Nun waren wir also im Holiday Park in Haßloch, obwohl wir da nie hin wollten.
Zu viele Berichte über Diskriminierung von Menschen mit Behinderung musste ich schon lesen.
Ich führe ja schon seit 14 Jahre die größte deutschsprachige Down-Syndrom Gruppe bei Facebook und da hört man so einiges was auch den Kopf schütteln lässt.
Bereits 2011 habe ich einen Bericht geteilt in dem von einer Förderschule berichtet wird, die seit 15 Jahren den Park besuchte und mit 114 Kindern wie immer anreisen.
Nach dem Betreiberwechsel wurde den Kindern das nutzen von vielen Attraktionen verwehrt:
...„Das Personal war dazu angehalten, alle Behinderten auszusondern. Es kam zu einer Gesichtskontrolle“, schildert die empörte Lehrerin. „Jeder, der anders aussah, durfte die Bahn nicht benutzen. In einer Zeit, da die größere Teilhabe von Menschen mit Einschränkung angestrebt wird, sei ein solches Aussortieren eine Diskriminierung, empören sich die Lehrer. Sie hatten sich für die Sicherheit der Schüler verbürgt.
Der Betreiber des Vergnüngungsparks wies die Kritik zurück: „Wenn wir Behinderte mitfahren lassen, und es passiert etwas, werden wir zur Rechenschaft gezogen.“...
Deshalb war für mich immer klar, dass dieser Park nicht in Frage kommt.
Wir waren übrigens jetzt in der Winterzeit im Park, in der die meisten Bereiche geschlossen sind und es eher ein Park für Klein- und evtl. Grundschulkinder ist und wir nicht mit solchen Einschränkungen für eine fast 15jährige rechneten.
