als meine Haut

mein Leben mit der Schmetterlingskrankheit
von Clara Ziegler

Mittwoch, 11. September 2024

ChancenSchaffen.de bei den Lebenshilfe Werkstätten Bad Kreuznach

 


Es tut sich was,
jedenfalls bei uns.

Seit gestern Abend schauen wir etwas beruhigter in Jolinas berufliche Zukunft, denn sie würde gerne mit Kindern arbeiten und ein potentieller Arbeitgeber hat ja selbst schon angefragt ob wir wissen wie so was funktioniert und dem haben wir gestern einen Flyer mitgebracht.

Die Lebenshilfe Werkstätten in Bad Kreuznach gehen neue Wege und die sind richtig gut.

Samstag, 9. März 2024

Eure Stimmen und Erfahrungen mit Behindertenfeindlichkeit im Freizeitpark besonders im HolidayPark

 



Es ist unglaublich wie viele in den letzten 24 Stunden ihre eigenen Erfahrungen mit dem HolidayPark mit mir geteilt haben und ich finde das darf man nicht so in Instagram und Facebook nach unten rutschen lassen.
Quellen Instagram, Facebook

Während ein Park glaubt er wäre barrierefrei mit ein paar speziellen Toiletten und Rampen baut er zusätzliche Barrieren auf, die eigentlich gar nicht da sein müssten.

Die Namen sind gelöscht, sonst sind die Kommentare komplett übernommen:


Wir waren ein Mal dort und es war das erste und letzte Mal🔥 ich musste den ganzen Tag meinen Kopf schütteln und hatte 200 Puls... wir konnten es unserem Kind gegenüber zwar unauffällig umgehen, aber zahl ich dafür Eintritt? Nö. Und möchte ich, dass mein Kind bewusst etwas verboten bekommt? Nö. Mache ich negative Werbung für dem Park? Auf jeden Fall. Danke, Martina, dass du es auch öffentlich machst👏❤️


Das ist unfassbar ich war 2019 in diesem Park und durfte nur mit einer Begleitperson was fahren das war schon richtig schrecklich weil ich war mit meinem Freund der ebenfalls eine Behinderung hat und wir durften noch nicht Mals in der Geisterbahn nebeneinander sitzen ich finde das nicht richtig was der Park macht z.b der Europapark darf man alles fahren auch ohne Begleitperson


Ja wir waren mit J. auch dort vor guten 10 Jahren eigentlich hätte er kein Eintritt bezahlen müssen wegen Größe und Alter aber aufgrund der Behinderung mussten wir für ihn einen Erwachsenen Ticket kaufen und ich durfte dafür wegen dem B gratis rein wir haben auch mehrere Monate mit denen geschrieben aber es ganz keine Einigung daher sind wir auch nicht mehr hin



Deshalb meiden wir diesen Park😢


Kenne den Park, kenne das Problem.. meine Stiefsöhne haben beide eine Behinderung. Wir hatten diese Probleme leider auch schon in anderen Parks..
Nur weil ein Mensch eine Behinderung hat, heißt es doch nicht, dass diese Person minderwertig ist und die Sachen nicht kann..
So ein Schreiben lässt sich mit Sicherheit auch gut abschmettern, denn keine Vereinbarung darf Menschen ein Grundrecht bzw generelle Rechte verwehren.
Leider siegt dort mittlerweile der Kommerz..



Bin gerade fassungslos 😳. Ich habe leider ähnliche Erfahrung im Phantasia Land gemacht 😒. Bei mir geht es um einen implantierten Defibrillator der mich ja dennoch nicht behindert Attraktionen zu fahren so lange kein Magnetismus im Spiel ist. Auch wenn es für euch weiter weg ist kann ich euch den Europapark in Rust von Herzen empfehlen. Meine beiden behinderten Mädchen sind dort immer stets willkommen. Man darf sogar über den Ausgang zur Attraktion rein. Ich würde mich mal an die Behindertenbeauftragte eurer Stadt wenden und mal aufmerksam darüber machen. Der Europapark arbeitet sogar mit Behinderten Verbänden zusammen.



Sprachlos… der Holidaypark hat an sich einen ganz schlechten Ruf was Inklusion angeht. Das wir in der heutigen Zeit überhaupt noch darüber reden müssen ist echt der Hammer.. das zerreißt mir das Herz 💔 😢



Wir haben das auch schon einmal erlebt. Die Frau damals war so Übergriffe in ihrer Wortwahl. Ich war damals sprachlos vor Entsetzen. Jetzt würde ich ganz anders reagieren und richtig Rabatz machen.


Meine Tochter sitzt im Rollstuhl und kann nicht alleine sitzen, etc. Aber sie liebt alles was schnell ist und braucht Action. In deutschen Parks ist es wirklich schwierig. In ausländischen Parks hatten wir allerdings noch nie Probleme. Da wurde geguckt, wie man es machen konnte etc und die kleine Maus durfte das erste Mal in ihrem Leben Achterbahn fahren. Diese glücklichen Kinderaugen zu sehen, hat mich fast zu Tränen gerührt. Ich finde es so so traurig, dass ein Land wie Deutschland, in Sachen Integration/ Inklusion, so hinterher hängt. Und es macht mir Angst.
     
    
Das ist auch meine Erfahrung mit einem Rollstuhlkind. Im Ausland ist das gar kein Problem,nur in                Deutschland 🙌



Ganz genau das gleiche ist meiner Tochter auch passiert. Auch bei Flip. Sie durfte aufgrund dieses Armbändchens nicht alleine auf die Bahn, obwohl sie das Bändchen nur hat, weil sie dann durch den Ausgang in die Fahrgeschäfte einsteigen kann. Sie wurde mit Spina Bifida geboren und kann nicht lang stehen. Bei Flip gibt es die Möglichkeit mit dem Ausgang nicht, also stand ich mit ihr an und sie konnte sich auf den Rollator setzen. Vorne angekommen durfte sie nicht alleine fahren, ich durfte aber auch nicht mit ihr zusammen drauf, obwohl sie die Höhe, auf der die Eltern mitfahren müssen, nur um wenige Zentimeter überragte. Unfassbar, wie unflexibel und ableistisch da gehandelt wurde. Gleiches übrigens bei der Fliegerbahn.
Übrigens hatte ich den Betreibern über das Kontaktformular den Sachverhalt geschildert und es kam genau keine Reaktion



Meine Tochter 13 Hemipharese und noch ein paar Defizite durfte im Holiday Park kein Kettenkarusell fahren . Selbe Situationen lange anstehen und dann kam das Nein. Neele reagierte bei dem Mitarbeiter sehr Verständnisvoll denn der machte ja nur seinen Job,doch kaum um die Ecke flossen die Tränen. Didiland Morsbronn sehr zu empfehlen sie dürfen alles fahren bekommen geholfen und dürfen meist sitzen bleiben und noch eine runde drehen. Vielen Dank für deinen Beitrag 👏


Ähnliches ist mir bei der Arbeit auch schon passiert. Wollten in den Hansa Park. Gruppe von Kindern mit Beeinträchtigung. Ich hatte mich im Vorfeld inoformiert und es gab unter anderem keine Voranmeldung etc. Wir durften nicht rein, weil der Park wohl zu voll war und es einen Tag vorher einen Vorfall mit einer anderen Gruppe gab. Wir sollten dann einen Bogen ausfüllen, um am nächsten Tag wieder zu kommen... mich rief dann eine Frau vom Park an, dass wir doch bitte zu ihren inklusiven Tagen wieder kommen sollen. War gar kein schönes Gefühl...


Mit dem Holiday Park haben wir dahingehend auch schlechte Erfahrungen. Mein Sohn, Autist, durfte nicht Kettenkarussell fahren 🤷 Und andere Fahrgeschäfte waren auch schwierig. Disneyland z.B. ist das gar kein Problem!


In einem Freizeitpark bei uns, dürfen Menschen mit Behinderung nicht mehr in dem Park, wenn es keine 1:1 Betreuung gibt.
Für Einrichtungen also unmöglich dies zu leisten ( ich selbst hatte Personen dabei, die sehr selbstständig sind). Viele Personen haben aber nur die Möglichkeit über Einrichtungen, so einen Park zu besuchen. Selbst eine Pflegemutter mit zwei Kindern mit B. durfte nicht hinein.
Leider hat der Park sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Betreuer setzten die MmB einfach in Achterbahnen oder sie wurden an Zäunen angebunden ( ja unglaublich).
Das ist großer Mist. Man muss besseres Personal einstellen und nicht die Menschen mit Behinderung deshalb abstrafen.


Ich hatte mit diesem Park auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir waren als Chorausflug mit dem Kinderchor da, und natürlich waren nicht genug Erwachsene mit, um für jedes Kind eine 1:1 Betreuung zu gewährleisten. Also haben wir vor allem die Attraktionen gemacht, wo Kinder ab einer bestimmten Größe, die einige Kinder hatten alleine fahren dürfen. Aber ganz oft hatten wir dann, nachdem wir lange angestanden haben vorne dann doch das Theater gehabt, dass bestimmte Kinder, aus verschiedenen Gründen doch nicht alleine fahren durften und das Geschrei war groß, weil wir Erwachsen, obwohl es schon echt viele waren, trotzdem nicht durchteilen konnten. Das war echt nicht gut!!



Das ist bekannt hier vor Ort.
Ist aber erst seit dem Besitzerwechsel so.
Die alten Besitzer war sehr freundlich


Im Fort Fun durfte A. (da noch 11 Jahre) nicht ins Kettnkarussel wegen seiner geistigen Behinderung. Er war vorher in zig anderen Fahrgeschäften, auch Achterbahn und Sachen die über Kopf gingen (nur mit seinen jüngeren Bruder zusammen). Aber Kettenkarussl ging nicht. Nicht einmal mit mir als Begleitung oder in diesem Doppelsitz. Das konnten wir nicht verstehen und A. war in dem Moment total traurig. Sonst war es aber toll dort.


Das haben wir mit sehbehinderte Mann auch erlebt. Zum einen wäre die ersparnis über das Internet mit Code günstiger gewesen als das ermäßigte Ticket und die ganzen Formalitäten haben wir unterzeichnet und dann aber das Bändchen nicht angelegt. Denn es hätte mehr Nachteile als Vorteile gehabt.


Wir waren vor einigen Jahren auch mal mit dem ganzen SBBZ Gent dort und mussten das gleiche erfahren. Ich habe mich unglaublich aufgeregt. Seither gehen wir immer woanders hin - dort alles kein Problem!

Ähnliches hatten wir im Belantis , dort stand auf einem Kinderfahrgeschäft, das Menschen mit geistiger Behinderung dort nicht fahren dürfen. Dort sind sogar 2 jährige ohne Begleitung Erwachsener gefahren, Sofia mit 7 Jahren...konnte klar kommunizieren, dass sie allein fahren möchte. Ihr war auch bewusst was da passiert... bei Nachfrage kam von Personal... man sieht doch, dass sie behindert ist... Wir waren schockiert... zumal sie geistig definitiv weiter als ein 2 jähriges Kind ist

Es ist erstaunlich, was sich Menschen ohne Behinderung rausnehmen können. Ich bin eine blinde Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern. Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, dass ich immer wieder unter Beobachtung stand. Einmal war es eine Erzieherin, die mir das Amt auf den Hals gehetzt hat, ein anderes Mal war es ein Fitnessstudio, welches meinte Mich mit einem kognitiv und motorisch eingeschränkten Verwandten des Inhabers auf eine Stufe stellen zu müssen. Es ist erstaunlich, welche Blühten dieses Beschützerverhalten, oder auch versicherungstechnische Gründe treiben können.
Als Bloggerin habe ich ein paar Erlebnisse öffentlich gemacht, die einfach gar nicht gehen. https://lydiaswelt.com/2018/09/03/kreuzfahrtanbieter-diskriminiert-blinde-fahrgaeste/


Ich habe in einem Freizeitpark-Hotel gearbeitet und meine liebsten Gäste waren die mit sogenannten Einschränkungen.
Ich habe es geliebt, mich mit ihnen zu unterhalten, zu fragen, worauf sie sich am meisten freuen, an der Rezeption ist häufig wenig Zeit für längere Gespräche. Einmal stand ein kleines Mädchen (mit T21) bei uns im Hotel-Shop und fand seine Eltern nicht mehr. Für mich eine Selbstverständlichkeit, die Maus an die Hand zu nehmen und suchen helfen.
Mir ist nicht bekannt, dass bei uns niemand etwas nicht fahren durfte, der nicht mobil ist. Und auch nicht, dass Gäste so einen Wisch unterschreiben mussten.



Solche "Vereinbarungen" lässt man sich im Phantasialand auch unterschreiben.
Jetzt haben meine Söhne das "Glück" daß man Autismus halt nicht sieht.
Als wir also das erste Mal diese Unterschrift leisten wollten sagte die Mitarbeiterin wir sollten es nicht tun, man würde es ihnen ja nicht ansehen und so dürften sie wenigstens alles fahren.
Ganz oft find ich es blöd wegen ihres Verhaltens angestarrt zu werden, weil man eben nicht sieht daß sie nicht einfach frech sind.
In dem Fall war ich dann mal glücklich darüber.
Freizeitparks in den Niederlanden kennen sowas übrigens nicht.
Ich hoffe ihr sammelt noch andere, positive Erfahrungen und in den Köpfen der Menschen findet irgendwann ein Umdenken statt.





Also bis jetzt hatten wir nie Probleme außer im Holidaypark und wir sind viel unterwegs!


Im Heide-Park steht an jeder Achterbahn, dass grundsätzlich alle Menschen mit Rückenproblemen von der Fahrt ausgeschlossen sind. Sogar dann, wenn man sich vorher eine ärztliche Erlaubnis geholt hat und Ärzt*innen einem versichert haben, dass man solche Fahrten ohne Schaden übersteht. Zum Glück sieht man mir meine Rückenprobleme nicht an...


Nein, wir sind oft mit unserem Sohn in Freizeitparks und hatten noch nie Probleme und mein Sohn hat SBA 100 GBH. Ganz im Gegenteil, man muss nicht in den normalen Warteschlagen stehen sondern kann oft durch den Ausgang rein. Waren bestimmt schon in 40 Parks und ausser im Holiday Park war nie etwas!


Sowas ähnliches ist uns im Movie Park letztes Jahr auch passiert.


Leider hab ich diese Erfahrungen im Holiday Park auch gemacht. War im Sommer mit Rollstuhl unterwegs, da ich mit meiner MS schlecht laufen konnte. Dann wollte ich mit meiner Tochter und meinem Mann auf die Wasserbahn, hieß es, ich dürfe nur mit ärztlichem Gutachten. Ich hab gedacht, mir schlägt jemand ins Gesicht. Komme eigentlich mit meiner "Behinderung" gut klar, aber so stigmatisiert zu werden, nur weil man ein Hilfsmittel dabei hat, machte mich fassungslos. Mein Mann und unsere Tochter gingen also alleine auf diese Bahn. So viel zu Thema "familienfreundlich"


Unsere Tochter (Rollstuhlfahrerin) ist früher super gerne und sehr oft mit ihrem Papa ins Legoland gefahren. Man durfte durch den Ausgang in jedes Fahrgeschäft fahren und den Rollstuhl direkt am jeweiligen Einstieg parken. So konnte mein Mann sie reinheben und wieder rausheben. Irgendwann hat das Legoland es nicht mehr gestattet! Somit konnte unsere Tochter nichts (!) mehr fahren. Traurig oder?!

Montag, 4. März 2024

Diskriminierung von Menschen mit Behinderung im Holiday Park Haßloch


Nun waren wir also im Holiday Park in Haßloch, obwohl wir da nie hin wollten.
Zu viele Berichte über Diskriminierung von Menschen mit Behinderung musste ich schon lesen.
Ich führe ja schon seit 14 Jahre die größte deutschsprachige Down-Syndrom Gruppe bei Facebook und da hört man so einiges was auch den Kopf schütteln lässt.

Bereits 2011 habe ich einen Bericht geteilt in dem von einer Förderschule berichtet wird, die seit 15 Jahren den Park besuchte und mit 114 Kindern wie immer anreisen.
Nach dem Betreiberwechsel wurde den Kindern das nutzen von vielen Attraktionen verwehrt:
...„Das Personal war dazu angehalten, alle Behinderten auszusondern. Es kam zu einer Gesichtskontrolle“, schildert die empörte Lehrerin. „Jeder, der anders aussah, durfte die Bahn nicht benutzen. In einer Zeit, da die größere Teilhabe von Menschen mit Einschränkung angestrebt wird, sei ein solches Aussortieren eine Diskriminierung, empören sich die Lehrer. Sie hatten sich für die Sicherheit der Schüler verbürgt.
Der Betreiber des Vergnüngungsparks wies die Kritik zurück: „Wenn wir Behinderte mitfahren lassen, und es passiert etwas, werden wir zur Rechenschaft gezogen.“...


Deshalb war für mich immer klar, dass dieser Park nicht in Frage kommt.

Wir waren übrigens jetzt in der Winterzeit im Park, in der die meisten Bereiche geschlossen sind und es eher ein Park für Klein- und evtl. Grundschulkinder ist und wir nicht mit solchen Einschränkungen für eine fast 15jährige rechneten.

Samstag, 20. August 2022

Buchtipp: Mimis Kunterbunte Ferien

 


Erinnerst du dich noch daran, dass ich dir das Wimmelbuch mit Vielfalt Mimis kunterbunte Welt vorgestellt habe?
Jetzt gibt es ganz neu einen Nachfolger

MIMIS KUNTERBUNTE FERIEN*


Auch dieses Wimmelbuch ist anders, denn es ist divers und inklusiv.
Die typische "Bilderbuch"-Familie ist hier nur eine Spielart von Vielfalt.

Mimi besucht in ihren Ferien zB einen Plattenbau oder einen Bauernhof.

Wer ganz genau hinschaut entdeckt einfach mehr und zwar das was uns im Alltag auch begegnet.
Menschen mit Behinderung, gleichgeschlechtliche Paare, Narben, Falten, verschiedene Körperformen, Religionen und Hautfarben.




Es gibt so vieles zu entdecken was man in anderen Wimmelbüchern nicht sieht und was auf jeden Fall zu Gesprächen zwischen Eltern und Kind taugt.
Anders sein ist normal und das sollten auch Kinderbücher abbilden, was sie übrigens auch immer mehr tun.

Der ulila Verlag* hat sich das zur Aufgabe gemacht und bringt Bücher und Puzzles mit Vielfalt auf den Markt.



Das sagt der Verlag über das Buch:

"Das neue Wimmelbuch „Mimis kunterbunte Ferien“ bricht alte und stereotypische Darstellungen des menschlichen Miteinanders auf – und das bereits im Kinderzimmer. Mimi geht auf Reisen und entdeckt dabei die kunterbunte Vielfalt unseres Zusammenlebens. Denn die häufig dargestellte Familien bestehend aus Mama, Papa, Kind und Hund, die gemeinsam in einem freistehenden Einfamilienhaus leben, ist längst nicht alles, was in unserer Gesellschaft zu finden ist. Und so besucht Mimi Freundinnen und Freunde, die mit ihren Eltern zum Beispiel im Plattenbau, mit der Großfamilie auf dem Bauernhof oder mit Papa auf dem Hausboot leben.

  • Ein Wimmelbuch, in dem sich alle Kinder wiederfinden können
  • Detailreiches und farbenfroh illustriert
  • Abgebildete Alltagssituationen im Bilderbuch führen zum Dialog
  • Wimmelbuch aus extra dicker Pappe mit abgerundeten Ecken, besonders gut für Kleinkinder geeignet
  • Abgebildet sind Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Menschen mit Behinderungen, verschiedene Liebeskonstellationen und gleichgeschlechtliche Paare sowie verschiedene äußere Merkmale wie Narben, Schwangerschaftsstreifen und Tattoos

Bibliographische Angaben

  • Mimis kunterbunte Ferien
  • Illustriert von Shiila Lippold
  • 1. Auflage
  • Für Kinder ab 2 Jahren
  • 7 Szenen I 14 Seiten
  • Pappbilderbuch mit abgerundeten Ecken"

Bestellen kannst du es hier* oder beim netten Buchhandel um die Ecke




* Alle Artikel oder Links, die einen Affiliate Link beinhalten, sind mit einem * gekennzeichnet. Wenn Du auf einen solchen Link klickst und kaufst, bekomme ich ein paar Cent um einen Teil der Blogkosten zu decken. Für dich hat ein Affiliate Link keinen Nachteil und der Preis für das Produkt ist unverändert.

Das Buch wurde mir vom Autor zur Rezension überlassen, dadurch wurde dieser Bericht nicht beeinflusst und ich schreibe wie gewohnt 100% meine Meinung

Samstag, 16. Juli 2022

Buchvorstellung: Die Hempelsche

 


Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden durch die Lesung einiger Absätze am 27.1. zum Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus. Bei der Gedenkfeier für die Opfer der Euthanasie vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.

Zum einen ist es immer noch traurig, dass diese Gedenkfeier mangels Lobby eher an den Rand gedrängt wird und nicht gemeinsam mit der Gedenkfeier für die Ermordeten Juden abgehalten wird.

Zum anderen hat man das Gefühl es hat sich in den Köpfen in dieser Beziehung nichts geändert.
Ein Volk, das glaubt es sei besser und eine Gnade Kinder mit Down-Syndrom nicht zur Welt kommen zu lassen ist nicht all zu weit davon weg Euthanasie als Erlösung und Gnade anzusehen.

Die Hempelsche*

Das Schicksal eines deutschen Kindes, das 1940 vor der Gaskammer umkehren durfte.

von Elvira Manthey

Samstag, 11. Juni 2022

Buchtipp: Warum Vampire nicht gern rennen

 


In meinem Instagrampost vom 28.5. hatte ich meine Leser nach ihren Tipps gefragt für Kinderbücher mit Vielfalt.
Dieses war eines der Bücher von dem ich schon gehört, es aber noch nicht gelesen hatte.
Also bestellte ich es mir gebraucht bei Buch rettet Leben, denn ich finde es schlimm Bücher wegzuwerfen.

Warum Vampire nicht gern rennen*

Holm Schneider


Vom Autor Holm Schneider kannte ich bereits "Was soll aus diesem Kind bloß werden?" das ich hier bereits vorgestellt habe.

Hier handelt es sich jedoch um ein Kinderbuch dessen Lesealter für 8-12 Jahre angegeben ist.
Meine Persönliche Empfehlung ist jedoch 5-10 Jahre.
Das Buch eignet sich durch große Fotografien auch sehr gut zum vorlesen und durch die Schrift und einfache Sprache auch für Erstleser.

Das Buch hat 2 Helden
Flo, der nicht in die Sonne geht weil er Ektodermale Dysplasie hat. (Natürlich habe ich gegoogelt und bin mit erstaunen auch auf den Schauspieler Jürgen Vogel gestoßen dabei)
Carolin hat das Down-Syndrom.

Das Buch handelt auf kindliche Art von Vorurteilen und Ausgrenzung und auch von Mut und Einsicht.
Flo und Carolin erleben ein kleines Alltagsabenteuer und werden beide auf ihre Art zu Helden.

Die Geschichte spielt in Tirol und ich fragte mich wieviel erfunden und wieviel Wahrheit darin steckt.

Ein Buch das Kindern zeigt, dass Vorurteile nicht wirklich gut sind.

Das sagt amazon über den Inhalt:
"Flo sieht aus wie ein Vampir und Carolin wie ein Honigkuchen, wenn sie lacht. Wer die beiden kennt, der weiß, worüber die anderen Kinder tuscheln. Doch niemand außer Carolin hat Flo bisher gefragt, warum er die schönsten Sommernachmittage im Keller der verlassenen Ölfabrik verbringt …
Und als die beiden auf einer Bergwanderung plötzlich Hilferufe hören, ahnt Flo nicht, dass er Carolins Vertrauen auf eine harte Probe stellen wird.
Eine packende Geschichte voller Wärme und Zuneigung zu Kindern, die anders sind."

Das Buch kannst du hier bestellen: klick*

Mehr Bücher zum Thema findest du gesammelt hier bei mir: klick



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Das Buch ist selbst gekauft.

Samstag, 28. Mai 2022

Buchtipp: Mimis Kunterbunte Welt - Diversität und Inklusion im Wimmelbuch

 


Es gibt viel zu wenige Kinderbücher, die die heutige Realität abbilden.
Kindern wird schon sehr früh ein fast unerreichbares Ideal vorgegaukelt und dadurch entstehen Vorurteile, das Streben nach einer unerreichbaren Perfektion und Frustration.

Das Leben ist bunt und nicht perfekt.

Genau das zeigt das Wimmelbuch

MIMIS KUNTERBUNTE WELT*

Diversität und Inklusion im Wimmelbuch

Samstag, 14. Mai 2022

Buchtipp: Das Anders gehört zu mir

 

Buch DAS ANDERS GEHÖRT ZU MIR liegt in einer Wiese mit Gänseblümchen

Ich habe mich jedes mal gefreut, wenn ich Zeit fand um in diesem Buch weiter zu lesen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen.

Es geht um

DAS ANDERS GEHÖRT ZU MIR

von Veronique Kouchev

Dienstag, 4. Januar 2022

10 Geburtsanzeigen für ein Baby mit Down-Syndrom

Babyfüße in einer Decke


Viele fragen sich wie man nun die Geburtsanzeige gestalten soll, wenn das Kind mit Down-Syndrom zur Welt gekommen ist?
Sagen wir es, oder teilen wir es persönlich mit?
Soll es überhaupt Thema sein?

All das muss zu der persönlichen Situation passen und es gibt kein Richtig oder falsch.

Ich habe mal ein paar Anzeigen gesammelt, einige wurden mir auch in meiner Facebookgruppe zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Ein Kind ist Grund zur Freude, zum Feiern, zum Glücklich sein und das darf man gerne in die Welt hinaus rufen.


Montag, 25. Oktober 2021

11 Ratschläge wenn beim Baby Down-Syndrom (Trisomie 21) diagnostiziert wurde

 

Erste Infos für Eltern zum Down-Syndrom

Dein Baby wurde geboren und man hat das Down-Syndrom festgestellt?
Du bist noch schwanger und es wurde der Verdacht Trisomie21 geäußert?

Zuerst keine Panik, das kommt viel öfter vor als man denkt, alle 3 Minuten kommt ein Baby mit Down-Syndrom zur Welt, ihr seid also nicht alleine.
Statistisch hat jedes 800. Baby Trisomie 21.

Auch Trauer ist ganz normal und man muss sich nicht dafür schämen.
Man betrauert das Kind das man erwartet hat und man hat auch Angst vor der Zukunft.
Das war bei den meisten Eltern von Kindern mit Down-Syndrom so.

Ein Kind mit Down-Syndrom bedeutet nicht, dass man sein Leben nun nicht mehr genießen, oder gestalten kann wie bisher. Man kann arbeiten, reisen, am öffentlichen Leben teilnehmen, ein Kind mit Behinderung ist längst kein Grund mehr um im Abseits zu stehen, oder in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

1. Wo bekomme ich Informationen?


Die Internetsuchmaschine zu bemühen kann zu Fehlinformationen und auch Überforderung führen.

Freitag, 23. Juli 2021

Gastautorin Christiane erzählt über das Leben mit ihrer nicht leiblich geborenen Tochter und die Trauerarbeit und Erfahrungen nach ihrem Tod

 


Das Thema meiner Gastautorin Christiane ist nicht einfach und doch ist es so wichtig.

Es ist wichtig, dass man darüber spricht, dass es kein Tabu ist.

Es ist wichtig zu zeigen, was Liebe bewirkt und dass wir Menschen auch dieser Zeit fähig sind bedingungslos zu lieben.

Es ist wichtig zu zeigen was mit der Kraft der Liebe schaffen kann, Dinge die bleiben und die dem Schrecklichen am Ende doch noch einen Sinn geben.


Christiane war Pflegemama eines wunderschönen kleinen Mädchens das sie Schnuffi nannte, wie der Name zu Stande kam, wird sie selbst erzählen.


Aus der Zeit mit diesem wundervollen kleinen Mädchen ist etwas ganz besonderes entstanden, das vielen anderen Eltern helfen wird.


Leider war die Zeit mit Schnuffi nur sehr kurz und gerade steckt die ganze Familie noch tief in der Trauerarbeit, die vom Umfeld leider nicht verstanden wird.

Freitag, 16. Juli 2021

Wann erzähle ich es den Geschwistern, dass ihr/e Bruder/Schwester das Down-Syndrom hat?

 

Louisa (3) mit Schwester Jolina (Down-Syndrom, Baby)


Diese Frage kommt so oft in den verschiedenen Eltern-Gruppen im Internet.

Mich erstaunt diese Frage dann immer, denn diese Frage gab es bei uns nie.

Louisa war gerade 3 Jahre alt geworden als Jolina zur Welt kam und wir wussten es vorher nicht, also ja, irgendwie ahnte ich es die letzten 14 Tage, doch das ist eine andere Geschichte.

Unsere Große ist ja Teil der Familie und sie ist ja auch öfter mal im Raum wenn wir miteinander sprechen. Mein Mann musste ja die Familie informieren und wir haben das Down-Syndrom keine Sekunde lang irgendjemand verschwiegen, warum auch?

Das beste Mittel gegen Tuscheleien hinter dem Rücken und Dorftratsch ist es einfach selbst heraus zu posaunen.
Genauso hätten wir das Geschlecht oder den Namen von Jolina geheim halten können, oder zumindest versuchen.

Jolina ist ein Mädchen, ihr Name ist Jolina und sie hat das Down-Syndrom.

Freitag, 9. Juli 2021

Die Sache mit dem "Downie" oder Warum ist der Blick über den Tellerrand so schwer?


Zur Zeit passiert ganz viel mit unserer Sprache, für meinen Geschmack etwas zu schnell und zu viel um alle mit ins Boot zu bekommen und es war selten so ein Eiertanz bei Themen, in denen man nicht zu Hause ist nichts Falsches zu sagen.

Da aber sehr oft sehr wenig Toleranz besteht und man angepflaumt wird, für fasche Begriffe verebbt das Gespräch ganz, oder findet erst gar nicht statt, das ist der falsche Weg.

So weiß nicht jeder, dass der Großteil der Down-Syndrom-Blase fast schon an die Decke geht, wenn gesagt wird "Leidet am Down-Syndrom", das witzige ist, dass in anderen Blasen, in denen Kinder Behinderungen/Erkrankungen/Genveränderungen haben, die Eltern sogar selbst das "leidet am" benutzen.

Ganz ehrlich? Wie soll man sich da in dem ganzen Sprachgewurschtel noch auskennen?

Als wir neu in die Down-Syndrom-Blase hineingeworfen wurden, da sagte mein Mann einmal "Downie" und sofort wurde ihm zum Glück von unserer Bekannten, deren Sohn auch das Down-Syndrom hat, gesagt, dass man das nicht sagen sollte.

Vor vielen Jahren habe ich auch einen Beitrag dazu geschrieben: Ein paar Gedanken zu der Bezeichnung "Downie"

Sonntag, 30. Mai 2021

Unkomplizierte monatliche Versorgung mit der PflegeBox

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Inhalt der PflegeBox

Nicht alle Menschen mit einem Pflegegrad oder ihre Angehörigen wissen, dass ihnen eine Verbrauchspauschale für Pflegehilfsmittel zusteht. Das wussten wir auch nicht von Anfang an.

Der Pflegegrad, damals noch Pflegestufe, hatte uns schon so viel Kraft, Zeit und Aufwand gekostet, als wir endlich unseren positiven Bescheid hatten, war erst mal die Luft raus und wir hatten die Nase voll von Anträgen. Ich will gar nicht zusammenrechnen was wir in den ersten Jahren alles verfallen ließen und aus eigener Tasche finanzierten, weil es uns auch einfach zu viel wurde.

Auch ist es vielen unangenehm einen Antrag bei der Pflegekasse zu stellen.
Ging uns ähnlich.

"Ach, das geht doch schon so",
"Wir brauchen ja nicht viel.",
"Andere müssen das ja auch selbst bezahlen.",
"Ich möchte die Kasse nicht noch mehr belasten."
"Bitte nicht noch mehr Papierkrieg!"

Dies sind typische Gedanken, gerade von älteren Menschen und einige davon waren auch unsere, ich bin froh, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern musste und das jemand für mich übernommen hat.
Es ist ja nicht so, dass man nicht schon genug Papierkram um die Ohren hat.

Da die Preise für Pflegehilfsmittel in der Pandemie stark gestiegen sind haben auch die Kassen die Leistung auf 60,-- Euro pro Monat angehoben.
Ich bin froh, dass hier sehr schnell reagiert wurde, denn ich glaube wir erinnern uns alle, wie plötzlich Masken und Desinfektionsmittel, aber auch Nudeln und Klopapier Mangelware wurden.

Trotzdem lassen viele diese Leistung verfallen, weil es ihnen zu kompliziert ist die Quittungen zu sammeln und bei der Pflegekasse zur Erstattung einzureichen.

Mit der PflegeBox, einem Angebot der proSenio Gruppe, kann man nach den persönlichen Bedürfnissen Pflegehilfsmittel zusammenstellen und zuzahlungsfrei nach Hause schicken lassen.
Die Abrechnung übernimmt dann das PflegeBox-Team und man muss sich nicht mehr darum kümmern.

Freitag, 28. Mai 2021

Heute ist Weltspieltag...

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Jolina (Down-Syndrom) auf einem Klettergerüst am Weltspieltag für Stück zum Glück


... und deshalb möchte ich heute zusammen mit "Stück zum Glück" Danke sagen, allen großen und kleinen Held:innen auf der ganzen Welt.

Du weißt ja, dass ich schon öfter von "Stück zum Glück" berichten durfte.
Eine Aktion die schon so viel bewirkt hat.

Denn durch die tolle Unterstützung wurden bereits deutschlandweit 27 inklusive Spielplatzprojekte realisiert.

Es ist so wichtig, dass schon die Jüngsten ohne Berührungsängste Inklusion erleben dürfen.
Das Miteinander spielen ist ein Gewinn für Kinder mit und ohne Behinderung, denn Inklusion ist keine Einbahnstraße und wir können alle voneinander lernen.


Donnerstag, 29. April 2021

Pubertät bei Jugendlichen mit Down-Syndrom - Eltern müssen loslassen und begleiten

 

Pubertät bei Menschen mit Down-Syndrom

Die letzten Wochen, oder Monate waren ein wenig anstrengend, ich denke für uns alle und daher hat meine Serie über die Pubertät bei Jugendlichen mit Down-Syndrom etwas pausiert.

Im ersten Teil ging es um die Privatsphäre, im 2. Teil war die Identitätsfindung das Thema und heute geht es besonders um uns Eltern und den wirklich extremen Spagat vom LOSLASSEN und trotzdem BEGLEITEN

Dienstag, 16. März 2021

Darf man noch "Behindert" sagen?

Darf man Behindert sagen?

Darf man eigentlich "behindert" sagen?

Ich wünschte ich könnte darauf eine einfach Antwort geben, doch was ist heute noch einfach in der deutschen Sprache?

Man ist ständig dabei in Fettnäpfchen zu treten die früher noch keine waren, weil sich Sprache ändert, oder vielleicht weil sich ihre Interpretation ändert?

Vielleicht weil immer mehr Menschen viel zu dünnhäutig werden und in jedem Begriff einen Angriff wittern, auch wenn man es gar nicht böse meint.

Auch mir wurde schon so oft über den Mund gefahren, im übertragenen Sinne, wenn ich etwas geschrieben habe, das vielleicht nicht korrekt war nach der neuesten Sprachvariation.
Auch deshalb kann man hier nicht mehr kommentieren, ich bin müde Besserwissern und Kugscheißern ein Parkett zu bieten, leid tut es mir um die, die liebe Kommentare schreiben, doch die sind eh fast Richtung Null gegangen.

Behindert:

be·hin·dert
/behíndert/
Adjektiv
  1. infolge einer körperlichen, geistigen oder seelischen Schädigung beeinträchtigt
    "behinderte Menschen"