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Freitag, 14. Juni 2019

Gastbeitrag "Miteinander leben" von fraeulein_i


Ich habe bei Instagram eine wundervolle Gastautorin gefunden, die eine schönen Text zur Blogparde "Miteinander leben" beigesteuert hat.

Ihr findet sie unter fraeulein_i bei Instagram

Danke für deinen wertvollen Beitrag

Und Entschuldigung, Blogger hat das ganze Layout total durcheinander gewirbelt, ich konnte plötzlich nichts mehr machen als einfach jetzt so stehen lassen wie es ist.
Jetzt aber zu meiner Gastautorin


Wenn ihr eine für euch ideale Welt gestalten könntet: Wie würde die aussehen?

Die Frage ist schon ziemlich groß, oder? Mir schießen direkt wahnsinnig viele utopische Ideen in den Kopf. Dabei überholen sich die einzelnen Ideen gegenseitig. Die, bei denen ich einen Moment hängen bleibe, deren Machbarkeit ich kurz drehe und wende, führen mir eins schnell vor Augen: Es bedarf nicht nur der Kraft einzelner, sondern den Willen aller, für alle gemeinsam etwas zu bewegen. Und um miteinander zu leben.

Doch heute erlaube ich sie mir. Die Naivität einer Utopie. Das Aussprechen meiner Wünsche, um gehört oder eben auch gelesen zu werden. Wir ändern nur dann etwas, wenn wir es als veränderungswürdig betrachten, darüber reden und etwas tun.

Montag, 27. Mai 2019

Blogparade: Miteinander leben

Bildquelle: Mit Kindern glauben



Gemeinsam mit Lilli von "Mit Kindern glauben" möchte ich heute zur Blogparade aufrufen.

Ich möchte mich aber ungern mit fremden Federn schmücken, die Idee ist von Lilli und sie hat auch den größten Anteil an der Arbeit, vielen Dank dafür und für das warme Gefühl, dass jemand an uns denkt und fragt, was wir uns wünschen.

Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem Wünsche und Bedürfnisse formuliert werden können. Und wir wünschen uns, dass diese wahrgenommen werden.

An wen richtet sich die Blogparade?

Sie richtet sich an Familien mit Kindern, die besondere Bedürfnisse haben, z.B. mit Down-Syndrom oder Autismus oder anderen auch unbekannteren Formen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Hier sind unsere Fragen an Euch: 


Mittwoch, 16. Januar 2019

Blogliebe Januar - Warum blogge ich überhaupt noch? Was treibt mich an?



Diese Frage stelle ich mir manchmal, wenn es irgendwie gar keine Rückmeldung mehr gibt und ich in den leeren Raum schreibe, oder an Tagen wie heute, wo dann anonyme Kommentare versuchen mein Innerstes zu treffen.

Dann stehe ich zwischen Trotz "Jetzt mach ich gerade, genau so weiter" und "Wisst ihr was, ihr könnt mich mal, dann sucht euch doch nen anderen Idioten, der Euch was übers Behindertentestament schreibt, oder Fragen per E-mail beantwortet."

Es ist ja so, dass ein böser Kommentar 100 positive kaputt macht und das wissen diese Leute, was zeigt, dass sie einen ziemlich fiesen Charakter haben und innen drin ziemlich hässlich sind.

Und heute, an so einem Tag zwischen Trotz und LmaA kommt Bine von was eigenes um die Ecke mit der Idee eine Jahresserie übers Bloggen zu machen, natürlich zum mitmachen, alleine macht das ja keinen Spaß.

Danke Bine, besser konnte das nicht kommen.

BLOGLIEBE Januar: ANFANG.

Wieso hast Du angefangen zu bloggen?
Was hat Dich bewegt Deinen ersten Beitrag zu schreiben?
Wie ist Dein Blogname entstanden und wie war das so am Anfang?

Freitag, 27. Juli 2018

Bei uns ist Momo nicht willkommen



Vor ein paar Tagen fragte mich Louisa beim Essen "Kennst Du Momo?"

Mir war klar, sie meint nicht das Mädchen aus dem Buch mit Michael Ende.
"Nö, was'n das schon wieder"

"Ach das ist wieder so ein Gruselkettenbrief"

"Oh Mann, ihr immer mit diesem Scheiß, Du kennst ja meine Meinung."

Ja, die kennt sie und findet sie gut.
Wer Louisa nicht kennt, Louisa ist 12 und ich würde sie als recht medienkompetent bezeichnen.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Ich beantworte 55 Fragen an Elternblogger


Das hört sich spannend an, da mach ich mal mit, dachte ich.

Ihr kennt mich, ich springe nicht auf jedes Schwein auf, das gerade durch die Straßen von Bloggerhausen getrieben wird.

So habe ich auch die 1000 Fragen an mich nicht beantwortet, weil mir selbst nach 5 Blogs langweilig wurde.
Am Anfang dachte ich: "Yeah, toll! Absolut spannend!"

Doch lass mal mit der Zeit nur 5 Blogs 1000 Fragen beantworten, das sind schon 5000 Antworten, bei 10 Blogs... wir können alle rechnen, ich mag es nicht, wenn ein Thema bis ins Letzte durchgekaut wird, sogar in Insta war es, natürlich ohne Hinweis auf den Ursprungspost, der gute Ton ist schon längst nur noch bei den Urgesteinen bekannt und dass Bloggen geben und nehmen ist.

Das hier ist mir noch nicht oft unter gekommen, Euch vielleicht schon, dann klickt einfach weg und lest lieber wie es auf der FamilyCon war, oder halt, meine Kooperation mit dem Russischen Zirkus braucht dringend Leser, ach nein, das war zu chaotisch, Playmobil, ja, das hat Spaß gemacht und es gibt sogar Videos zu sehen, also wenn es hier langweilig ist, ich habe über 2000 andere Beiträge (das passiert einfach so mit den Jahren)

So jetzt aber zu den Fragen die Raise And Shine stellt:


  1. Sind Elternblogs politisch?

    Ein klares jein.
    Manche ja, oft in Bezug auf Frauenrechte, Kinderrechte, Emanzipation...
    Meiner ja irgendwie auch, denn mein Thema ist Inklusion, das ist mir wichtig, da kann ich mit reden, den Rest lasse ich meist, da gibt es dann andere Blogs für.

Montag, 4. Juni 2018

Dokumentierte Kindheit





Mama mal 3 hat diese Blogparade gestartet. Ein spannendes Thema finde ich.
Sie stellt sich und anderen folgende Fragen:

  • Wann kommt der Zeitpunkt, an dem ich meinen Blog schliesse oder mit Passwort versehe? Wenn mein Kind lesen kann? Schon früher? Und was passiert dann? Falls überhaupt noch, werde ich dann anders schreiben? Werde ich die Fotos unkenntlich machen oder die Kinder nur noch von hinten fotografieren? (Manche tun das von Anfang an, aber es geht ja auch um den Text)
  • Wenn ich den Blog schliesse, speichere ich dann den Inhalt für mich irgendwo ab (wenn ja, wie geht das?), zeige ich ihn vielleicht irgendwann meinen Kindern, wenn sie grösser sind (vlt selber Eltern werden…)?
  • Wie wäre es für mich, wenn meine Mutter einen solchen Blog geschrieben hätte und ich derart viel über mich erfahren würde, wie ich als Kind war, wie das Familienleben damals war – von Geburt an, wie sich meine Mutter fühlte, was sie bewegte? Wäre es spannend, eindrücklich, würde es mein Muttersein prägen oder würde es mich befremden?
  • Was wird es für unsere Kinder bedeuten, so viel über ihre Mutter zu erfahren (im Nachhinein)? Nicht nur die schönen Momente sondern auch die anstrengenden Phasen?
  • Was wird es für unsere Kinder bedeuten, so viel über sich selber zu erfahren?
  • Werden meine Kinder ihr Leben und das meiner Enkelkinder auch irgendwann mal „verbloggen“ oder ist das bis dann wieder passé?
Dasselbe gilt natürlich auch für YouTuber, Instagrammer, usw

Dienstag, 30. Januar 2018

Mein Ruhepol


Heute fragt Emma nach meinem Ruhepol
und ich habe wirklich überlegt, doch es ist tatsächlich....


Tell a Story #4 Mein Ruhepol

Dienstag, 23. Januar 2018

Mein Lieblingsplatz


Heute lässt uns Emma von Frühstück bei Emma wieder eine Geschichte erzählen.
Heute möchte sie etwas zu "Lieblingsplatz" wissen.


Tell a Story #3  Lieblingsplatz

Dienstag, 16. Januar 2018

Tell a Story - Meine Straße


Zeit für

Tell a Story #2 - "Meine Straße"


Seit ich das Thema für heute kenne und das habe ich schon vor längerem bei Frühstück bei Emma nachgelesen überlege und grüble ich, ob ich Euch etwas spannendes über meine/unsere Straße erzählen könnte.

Dienstag, 9. Januar 2018

"Meine Stadt" ist keine Stadt und heißt Bretzenheim - Tell a Story

Als ich bei Frühstück bei Emma den Aufruf zur Blogparade gelesen habe, wusste ich, da muss ich dabei sein, denn ich finde die Themen spannend und zudem mag ich Blogparaden.

Heute also

Tell a story #1 - "Meine Stadt"


Dieses Bild dümpelt seit August 2017 auf meinem Handy rum.
Entstanden ist es, als ich noch mit großer Ambition jeden Morgen walken war, bis mein Rücken wieder mal schlapp machte.

Montag, 9. Oktober 2017

So ist das wirklich wenn man Kinder hat - Blogparade




"Also wenn wir mal Kinder haben wird das gaaaanz anders!"
Gott, waren wir naiv, wenn wir als kinderloses Paar über andere Eltern und deren Kinder die Nase rümpften, weil wir würden alles anders machen und unsere Kinder wären die perfektesten Vorzeigekinder der Nation.

Das ist der Punkt wo ihr mal ganz laut ablachen dürft.

Natürlich sind unsere Kinder nicht wirklich anders, als die, über die wir uns aufgeregt haben, okay, in manchen Punkten haben wir echt gute Arbeit geleistet und können uns auf die Schulter klopfen, doch bei vielen Punkten ist es eben so wie wenn man eben Kinder hat.

Perfekte Aufruf von Frida Mercury von 2KindChaos zur Blogparade:

#TheRealLebenMitKindern


Montag, 15. Mai 2017

Blogparade "Als ich Kind war" #AlsIchKindWar (Linkparty)

Als ich Kind war, da waren die Winter immer voller Schnee und im Sommer scheinte fast immer die Sonne. (okay, das könnte jetzt subjektiv sein)

Als ich Kind war, da war ich eines der wenigen Einzelkinder in meinem Umfeld.

1969
Das bin ich im Winter 1969 - man beachte die Mode im Katalog ;-)

Montag, 24. Oktober 2016

Meine Mami-Bucket List (habe ich die überhaupt?)

Ich bin ein großer Planer, das führt dazu, dass sich meine Pläne auch recht oft in Luft auflösen, weil mal wieder die Realität dazwischen gekommen ist.

Eigentlich sind meine Pläne immer im Kopf. Ich nehme mir morgens Dinge vor die ich erledigen will, wenn ich die wichtigsten davon schaffe fühle ich mich super.
Ich schreibe das aber nicht auf. Trotzdem habe ich mir vor kurzem dieses Bucket List Notizbuch* bei Hema gekauft.


Passend dazu kam mir die Blogparade von Raise & Shine gerade richtig unter die Augen. Mamis Bucket List.

So eine ähnliche Liste habe ich ja schon hier auf dem Blog, meine 101 in 1001, die haben aber nichts mit Mutter sein zu tun.

Zusätzlich werde ich nächstes Jahr ganz analog meine Blogbeiträge planen, jedenfalls habe ich das geplant ;-) (den Kalender habe ich mir schon gekauft)


Jetzt also meine Liste.

Ich bin übrigens irgendwie auch keine "Mami". Ich bin Mutter oder Mama, selbst Mutti bin ich nicht und Mami? Nö!!! Das bin ich nicht.

Ich weiß nicht ob ich als Mutter planen möchte.
Die Gründe erkläre ich Euch gerne.

Als Mutter einer behinderten Tochter habe ich am Anfang sehr schmerzlich lernen müssen, dass man im Leben nichts planen kann und auch Wünsche und Hoffnungen sind gefährlich.

Ich möchte damit nicht sagen, dass ich keine Hoffnung oder gar Wünsche hätte, nur lernt man sehr schnell die unter Kontrolle zu bringen und damit gewinnt man plötzlich Lebensqualität.

Wir alle kennen das doch, wir planen einen Abend mit Freunden und stellen uns alles so super vor und am Ende wird der Abend richtig doof, weil sich unsere Erwartungen nicht erfüllen.
Ein anderes Mal haben wir keine Lust unter Menschen zu gehen und werden eher mitgeschleift, diese Abende werden oft die Besten, denn man hatte ja nichts erwartet und dann war alles um so viel besser als gedacht.

Wenn wir Kinder haben, dann erwarten wir zu bestimmten Zeiten gewisse Entwicklungsschritte, kommen sie früher ist man total stolz, lassen sie auf sich warten bekommt man Panik weil das Kind von xy das schon kann/hat.

Während meine Große mit 6 Monaten schon an den Möbeln entlang gelaufen ist, konnte meine Kleine an ihrem 1. Geburtstag das erste Mal frei sitzen.

Heute ist sie 7,5 und trägt noch Windeln und spricht 3 Wortsätze.
Wir wissen es wird irgendwann kommen, dass sie besser spricht und ohne Windeln in die Schule gehen kann, aber wann das sein wird, das planen wir nicht, wenn es kommt werden wir uns ein Loch in den Bauch freuen bis dahin sind wir einfach zufrieden wie es ist, es könnte ja auch schlimmer sein.

Wir verplanen unsere Zukunft und auch unsere Kinder mit viel zu hohen Erwartungen. Das sieht man ja auch schon beim bloggen. Es wird fast schon erwartet, dass der Blog total perfekt und glatt gebügelt ist. Warum? Menschen mit Ecken und Kanten sind viel spannender als diese Perfekten Mamis mit den suuuper tollen Kinderzimmern und den immer aus dem Ei gepellten Kindern, die ständig tolle Gerichte zaubern, die toll aussehen, am besten Vintage Deko und Blümchen daneben. Wollen wir das auch? Ist das unser Plan? Natürlich wissen wir, dass das Fake ist und doch brennt es sich in unserem Gehirn ein, dass das doch schön wäre.

Ein Leben mit einer nicht behinderten Jolina wäre sicher auch schön, ist es aber nicht, natürlich schleichen sich diese giftigen Gedanken manchmal ein, doch was soll das? Es ist nicht zu ändern!
Ich sehe die Gefahr für kinder wie Jolina eben gerade in dieser ganzen Planerei. Ein Kind mit Down Syndrom passt einfach so in gar keinen Lebensplan (denkt man) Deshalb werden 95%(!!!!) aller ungeborenen Kinder mit Down Syndrom abgetrieben, übrigens oft auch als Spätabtreibung, straffrei bis zum errechneten Geburtstermin.
Pläne und Hoffnungen und Vorstellungen können auch gefährlich sein, denn über dem großen Plan, verpasst man die kleinen Dinge, oder tritt sie zur Seite, weil sie nicht zum Ziel führen. Vielleicht hat man, wenn man sich darauf einlässt plötzlich ein ganz neues, besseres Ziel.

Ich bin froh, dass ich mir in meinem Leben vor den Kindern viel gegönnt habe, ich vermisse es auch nicht.
Wir waren pro Jahr teilweise 4 mal in Urlaub, wir waren tauchen, haben Kreuzfahrten gemacht, sind mit dem Mietwagen 3 mal durch die USA gefahren.

Heute machen wir auch mal Urlaub in der Jugendherberge, weil wir uns Mallorca nicht leisten können und haben auch dort Spaß (wenn die Matratzen nicht all zu hart sind)

Ich habe mir den Wunsch erfüllt "nur" Mutter zu sein. Nach 20 Jahren Banker war es einfach Zeit für das was mich erfüllt und ich fühle mich pudelwohl als Hausfrau und Mutter ohne in dieser schrecklichen Tretmühle zu stecken von immer "mehr, mehr und noch mehr".

Natürlich bin ich nicht wunschlos, wie traurig wäre das denn?

Aber meine Bucket List ist vielleicht eher eine Möglichkeit des Lebens die ich begrüßen würde, aber wenn es anders kommt, würde ich das dann auch als perfekt ansehen, denn alles zieht auch Gutes nach sich.

Ich glaube diese Einstellung zum Leben bekommt man, wenn man wirklich schon das Gefühl hatte im freien Fall zu sein und auf den Aufschlag wartete, der dann aber nicht kam, weil man Flügel hat, die jeden Fall auffangen und plötzlich fliegt man und hat eine ganz neue Sicht auf viele Dinge.


  • Einer meiner ständig und zum scheitern verurteilten Ziele ist es wieder Kleidergröße 36 zu haben, hahaha, ich glaube man sollte Realist bleiben, doch auch ich habe Träume.
  • Ich würde so gerne mal wieder ins Disneyland und zwar mit den Kindern, die kennen das gar nicht
  • Ich habe den Wunsch die Pubertät von 2 Töchtern zu "überleben". Nr. 1 steckt gerade drin, was in Kombination mit meinen Wechseljahren eine sehr explosive Mischung ist.
    Ich bin auch oft, total ungerecht, weil ich mich selbst gerade nicht leiden kann, nicht schön für meine Mädels, aber nicht zu ändern
  • Eines meiner Ziele ist ein "guter" Mensch zu sein/zu bleiben.
    Ich bin kein Christ, aber Moral und Werte sind mir sehr wichtig und es tut mir weh, wenn ich sehe was daraus in meinem Umfeld gerade passiert
  • Ich wünsche mir noch lange genug zu leben um zu sehen wie Louisa eine Familie gründet und Jolina hoffentlich mehr oder weniger auf eigenen Beinen steht. Dies sind Dinge, über die man sich als eine ältere Mutter leider Gedanken macht.
  • Wenn unsere Reisen auch inzwischen etwas Niederland-lastiger sind möchte ich immer weiter neue Orte besuchen und entdecken, die gibt es ja auch zur Genüge im Nachbarland
  • Ein großes Ziel ist mit diesem Blog den Menschen weiter zu zeigen, dass das Down Syndrom kein Grund für Panik ist
  • Ich wünschte mir manchmal mehr Zeit. Zeit für mich, Zeit für meine Kinder, Zeit mit meiner Mutter zu verbringen so lange ich sie noch habe. Zeit ist mein größtes Problem und sie rennt mir weg
Danke an alle die bis zum Schluss durchgehalten haben, ich bin ja mal wieder vom hundertsten ins tausendste gekommen.

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Montag, 9. Mai 2016

Blogparde: Das war mein Muttertag

Hallo Ihr Mamas, wie war Euer Muttertag?

Wollen wir mal zusammentragen was wir so erlebt haben? Tragt Euch einfach unten in der Linkparty ein.

Ich werde Euch hier gleich ungeschminkt von meinem Muttertag erzählen. (Achtung, ich habe es natürlich etwas überspitzt geschrieben, aber es hat sich eigentlich genau so zugetragen)



Ich mag ja diese Tage sowieso nicht, wenn plötzlich alle ihr Sonntagsgesicht aufsetzen nur weil es im Kalender steht und das was am Ende übrig bleibt ist Fake und ein blödes Gefühl.

Ich finde, wenn man es nicht ehrlich meint, sollte man es doch besser lassen. Ich lege ja wirklich keinen Wert auf Muttertag, denn ich möchte, dass man meine Arbeit und mein Muttersein schätzt zu den Zeitpunkten wo es angebracht ist und wann es einfach mal raus will.

Doch auf der anderen Seite erwarte ich, dass wenn man schon einen auf "Muttertag" macht, dass das durchgezogen wird und nicht nur so dahin gerotzt.

Nicht falsch verstehen, das ist jetzt nicht die Abrechnung mit meiner Familie, denn wer mich auf instagram verfolgt oder facebook hat auch schon gesehen was mich gestört hat und genau eben da haben auch schon andere Mütter genau das gleiche Problem vermeldet.

Klar sie meinen es ja gut, aber gut gemeint ist nicht gut gemacht und ab einem bestimmten Alter sollten die Kinder auch schon selbst darauf kommen, dass sie da wohl etwas falsch verstanden haben mit dem Muttertag und die Männer auch, vor allem die, denn an dem Tag sollten sie den Kindern mal hilfreich zur Seite stehen und einmal ihren Tunnenblick aufgeben und aus ihrer Wohlfühlzone treten.

Wir Mütter wünschen uns zu Muttertag nicht irgendwelche Geschenke und ein Frühstück und damit kann man nen Haken in den Kalender machen, wir wünschen uns Wertschätzung.

Ich erwarte nicht, dass ihr genaso so ehrlich seid wie ich, vielleicht habt ihr ja auch perfekte Familien, oder ihr findet da kann man drüber weg sehen. Doch mal ehrlich? Dann sollte man den Muttertag doch besser ganz sein lassen, das ist doch ein Freibrief für ein weiteres Jahr von Mutti verwöhnen lassen und nächstes Jahr schenkt man einfach wieder ne Schachtel Pralinen.



Mein Tag startete damit, dass Louisa wie angekündigt extra früh aufstand um mir ein Frühstück zu machen. Schon im Vorfeld erklärte ich ihr nochmal, dass ich Frühstück im Bett nicht mag, finde ich total ungemütlich.
Angekündigt waren Eierkuchen, ich überzeugte sie Pancakes zu machen und erklärte dem Papa am Vorabend nochmal wie das so funktioniert, damit der Teig auch richtig wird.


Geweckt wurde ich dann zu den angekündigten Zeit, oder etwas vorher, die Pfannkuchen seien fertig und ich solle doch jetzt kommen.

Bis auf eine Kleinigkeit haben Louisa und ihr Vater die Pfannkuchen auch toll hin bekommen.
Natürlich war jetzt kein Tisch gedeckt, oder so, die Pfannkuchen standen auf einem Teller auf dem Herd und den Rest musste ich mir selbst zusammen suchen ;-)



Die Geschenke dieses Jahr fand ich wirklich schön. Aus dem Kindergarten eine süße Tulpe und aus der Schule ein selbst bemahltes Kästchen mit einer Kette die mir richtig, richtig gut gefällt.
Louisa weiß, dass ich schwarz mag und hat extra diese Kette für mich gewählt.

Bild von Instagram

Nach dem Frühstück räumte ich meinen Tisch ab *hust* und beschloss nicht wirklich viel zu tun. Ich setzte mich in der Garten zum lesen und zu Mittag wurde gegrillt.

Irgendwann meinte mein Mann, dass das Fleisch bald gut sei. Ich bewegte mich nicht und sagte: "Sag Louisa sie soll den Tisch decken!" Ich wollte es jetzt wissen.
Aber Louisa musste dringend Blaulichtreport oder ähnlichen Mist ansehen und auf meinen Anpfiff hin meinte sie, sie hätte ja mit Jolina Barbies gespielt. (Was natürlich als großes Opfer ausgelegt wurde)
Sauer, ihr konntet es bei facebook lesen, versteckte ich ALLE Fernbedienungen im Schrank bei den Tellern, da würde sie nie hinsehen.

Bild aus Instagram


Nach dem Essen half mein Mann immerhin noch den Tisch auf der Terrasse ab zu räumen und verkrümelte sich in den Strandkorb, die Mädels auf die Schaukeln.

Da stand ich dann, im Kalender stand rot eingedruckt zum Hohn MUTTERTAG, und betrachtete das Chaos in der Küche. Die Spülmaschine war noch nicht fertig ausgeräumt und alles stand rum.
Ich weichte erst mal die Rührbesen ein, an denen der Teig inzwischen zu einer betonharten Masse getrocknet war und versuchte die verklebten Pfannenwender von der Pampe zu befreien. Ich räumte die Spülmaschine aus, verstaute das restliche Fleisch im Kühlschrank und räumte das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine. Die Pfannen und Co, die von Hand gespült werden müssen beschloss ich erst am Montag zu säubern, immerhin hatte ich ja auch Sonntag und sogar Muttertag. (Hier kann man wahlweise in schallendes Gelächter oder in Tränen ausbrechen)

Foto von Instagram


Ich machte mir einen leckeren Eiskaffee, nach diesem Rezept, schnappte mir mein Buch und innerlich kochte ich ein wenig vor Wut als ich dann sah, dass mein Mann zwar den Tisch abgeräumt hatte, auch alle Gläser, nur meins stand da noch einsam in der Sonne und mein Wasser hatte inzwischen angenehme Badewannentemperatur angenommen.

Wäre es ja jetzt nicht Muttertag gewesen, hätte ich mich nicht so geärgert, denn es war ja wie immer. Ich habe mich ja auch zu einem Hausfrauendasein entschieden. Mein kleiner Sonntag ist wenn Montags das Haus leer ist und ich in Ruhe mal was tun kann, ohne, dass jemand etwas will oder mich fragt "Mama, wohin gehst Du?"

Liebe Kinder und Männer, es kommt uns Müttern nicht darauf an, dass ihr uns Geschenke macht, wir wollen, dass ihr endlich mal Wert schätzt was wir tun und das ist eben nicht so, wenn ihr den Teig am Rührbesen kleben lasst und wir hinterher noch mehr Arbeit haben. Glaubt ihr wirklich das tut sich alles von alleine? Scheinbar, und so lange das so ist, wisst ihr auch nicht, was wir wirklich so alles stemmen müssen, auch wenn es in euren Augen nur Kleinigkeiten sind, wie einfach die Rührbesen nach Benutzung nur mal unter fließend Wasser ab zu spülen, oder sogar zu spülen und weg zu räumen.

Für nächstes Jahr werde ich im neuen Kalender das rote Muttertag gleich mit TippEx entfernen, damit ich mich nicht aufregen muss.




Freitag, 6. Mai 2016

Spielplatz ist überall und wo spielen Eure Kinder? #SpielplatzIstÜberall Blogparade

Als ich den Blogbeitrag von wheelymum las und dazu den Aufruf zur Blogparde schnappte ich mir meine Kamera (nein, die liegt auch immer hier und ist nicht weggeräumt) und knipste spontan innerhalb von wenigen Sekunden diese Bilder.



Dienstag, 26. Juni 2012

Schlüsselanhänger fürs ruhige Gewissen

Wenn ich auf einen Markt gehe, dann nie auf lange Zeit geplant.

Denn eigentlich bin ich ja gar keine Marktfrau, hihi, bin ja eher die Stuben- oder Stübchenhockerin.

Aber ich komme immer zu Märkten wie die Jungfrau zum Kind.

Letztes Jahr wurde ich gefragt und habe mich auch nicht wirklich lange geziert, neugierig war ich ja schon, ob man meine Sachen auch live mag.

Damals habe ich mit TaTüTas begonnen und mir ein ruhiges Gewissen genäht, dass ich nicht ganz leer an meinem Stand stehe wenn was dazwischen kommt, mit Kindern weiß man ja nie.

Dieses Jahr wollte ich im Sommer schon mal ganz entspannt Nikolausstiefel vorbereiten in der Flaute.
Welche Flaute??????? Im DaWandaShop, jaaa, aber drumrum tobt das Leben uuuund....

...ich gehe wieder auf einen Markt, schon im August und das hatte ich ja eigentlich auch gar nicht vor.
Die ganze Story folgt aber noch.

Ein paar TaTüTas hab ich noch vom Dezember übrig.
Am Wochenende habe ich mal wieder begonnen etwas für mein Gewissen zu tun, nicht dass ich an dem Markt mit wenig bis nix dastehe, wäre echt mega peinlich.

So habe ich das hier getan:

schön bunt  und fast für jeden was dabei
mit Webbändern die ihr alle bei JoLou-Stoffstübchen finden könnt