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Freitag, 25. Oktober 2019

Halloween Make up - Schritt für Schritt


Wenn man Kinder hat kommt man an Halloween kaum vorbei.
Was es bei uns aber nicht ist, ist eine zweite Fastnacht, das ginge gar nicht für mich hier in einer der Fastnachtshochburgen.

Grusel ja, Prinzessin nein.

Und wer jetzt als Christ das heidnische ablehnt, dem muss ich sagen es ist "All HallowsEve"  der Abend vor Allerheiligen. Demnach gar nicht so unchristlich, wobei ich als Ex-Evangelische das mit den Heiligen eh nicht verstehe, bei uns war das immer Reformationstag.

Aber genug der Schulstunde, Louisa hat mal in ihrem Kanal gezeigt wie sie dieses Make up macht, weil sie von einigen unter einem TikTok danach gefragt wurde, wo sie so geschminkt war.

Ach so und nein, so geht sie nicht auf die Straße, höchstens an Halloween.

Montag, 20. Juli 2015

Louisas Ballettauftritt mit ihrer neuen Ballettschule

Zum Jahresende 2014 beendete Louisas Ballettlehrerin Helga Bauer-Schramm vorerst ihre Tätigkeit beim Volksbildungswerk mit offener Zukunftsprognose, vielleicht geht es weiter, vielleicht aber auch nicht.

Inzwischen gab es einen Wochenendworkshop und die Zusage, nach den Sommerferien geht es wieder "abgespeckt" los, mit weniger Kursen und nur an einem Tag pro Woche.
Für Jolina die beste Nachricht des Jahres, denn wir wissen wie schwer es ist mit Ihr zu arbeiten und Frau Bauer-Schramm machte das hervorragend, das plötzliche Ende im Dezember hat beide Mädchen schon sehr getroffen und wir machten uns auf die Suche nach einer neuen Ballettschule die unseren Ansprüchen für Louisa auch genügt.

Hört sich jetzt etwas hochtrabend an, aber Kindertanzen mit Spaß und Trallala möchte Louisa gar nicht, sie möchte richtig klassisches Ballett lernen und dazu noch andere Tanzrichtungen, genau so wie es bei ihrer alten Lehrerin auch war.

Natürlich "genau so" gibt es nicht und zusätzlich muss es auch in meinen Logistikplan passen und bezahlbar sein.

Louisas neuer Wirkungskreis ist das Ballett-Center Shoukry.

Wie ihre bisherige Lehrerin war auch Herr Shoukry selbst Solotänzer.

Nachdem der große Ballettnachmittag letztes Jahr schon ausgefallen war und nur kleinere Auftritte im Altenheim oder der Kirche stattfanden freute sich Louisa natürlich unbändig auf diesen Abend, der im Luthersaal der Kreuznacher Diakonie statt fand, nur wenige Schritte von Jolinas Kindergarten entfernt.

Ich nehme Euch jetzt ein wenig mit in die Aufführung "Poesie" - eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen mit einem gemischten Programm aus Kinderballett, klassischem Ballett, Jazztanz und Gedichten.

Jolina musste durfte zu Hause bleiben, denn sie hätte sicher munter in die Gedichte rein gequatscht und das muss ja nicht sein, wir kennen ja schon zur Genüge ihre Mitteilungsfreude mitten in solchen Aufführungen, die wir immer mit Keksen reduzieren, aber nicht vollkommen unterbinden können.

Louisa heißt Euch alle willkommen und viel Spaß bei "Poesie"

Begrüßung


Der Eintritt ist frei, aber es wird um Spenden für Neu-Bethesda gebeten. Hier haben wir gerne etwas gegeben, denn wer weiß wie Jolina später einmal wohnen wird und sich über Spenden für Freizeitangebote die nicht übernommen werden freuen wird.

Den Anfang machen die jüngsten Schülerinnen

Jeder Tanz wird von einer kurzen Gedichtelesung unterbrochen
was dem ganzen einen roten Faden gab

Die zweite Gruppe war dann Louisas Klasse

Für Fotos war das Licht auf der Bühne etwas schwierig
(blitzen wollte ich nicht, das nervt doch die anderen und auch die Künstler)

2 Tänze machten die Mädels in diesen Röcken




Dann war eine kurze Pause und die Mädchen durften die heiß geliebten Tutus anziehen.

Louisa wollte sich nicht von ihren Tattoos trennen
wobei Tattoo und Tutu jetzt außer der Wortähnlichkeit nicht wirklich gut zueinander passen ;-)

Ballerina-Girls




Der Rohrflötentanz aus dem Nußknacker




Die nächste Altersklasse in die Louisa nach den Ferien aufsteigen wird

Die Damen tanzten zu Smooth Criminal 

Mein absolutes Lieblingsbild
Es muss nicht immer rosa sein ;-)

Kurzweilig und unter großem Applaus ging der Abend zu Ende. Alle haben ihr Bestes gegeben und kein großer Lapsus ist passiert.








Die Ballerina verlässt zufrieden die Bühne



Dienstag, 31. März 2015

9 Jahre - Louisas Geburtstagswoche Teil 2, Beauty-Sleepover-Birthday-Party

Wie angedroht kommt jetzt auch ein Bericht von Louisas Party.

Geplant war ein Mädchen Beauty-Nachmittag mit Übernachtung in unserer Einliegerwohnung, die jetzt von uns mit genutzt wird nachdem unsere Mieterin ausgezogen ist. Niemals hätte ich gedacht, dass auch alle Mädels hier übernachten, doch sogar die eine die NIE irgendwo bei Übernachtungen mitgemacht hat blieb bis zum Frühstück.




Natürlich habe ich mir auch dieses Mal ganz viele Anregungen bei Pinterest geholt, wobei vieles auch einfach nicht umsetzbar ist in Deutschland, weil es die Zutaten nicht so einfach, oder so günstig gibt die viele US-Amerikanische Blogger benutzen und somit stößt man dann doch an seine Grenzen.

Dienstag, 17. März 2015

9 Jahre - Louisas Geburtstagswoche Teil 1

"Eigentlich habe ich eine ganze Woche lang Geburtstag"

und irgendwie hatte Louisa auch Recht.

Das ganze ist jetzt genau eine Woche her und ich fühle mich um Jahre gealtert und habe vorher die Kurve nicht bekommen zu bloggen.

Dafür war ich am Ende ziemlich stolz auf mich und meine Tochter überglücklich, also alles richtig gemacht.

Ich nehme Euch mal mit zum 10.März so gegen 6:00 Uhr

Da ist sie, meine allererste Torte mit mehr als einer Schicht und mit Fondant,
somit ist Punkt 11 meiner Liste abgehakt, juhu
Ich weiß schon, dass sie jetzt keinen Preis gewinnt,
aber der Anfang ist gemacht und Louisa fand sie super (das alleine zählt)

Jetzt kann das Geburtstagskind kommen, das an so einem Tag sogar freiwillig aufsteht

9 Kerzen
Sind das schon 9 Jahre her als ich zu einem neuen Menschen wurde?
Zu einer Mama?

Unser Schlafanzug Geburtstagskind

Ein langer Wunsch ging in Erfüllung
und Louisas allererstes Nähen könnt ihr bei Instagram sehen


Von innen sah die Torte doch auch ganz brauchbar aus

Bewaffnet mit hellen Rührkuchschnitten und Brownies ging Louisa dann zur Schule um die Klasse, Lehrer und die Schülerzeitungsredaktion zu verköstigen.

Am Nachmittag kamen dann beide Großelternpaare zu Besuch, meine Kaffeemaschine (die ich nie benutze, nur wenn ich mehr als 3 Tassen auf einmal brauche) brachte mich zum Wahnsinn, aber mein Fantakuchen und die Torte waren dafür ein Traum.

Natürlich habe ich nicht ein einziges Foto mehr gemacht an dem Tag, aber es kommt ja noch Louisas "Kindergeburtstag" natürlich nicht mehr mit Topfschlagen sondern eine Beauty-Sleep-Over-Party war es und da habe ich Bilder gemacht, yeahhh!!!!

Und ihr glaubt ja nicht, ich lasse Euch da ohne Blog-Post davon kommen, nee, nee, da müsst ihr durch, demnächst in diesem Theater.

Kaum zu glauben, dass sie mal so klein war, obwohl, so richtig Baby war dieser Turboentwickler ja nie und sie war der Liebling aller Lernschwestern, denn sie war weder zart noch zerbrechlich und ein tolles Anfängerbaby beim baden und wickeln.

Auf dem Bild unten ist sie 4 Tage alt und für uns begann das Abenteuer Eltern sein erst.




Montag, 9. Februar 2015

Hellau!! 2. Faschingswochenende erfolgreich hinter uns gebracht

Dieses Wochenende stand bei uns unter dem Motto "Las Vegas"

Denn der Bretzenheimer Carnevals Club hat unsere neue Gemeindehalle in Klein Las Vegas verwandelt.

Am Samstag tanzte Louisa mit ihrer Gruppe Twister bei der Sitzung des BCC, was bedeutet ab 16:00 in Action mit Schminken hin und her fahren usw.

toll sieht dieses Mal das Augen Make-up aus
(wird wirklich jedes Mal irgendwie anders)

Montag, 2. Februar 2015

Ich habe den Narrhalla Marsch als Ohrwurm

Manche eingefleischte Fassenachter werden jetzt sagen es gibt Schlimmeres und ich muss sagen: "Stimmt! Es könnte auch "Atemlos" von Helene Fischer sein."

Wobei ich mir sicher bin, dass auch dieses musikalische Machwerk nächsten Sonntag meine Gehörgänge zum scheppern bringen wird.

Übrigens finde ich, ihr solltet den Ohrwurm auch haben, oder zumindest diesen Post mit Musik untermalen:



Dieses Faschingsding ist so eine Begleiterscheinung des Elternseins.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mein Jahr 2006 - noch ganz ohne Jolina

Ich mag keine Jahresrückblicke, ich gestehe, und ich klicke ganz selten auf Blogposts, die sich darum drehen, oder auf gute Vorsätze fürs neue Jahr, sorry, ich finde das selten spannend oder unterhaltend.

Allerdings bei "Klasse-Kleckse" las ich "das war mein 1986", hey, damals bin ich 18 geworden (jetzt könnt ihr ausrechnen wie alt ich bin, egal, ich muss mich später sowieso outen) so ein Jahresrückblick, der gar nicht das zurückliegende Jahr betrifft finde ich wieder spannend und Vintage ist ja sowieso gerade in.

Ich habe mich gleich ran gehängt und mit einem Augenzwinkern das Jahr 2006 bekommen, ihr könnt ja mal unter den Kommentaren lesen was da noch steht, hihihihi.

Zuerst wollte ich diesen Rückblick im JoLou-Blog schreiben, doch ich finde 2006 passt auch richtig gut hier rein und bei JoLou hab ich eh ne neue Stickdatei in der Pipeline ;-)

Also dann lege ich mal los, das Jahr 2006 wo sich wirklich plötzlich alles auf den Kopf gestellt hat.




Alter:  2006 sah ich noch bedeutend jünger aus als ich wirklich war, das hat sich dann aber nach Jolinas Geburt schlagartig gewandelt, schon erstaunlich was ein paar Jahre mit einem machen.
Also 2006 konnte ich das 20. Jubiläum meiner Volljährigkeit feiern, okay man könnte auch 38 sagen, oder was man 2006 noch zu mir sagte war "Spätgebärende"

Entstanden ist dieses Bild 7 Tage vor der Geburt und genau so lange über Termin



Beziehung: Verheiratet, immer noch mit dem Mann mit dem ich schon seit den 80ern zusammen bin und natürlich zusätzlich verliebt in den Kater der fast genau so lange mein Leben auf den Kopf stellte und den ich immer scherzhaft als meinen "Erstgeborenen" bezeichnete.

Ich habe eher Bilder auf Papier von Romeo, so alt war der Knabe da schon
und leider hat er seinen Riesen-Murmelaugen halb geschlossen auf dem Bild,
was in Katzensprache übrigens ein Lächeln ist


Beruf: 2006 war das Jahr in dem ich auf dem zweiten Bildungsweg zur Hausfrau wurde. Okay, damals konnte ich noch Bankkauffrau in Elternzeit auf Formulare schreiben. Meinen Beruf vermisste ich weder damals noch heute. Ich war gut in dem was ich gemacht habe, verdiente ziemlich viel Geld (für eine Frau) aber ich hatte nie Spaß daran - was eigentlich für mich spricht, oder?

Musik: Mir ging es am Ende der Schwangerschaft sehr schlecht, ich habe eine Wirbelsäulenverkrümmung und der dicke Bauch und der Verbot von Schmerzmitteln zwangen mich fast zur absoluten Bewegungsunfähigkeit, also lag ich bis März auf der Couch, zog mir historische Romane im Wechsel mit Baby-Ratgebern rein (ja, ich hab die Dinger verschlungen, ich gestehe es und amüsiere mich heute köstlich darüber und nur ein einziger ist wirklich gut, nein 2)
Aber das ist jetzt ja keine Musik, also während ich so da lag und laß dudelte fast ununterbrochen eine Kuschel-Klassik-CD und Jahre später erkannte Louisa tatsächlich die Musik.
Im Laufe des Jahres lernte ich mit großen Augen eine ganz neue Art von Musik kennen. War ich ja schon 1968 geboren und war bisher Kinderlos kannte ich nur die Klassiker wie "Hänschen Klein" und Co - jetzt sangen die Frauen im PEKiP plötzlich Lieder von Igeln mit krummen Beinen und Eselchen die im Kreis liefen, der Höhepunkt meiner Unkenntnis wurde im Dezember auf dem Weihnachtsmarkt auf der Bühne bereinigt auf der ich mit Louisa stand um dem Nikolaus "Hallo" zu sagen und er meinte: "Jetzt singen wir alle hier oben "In der Weihnachtsbäckerei", das kennen ja alle" Mein Mann berichtete mir amüsiert hinterher wie planlos ich da auf der Bühne zwischen den singenden Eltern stand und das Lied NICHT mitsingen konnte.
Heute kann ich die Weihnachtsbäckerei natürlich mit singen, vielmehr, ICH KANN SIE NICHT MEHR HÖREN!!!!!! und 2006 führte ich die gute Regel ein die viele Freunde meiner Tochter ziemlich blöd finden: "Mein Auto ist Kinderlieder freie Zone!" Selbst auf Fahrten in den Urlaub ziehen wir das durch und ich bin stolz darauf.


12.3.2006 - Louisa 2 Tage alt und fast schon so groß wie ich Zwerg

Haare: Noch ohne graue Strähnen, wie man auf dem Bild oben sieht, und lang. Am Anfang des Jahres schön voll (Schwangerschaften haben ja auch ihr Gutes), am Ende des Jahres ist die ungewohnte Fülle dann in der Haarbürste gelandet (das einzig Blöde am nicht mehr schwanger sein)


6.4.2006 - Dieses Kind war damals schon immer wach und neugierig, so richtig Baby war Louisa nie und auch sehr ungern

Sport: Ich finde es schon eigenartig das Wort Sport und mich in einem Satz zu nennen. Den Sport den ich betrieben habe ist immer in meinen Augen wenig sportlich gewesen. Tanzen war immer eine Leidenschaft von mir, fit hielt ich mich auf einem Mini-Trampolin (denn da kann man jederzeit aufhören und muss nicht wie beim joggen irgendwie wieder nach Hause) und ich war bis kurz bevor ich schwanger wurde noch begeisterte Taucherin, aber Tauchen ist mega gemütlich und ins schwitzen kommt man nur wenn man die Ausrüstung an Land schleppen muss.
Diesen "Sport" habe ich dann in 2006 gegen Kinderwagen schieben tauschen wollen, doch Louisa fand es mega blöd im Kinderwagen und somit wurde es wirklich sportlich, denn wenn man ein brüllendes Kind schiebt läuft man automatisch schneller um das ganze wieder zu beenden.

27.9.2006 - Ja ihr rechnet richtig, Louisa ist gerade 6 Monate alt und macht schon so etwas,
ich hab ja gesagt, sie fand es blöd Baby zu sein und sich so zu benehmen



Aufenthaltsort: 2006 wohnten wir noch in unser Eigentumswohnung hier im Ort, wir hatten zwar schon vorher immer nach einem Haus Ausschau gehalten, doch eher halbherzig, mit Kind und zwar einem sehr lebhaften Kind war uns schnell klar, dies ist kein Mehrfamilienhaus taugliches Menschlein, es muss etwas mit Garten her und ohne Nachbarn die unter uns leben müssen.
Im Dezember 2006 haben wir dann übrigens auf die Anzeige geantwortet in der unser heutiges Haus inseriert wurde.
Louisa erinnert sich übrigens nicht mehr an den Ort ihrer ersten beiden Lebensjahre, doch ich habe sie geliebt, diese 100 qm unterm Dach und den Blick bis rüber über den Rhein zur Germania.
Dem Ort hier treu zu bleiben war übrigens eine der besten Entscheidungen die wir jeh getroffen haben und obwohl wir Anfang 2006 noch fast keinen hier im Dorf kannten hat sich das dann im nächsten Jahr schlagartig geändert und seit 2006 wohnen wir nicht nur hier, sondern wir sind ein Teil des Dorflebens.


Möchtest Du auch ein Jahr haben? Ich gebe Dir gerne eins und bin gespannt darauf, auf den etwas anderen Jahresrückblick.

Wir werden heute Abend das Abenteuer Fondue mit Kindern mal wieder wagen und sind gespannt ob es ein Kracher wird oder eher ein erneutes No-Go für die nächsten Jahre bis wir uns wieder daran trauen. (Das letzte Mal vor 2 oder 3 Jahren war die Uroma (92) auch noch mit in der Runde und die muss man bei Fondue auch als Kind rechnen, hihi, daher habe ich heute Hoffnung, das die 2006 Geborene heute schon ihr eigenes Fleisch managen kann, obwohl sie eher der künstlerische Typ ist und das Hausmütterchen-Kind lasse ich dann doch noch nicht wirklich selbst ans heiße Öl)

Rutscht gut rein, wie auch immer und wir lesen uns nächstes Jahr.

Euer ganzer "Jolina-Clan"

Freitag, 10. Oktober 2014

Erntedank (31for21)

Am Sonntag war Erntedank.

Louisas Balletttruppe untermalte den Gottesdienst mit Tanzeinlagen passend zum Thema.

Jolina fand das Tanzen zwar wirklich spannend, doch mit dem Rest des Gottesdienstes konnte sie so gar nichts anfangen.

So verbrachte sie den größten Teil der Zeit zusammen mit dem Papa vor der Tür.

Louisa und Ihre Freundin Alina


Jolina tanzt ja nun auch seit ein paar Wochen Ballett,
allerdings sehe ich sie nicht bei so einem Auftritt,
höchsten es ändert sich noch ganz gewaltig etwas.
Selbst Louisa und ihre Freundin hatten Mühe so lange hinten im Altarraum Ruhe zu halten so lange die Predigt nicht enden wollte.

Und als die Pfarrerin sich setzte nach ihrer Predigt und die Gemeinde sang musste sie selbst ganz herzhaft gähnen. sie hatte sich selbst wohl auch gelangweilt. ;-)
Sorry, aber es wunderte mich danach nicht warum bis auf den Kirchenchor und die Eltern und Angehörigen der Tanzmädchen der Rest der großen Kirche fast "gähnend" leer war.
Schade eigentlich, unsere Familie ist ja nicht gläubig, und wir stehen dazu, doch wo waren die ganzen Leute die es angeblich sind?



Die bunten Gewänder hat die Ballettlehrerin wieder selbst genäht

Jeder bekam ein Band zum mitwinken, Jolina hatte da aber auch keine Lust mehr und war auf dem Vorplatz zu Gange

Scheinbar hat Jolina immer noch keinen Gefallen an Kirchgängen gefunden,
auch wenn sie im Kindergarten dies regelmäßig tun.
Wir haben sie trotzdem mitgenommen, denn wo sonst ist ein kleines Kind mit Behinderung willkommen, auch wenn es sein Plappermäulchen nicht halten kann, als in der Kirche.

Letztes Jahr beim Krippenspiel von und für Kinder wurden die kleinen Kinder die ab und zu mal ihre Stimmen nicht so im Griff hatten von Erwachsenen "angepsssstet" und den Eltern dann nahe gelegt doch ins Freie zu gehen.

Schon traurig manchmal die Menschen die sich dabei trotzdem Christen nennen.



Ihr seht, trotz das ich nicht glauben kann/möchte gebe ich meinen Kindern die Möglichkeit ihre eigenen Entscheidungen zu treffen ohne sie zu beeinflussen.

Und Dank sagen kann ich nach wie vor das wir in einem Land wohnen ohne Krieg mit genug Nahrung und Wasser und einem Sozialsystem das auch Eltern von behinderten Kindern auffängt.

Natürlich liegt es in der Natur des Menschen zu jammern und oft wird es uns auch nicht leicht gemacht bei Anträgen und Genehmigungen, aber wir sollten nicht jammern das soziale Netz fängt uns und unser Kind sehr gut auf und wenn ich jammere, dann auf hohem Niveau, das ist mir durchaus bewusst.


Samstag, 4. Oktober 2014

Gastbeitrag von Louisa (8) für 31for21

Heute also der erste Gastbeitrag im Blog.

Louisa ist Jolinas Schwester, die meisten kennen sie ja

und ist 8 Jahre alt

und lernt gerade erst Aufsätze schreiben in der Schule.

Der Text ist genau so von ihr geschrieben,

also vergeben wir Ihr die vielen "Manchmals".

Im Großen und Ganzen erkenne ich aber

wie "Normal" das Leben mit Jolina empfunden wird.

Denn diese Rivalitäten gibt es ja überall

und somit hat es gar nicht mit Jolinas Down Syndrom zu tun

das sie nervt und peinlich ist.

Die Bilder hier sind übrigens schon vom Feb. 2013

aber noch nicht gezeigt.

Geschwisterliebe

Jolina

Louisa

Text von Louisa (8):

"Meine Schwester Jolina ist sehr nett aber manchmal nervt sie auch.

Sie zerknittert manchmal meine Bilder oder nimmt sich meine Kuscheltiere.
Manchmal schubst sie mich.

Aber es gibt auch Zeiten in denen wir uns sehr, sehr gut verstehen, dann spielen wir zusammen, bauen uns Höhlen oder wir sprechen mit unserem Vogel.

Manchmal fühle ich mich nicht beachtet und es nervt manchmal wenn sie mich immer nach macht.

Manchmal ist es ein bisschen peinlich mit Ihr, zB wenn ich neue Freunde finde (wie imUrlaub) aber meistens nicht.

Ich würde mir wünschen sie ginge in die gleiche Schule wie ich, weil sie immer Zeit für mich hat und wir könnten in der Pause zusammen spielen.