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Dienstag, 2. August 2022

Bibi und Tina - Einfach anders

 



Nach Kino Filmen von Detlev Buck kam eine Serie zum streamen, allerdings wollte a. die nicht fortsetzen, dabei hat Jolina die gefühlt täglich komplett durchgeschaut.

Jetzt also der neue Bibi und Tina Film wieder fürs Kino, allerdings mit neuen Darstellern, denn die bisherigen sind ihren Rollen entwachsen.

Ich muss allerdings sagen, dass man das nach wenigen Minuten nicht mehr merkt, die Darsteller sind wirklich sehr gut gecastet.

Was gefühlt auch gleich ist, ist die Musik. Für Elternohren die selbe Melodie mit neuen Texten. Ist nicht so, aber es fügt sich passend in die bisherigen Filme ein.


Sonntag, 9. September 2018

Wochenende in Bildern 8.-9.9.2018


Samstag


Während die letzten Bundesländer immer noch Sommerferien haben schrauben wir uns immer näher an die Herbstferien.
Bei uns noch genau 3 Wochen, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass

Sonntag, 25. März 2018

Jolina wird 9 und die Sonne scheint dazu - WIB 24.-25.3.2018


Osterferien, juhu, doch dieses Jahr leider ohne Urlaub, doch bei dem Wetter auch nicht schlimm, wobei, pünktlich zum Ferienbeginn kam auch der Frühling zu uns.

Samstag


Montag, 7. September 2015

Der erste Kinobesuch (Rabe Socke 2)

Am Samstag war es soweit.

Obwohl ich noch Kopf über in Wäsche und Koffern von der Reise steckte, musste es einfach sein.

Vor dem Urlaub hatte ich es auch nicht geschafft, wer geht schon Donnerstags ins Kino, wenn er Nachts in Urlaub fährt?

Rabe Socke finde ich einfach ideal für den ersten Kinobesuch und so war Louisas erster Kinobesuch mit mir auch Rabe Socke (streichen wir mal Lauras Stern, den sie mit 3 schon mit dem Kindergarten besuchte) und jetzt wo Rabe Socke 2 lief war Kind 2 auch reif fürs Kino, hoffte ich jedenfalls.


Am 20.3.15 war Jolina kurz vor ihrem 6. Geburtstag im Puppenthheater als Feuerprobe (nachlesen kann man es hier) und nach dem zweiten Versuch mit der Augsburger Puppenkiste war der nächste Schritt ein Kinobesuch.


Die Karten haben wir online noch aus dem Urlaub gebucht, aber das war gar nicht nötig, denn es war ziemlich leer. Kein Wunder, denn der Film lief schon die dritte Woche und zusätzlich war Abends das "Fischerstechen" in der Stadt und da geht man doch nicht vorher mit den Kindern ins Kino.


Erst auf den Bildern im Blog ist mir aufgefallen, dass Jolina die gleiche Tunika trägt wie bei ihrem Puppentheaterbesuch, als ob sie nicht den Schrank voll hätte, tztztz, lustiger Zufall.


Fast als erste betraten wir den Kinosaal und Jolina setzte sich ganz selbstverständlich auf ihren Platz, als hätte sie das schon viele Male getan. Dann zeigte sie auf den geschlossenen Vorhang und sagte: "Fernseh" - keiner war überraschter als ich, woher weiß das Kind was Kino ist und, dass da hinter dem Vorhang demnächst der Film laufen würde?

Naja, sie wird ja nicht unter der Glasglocke groß und vielleicht hat sie im Fernsehen auch mal einen Kinosaal gesehen, trotzdem überraschte mich ihre Selbstverständnis bei der ganzen Aktion.


Ich hatte mich mit Keksen gewappnet, denn damit stopfen wir Jolina bei ähnlichen Gelegenheiten immer den Mund. Sie kann es nicht lassen das gesehene sehr laut zu kommentieren, so sitzt sie oft mampfend bei Louisas Auftritten, oder auch schon mal in der Kirche.



Was soll ich Euch sagen? Die Kekse waren nicht nötig. Zwar sagte Jolina ab und zu mal etwas, doch das ging in der Beschallung des Kinos unter, doch die meiste Zeit saß sie gebannt da und schaute sich den Film an, drehte ab und zu mal aufgeregt an ihren Händen, was ich vorher noch nie bei ihr beobachtet hatte, oder nahm mich auch mal in den Arm.


Es lief großartig und das hätte ich nicht erwartet. Ich hatte mir schon so viele Stolpersteine ausgemalt.
Dass wir keinen Parkplatz finden, doch da war tatsächlich einer direkt hinter dem Kino (kommt in Bad Kreuznach eigentlich nie vor).
Dass Jolina schon im Foyer bockt, weil wir warten müssen, doch sie stand da, gespannt und wartete ungewöhnlich friedlich ab.
Dass Jolina sich fürchtet, wenn es dunkel wird im Saal, da hatte sie schon mal richtig Panik in einem Freizeitpark bei einer Zaubervorführung, doch es machte ihr gar nichts.
Dass ihr der Ton zu laut ist, obwohl Jolina nicht lärmempfindlich ist, wäre ja auch ein starkes Stück, wenn man selbst so laut ist, keine lauten Geräusche zu mögen, hahaha.
Also der Ton war ihr natürlich nicht zu laut und ich frage mich, ob es im Kino immer so laut ist, dass es das Murmeln der Zuschauer und das Knuspern der Natchos und des Popcorns übertönt.
Natürlich wollte sie auch ein Eis, lies sich aber zum Glück davon abbringen. Sorry, aber selbst ein Erwachsener schafft kaum ein Magnum zu essen ohne sich irgendwo mit abbröckelnder Schokolade zu verschmieren, ich möchte mir nicht mein Kind beim Magnum Eis essen vorstellen, eigentlich beide nicht - daher im Kino besser Eiskonfekt oder gar nichts (okay, es gibt glaube ich auch andere Sorten, doch ich möchte nicht, dass Jolina Kino gleich mit mampfen in Verbindung bringt, man muss ja nicht gleich Fehlprägungen forcieren, denn ich kenne Kinder die können nur mit Popcorn ins Kino, weil sie denken das muss so sein und gehört dazu.)



Es war ein durchaus gelungener Nachmittag, ein Meilenstein für Jolina, ein weiterer erfüllter Punkt meiner 101 in 1001 und vor allem ist wichtig, Jolina hatte einen Riesenspass im Kino und hat sich aus der Vorschau schon "Heidi" ausgesucht, die um die Weihnachtszeit herum läuft.

Donnerstag, 26. März 2015

Nach 9 Jahren endlich wieder richtiges Kino

Wir waren am Dienstag im Kino.

Wenn ich wir sage meine ich Christian und mich, also die Elternfraktion in diesem Blog.

Ganz richtig ist das mit den 9 Jahren jetzt auch nicht, wir waren im Winter in "Be my Baby" mit Carina Kühne, allerdings war das im Rahmen eines Filmfests in einem Mainzer Programmkino, das mit dem wundervollen Film auch gleich eine Zeitreise in die Kinowelt der 50er lieferte. Also wunderschöne florale Wandbespannung, unbequeme Klappsessel und eine Lautsprecheranlage jenseits von Gut und Böse.

Jetzt aber Kino, richtiges Kino, in unserem Kinocenter mit mehreren Sälen und bequemen Sesseln und dummerweise Nachos für mich (wie konnte ich mir nur die Dinger bestellen? Nur weil ich kein Popcorn mag?) Egal, endlich ein richtiges Kinofeeling nach 9 Jahren mit Babysitter zu Hause und grenzenloser Freiheit.

Okay, wer geht schon Dienstags um 18:30h ins Kino? So eigenartige Menschen wie wir, die froh sind, wenn der Babysitter Zeit hat und jede freigeschaufelte Minute ein Geschenk ist.
Das Handy war aus und auch wenn sonst keiner was von mir will. An dem Abend versuchte mich Jolinas Optiker verzweifelt zu erreichen und ich bekam nicht mit, dass Sontje eine wunderschöne kleine Schwester bekommen hat.
Wer sitzt auch schon um 18:30 im Kino?

Wir schauten: "Verstehen Sie die Béliers" und ich danke Concorde, dass ich 2 Karten auf ihrer facebook Seite gewonnen habe, sonst wäre das mit dem Film ja wieder nix geworden.



Der Film läuft unter "Komödie", aber vielleicht nur weil man einen Film eben einordnen muss. "Be my Baby" war ja angeblich auch ein Drama und ich hab da genau so oft lachen müssen wie bei den Béliers.

Eigentlich müsste es heißen "Aus dem Leben" das reale Leben ist manchmal schreiend komisch und dann wieder zum heulen, oder mega peinlich.

Wenn Ihr die Möglichkeit habt den Film noch irgendwo zu sehen, solltet ihr einfach mal rein gehen und auch die Stille des Films genießen.

Ich habe noch nie im Kino gesessen und den "Lärm" aus den anderen Sälen so wahrgenommen wie dieses Mal, teilweise vibrierte es unter den Füßen, doch ich bin dankbar, dass es an der entsprechenden Stelle still war. Vollkommen still. Man wagte kaum zu atmen und ich überlege ob ich wirklich 1 Minute die Luft angehalten habe?
Der Film gönnt sich den Luxus an einer entscheidenden Stelle komplett den Ton weg zu nehmen und es war für mich das größte Aha-Erlebnis in einem Film den ich je hatte.

Die Szene kann man übrigens auf der fb-Seite ansehen, doch natürlich kann das mit dem Gefühl im Kino nicht mithalten.

Wir sollten uns öfter einen Kino-Abend oder Eltern haben frei Abend gönnen, Christian war noch nie in einem 3D Film und ich noch nie in dem Sushi-Laden den es schon so lange in der Stadt gibt, dass er wirklich nicht mehr neu ist.

Wir sind froh inzwischen eine Babysitterin gefunden zu haben, die ebenfalls mit einer behinderten Schwester lebt und versteht, dass die Prioritäten in solchen Familien wie unseren manchmal ganz anders sind.

Mir hat vor kurzem mal eine Freundin gesagt ich sei entschieden zu tiefenentspannt. Das bin ich natürlich nicht, Ich? Entspannt? Nein! Aber ich habe gelernt, dass ich mich nur noch über Dinge aufrege, die es auch wert sind. Über manches rege ich mich einfach nicht mehr auf, weil es sowieso nicht zu ändern oder zu steuern ist und manchmal muss ich mich schrecklich aufregen, weil etwas nicht zu ändern oder zu steuern ist. Ja, ich bin total unberechenbar.


Am Ende möchte ich Euch noch eine wundervolle Szene aus dem Film mitgeben: