Sonntag, 30. Mai 2021

Das Wochenende als der Frühling in die Pötte kam - 29. + 30.5.2021

 



Es ist schon irre, kaum ist das Wetter besser, da fühle ich mich viel besser, also mental, die Schulter tut trotzdem weh, oder vielleicht auch gerade deshalb.
Ich liebe es einfach wenn es hell ist und ich auf der Terrasse sitzen kann.

Unkomplizierte monatliche Versorgung mit der PflegeBox

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Inhalt der PflegeBox

Nicht alle Menschen mit einem Pflegegrad oder ihre Angehörigen wissen, dass ihnen eine Verbrauchspauschale für Pflegehilfsmittel zusteht. Das wussten wir auch nicht von Anfang an.

Der Pflegegrad, damals noch Pflegestufe, hatte uns schon so viel Kraft, Zeit und Aufwand gekostet, als wir endlich unseren positiven Bescheid hatten, war erst mal die Luft raus und wir hatten die Nase voll von Anträgen. Ich will gar nicht zusammenrechnen was wir in den ersten Jahren alles verfallen ließen und aus eigener Tasche finanzierten, weil es uns auch einfach zu viel wurde.

Auch ist es vielen unangenehm einen Antrag bei der Pflegekasse zu stellen.
Ging uns ähnlich.

"Ach, das geht doch schon so",
"Wir brauchen ja nicht viel.",
"Andere müssen das ja auch selbst bezahlen.",
"Ich möchte die Kasse nicht noch mehr belasten."
"Bitte nicht noch mehr Papierkrieg!"

Dies sind typische Gedanken, gerade von älteren Menschen und einige davon waren auch unsere, ich bin froh, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern musste und das jemand für mich übernommen hat.
Es ist ja nicht so, dass man nicht schon genug Papierkram um die Ohren hat.

Da die Preise für Pflegehilfsmittel in der Pandemie stark gestiegen sind haben auch die Kassen die Leistung auf 60,-- Euro pro Monat angehoben.
Ich bin froh, dass hier sehr schnell reagiert wurde, denn ich glaube wir erinnern uns alle, wie plötzlich Masken und Desinfektionsmittel, aber auch Nudeln und Klopapier Mangelware wurden.

Trotzdem lassen viele diese Leistung verfallen, weil es ihnen zu kompliziert ist die Quittungen zu sammeln und bei der Pflegekasse zur Erstattung einzureichen.

Mit der PflegeBox, einem Angebot der proSenio Gruppe, kann man nach den persönlichen Bedürfnissen Pflegehilfsmittel zusammenstellen und zuzahlungsfrei nach Hause schicken lassen.
Die Abrechnung übernimmt dann das PflegeBox-Team und man muss sich nicht mehr darum kümmern.

Freitag, 28. Mai 2021

Heute ist Weltspieltag...

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Jolina (Down-Syndrom) auf einem Klettergerüst am Weltspieltag für Stück zum Glück


... und deshalb möchte ich heute zusammen mit "Stück zum Glück" Danke sagen, allen großen und kleinen Held:innen auf der ganzen Welt.

Du weißt ja, dass ich schon öfter von "Stück zum Glück" berichten durfte.
Eine Aktion die schon so viel bewirkt hat.

Denn durch die tolle Unterstützung wurden bereits deutschlandweit 27 inklusive Spielplatzprojekte realisiert.

Es ist so wichtig, dass schon die Jüngsten ohne Berührungsängste Inklusion erleben dürfen.
Das Miteinander spielen ist ein Gewinn für Kinder mit und ohne Behinderung, denn Inklusion ist keine Einbahnstraße und wir können alle voneinander lernen.


Mittwoch, 26. Mai 2021

Ausflugstipp: WildtierPark Edersee

 

Wildschweine im WildTierPark Edersee

Im Herbst 2020 waren wir für ein paar Tage im Sauerland.
Kurz darauf machte Deutschland dicht und es kam mir seltsam vor von Ausflügen und Reisen zu berichten die für dich zu der Zeit nicht möglich waren.

Jetzt ist Reisen wieder möglich und ich zeige dir mit Begeisterung diese schöne Ecke Deutschlands.

Da das Wetter zur Zeit ist wie im Herbst, nämlich kalt und verregnet passen die Bilder recht gut.


Dienstag, 25. Mai 2021

Buchtipp: Bring Bier mit, wir müssen über Kinder reden

 

Buch Bring Bier mit steht bei Bierflaschen und Spielzeug

Eigentlich ist heute gar kein Samstag, der bei mir im Blog der Büchertag ist.
Eigentlich wollte ich dieses Buch schon längst vorstellen, doch ich stelle ja nur vor was ich auch gelesen habe und zwar von Anfang bis Ende.
Eigentlich dachte ich, ich hätte mehr Zeit zum Lesen.
Eigentlich will ich mehr bloggen und dann schaffe ich es doch nicht und die Ideen im Kopf und Bilder auf der Festplatte versauern.
Eigentlich passt diese Einleitung auch perfekt zum Buch, denn auch dort gibt es eine Menge "Eigentlich" und Leben das passiert, obwohl man es doch anders geplant hat.

Mein Leben ist eben normal, so normal wie das Leben auch beschrieben wird in

BRING BIER MIT,
WIR MÜSSEN ÜBER KINDER REDEN

von Laura Marie Wilke und Benjamin Kuhlhoff

Montag, 17. Mai 2021

Ausgrabung Villa Rustica im Binger Wald

 

Villa Rustica Binger Wald


Am linken Ufer der Nahemündung und über dem Rhein, da liegt der Binger Wald in dem es so viel zu entdecken gibt
Für uns neu war die Villa Rustica an der Römerstraße.
Aufmerksam wurden wir durch eine Erlebniswanderung, dazu aber demnächst mehr.


Villa Rustica Binger Wald

Diekt neben dem Waldweg, den man auf dem Bild oben im Hintergrund erkennt, liegt die Ausgrabungsstätte der Villa Rustica.
Der Bereich ist nicht abgesperrt, nur um empfindliche Grabungsstellen steht ein Bauzaun und ein paar Verbotsschilder hoffen auf Beachtung.


Villa Rustica Binger Wald

Eine Zeichnung zeigt wie diese Villa einst aussah und wie groß und prächtig sie war.
Diese Schilder sind Teil des Walderlebnispfades und sind daher auch kindgerecht gestaltet.


Villa Rustica Binger Wald Waldschule

Die Sitzgelegenheiten zeigen, dass es hier auch, wenn nicht gerade Corona alles still stehen lässt, Vorträge und Vorführungen gibt.


Steinofen

In dem Zuge wird hier auch sicher der gemauerte Backofen genutzt, der aus Sicherheitsgründen eingezäunt und abgesperrt ist.



römische Kinderspiele

Auch die römischen Kinder haben damals gespielt und ihre überlieferten Spiele wurden hier zum ausprobieren aufgestellt.
Ein wundervolle Ort im Wald zum Lernen und Erleben.

römisches Orca Spiel

Jolina versucht sich am alten römischen Orca-Spiel.
Hier werden Nüsse in Tongefäße geworfen, das Gefäß hier ist natürlich unkaputtbar nicht aus Ton, aber Spaß macht es trotzdem.


römisches Spiel in der Villa Rustica Binger Wald

Auch Rundmühle ist ein wirklich geniales Spiel und man kann es überall spielen.
Entweder das Spielfeld in den Boden ritzen, oder auf ein Lederstück aufgemalt, das zum Beutel zusammengezogen verwahrte es sogar die Spielsteine, oder Bohnen.

Rundmühle Spiel Villa Rustica Binger Wald

Hier kann man sogar im Stehen spielen und es sind kleine Vertiefungen an den Stellen, wo man seine Spielsteine legen darf.

Villa Rustica Binger Wald

Leider sieht man hier, dass das Gelände frei zugänglich ist und nicht überwacht.
Für mich sieht diese Zerstörung übrigens aus, als hätte man Kinder gewähren lassen mit Steinen zu ritzen. Es sind ja meist die Eltern, die an solchen Verhalten schuld sind, mich ärgert das extrem, wenn nicht wertgeschätzt wird, was hier aufgebaut wurde.

Delta Spiel Villa Rustica Binger Wald

Das Deltaspiel haben wir dann nicht ausprobiert, denn wir verbrachten hier schon sehr lange Zeit.
Eigentlich ist die Römer Villa ein eigener Ausflugsort. Wir haben daher für unseren Erlebnisweg sehr lange gebraucht.


Villa Rustica Binger Wald

Hier gibt es so viele Mauerreste, dass man sich wundert, dass hier nicht schon viel früher mit Ausgrabungen begonnen wurde.

Villa Rustica Binger Wald

Und dann gibt es große Steinhaufen, die Geschichte atmen und man sich vorstellt, dass sie mal ein großes römisches Haus waren.

Villa Rustica Binger Wald

Ein kleiner Teil der freigelegten Fundamente ist überdacht und soll eigentlich nicht betreten werden.
Aber man weiß ja was eigentlich bedeutet.
Wir haben trotzdem Leute auf den Mauerresten stehen sehen.

Villa Rustica Binger Wald

Auf alten Karten werden die Ruinen als "Altes Kloster" bezeichnet. Es gibt in der Geschichte allerdings keinerlei Hinweise darauf, dass die villa rustica einmal als Kloster genutzt hat. Möglicherweise diente sie in der Zeit des Eremitentums einem Mönch oder einem Laien zeitweilig als Unterkunft, so dass sie diese Bezeichnung, die sich bis vor wenigen Jahren im Volksmund behauptet hat, erhielt. Heute wissen wir, was sich hinter den Siedlungsmauern verbarg.

Fundametreste Villa Rustica Binger Wald


Villa Rustica Binger Wald

Sind die Willkommenstafeln der Villa Rustica Binger Wald erst einmal passiert, beeindrucken Steinschüttungen und freigelegte Mauern den Betrachter. Kräuterdüfte aus dem exemplarisch angelegten römischen Nutzgarten begleiten auf der Erkundungstour zu den Fundamenten des Herrenhauses. Römische Spiele und Infotafeln geben Einblicke in den damaligen Alltag und in die archäologische Arbeit. An besonderen Tagen finden auf dem weitläufigen Gelände auch Veranstaltungen statt. Die lebendige Ausgrabungsstätte offenbart rund ums Jahr neue Aspekte für Entdeckerinnen und Entdecker jeglichen Alters.
(Quelle: https://www.bingen.de/leben/umweltschutz/umweltbildung/villa-rustica)

Villa Rustica Binger Wald

Manche Bereiche sind mit Planen abgedeckt und man fragt sich, ob hier gerade doch gegraben wird?

Villa Rustica Binger Wald

Die Fundamente lassen erahnen wie groß diese Villa war.
Wahrscheinlich war hier auch kein Wald, sondern Felder und der freie Blick aufs Rheintal.
Die Menschen hier haben schön gewohnt.

Villa Rustica Binger Wald

Das hier nicht alles im Dornröschenschlaf liegt zeigt der liebevoll angelegte Garten.
Wir wächst kein Unkraut und die Beete sind teilweise schon bepflanzt.
Sie lassen erahnen, was man leckeres gegessen hat bei den alten Römern in Germanien.

Villa Rustica Binger Wald Garten mit Kräutern

Die Küchenkräuter versprechen leckeren Geschmack.

Villa Rustica Binger Wald

Hier stand sie und war sehr beeindruckend.

Die Fundamente des etwa 3,5 Hektar großen Gutshofs sind mit der mehr als 850 m langen Hofmauer weitgehend vorhanden. Der mittelgroße römische Bauernhof bestand aus einem Herrenhaus und mindestens sieben steinernen Nebengebäuden und lag inmitten seiner landwirtschaftlichen Nutzflächen. Das Herrenhaus selbst wurde etwa 150 n. Chr. im regional typischen Stil der Porticusvilla mit Eckrisaliten erbaut und bis etwa 420 n. Chr. bewohnt. Die villa rustica genannten bäuerlichen Einzelhöfe verteilten sich zahlreich in der damaligen offenen Siedlungslandschaft. Dörfer waren selten. 70 Prozent der römischen Bevölkerung lebte auf solchen Höfen.

Römerstraße

Natürlich lagen diese römischen Villen an Straßen.
Wenn man den Erlebnisweg fast umrundet hat, kommt man nochmal zur Römervilla und zu der oberhalb gelegenen Römerstraße.

So war das auf der Römerstraße

Diese Tonne kann man drehen und sieht was auf solchen Römerstraßen für ein reger Verkehr herrschte.
Als Kind kannte ich auch Römerstraßen bei uns in der Westpfalz.
Wir nennen sie immer noch so "Da musst du dort und dort zur Römerstraße"
Diese Straßen liegen immer oben auf einer Anhöhe und sind sehr gerade, was andere Feldwege bei uns so gar nicht waren. Doch unsere Römerstraßen waren alle geteert und meine kindlich, romantische Vorstellung, dass ich noch römische Reste finden könnte hat die Landwirtschaft bei uns zunichte gemacht.

Die Römerstraße

Und dann, nach etwas Berg hoch laufen mit maulenden Kindern, denn wir hatten den Rundweg ja schon hinter uns, sah ich sie und war sehr beeindruckt.
Würde hier kein Wald wachsen, würde man wohl weit ins Naheland und ins Rheintal blicken können.

Hier ist kein Teer aufgetragen und man hat fast das Gefühl gleich laufen römische Soldaten vorbei.

Ähnlich fühlte ich mich auf der Via Apia in Rom, weil man auf Geschichte wandelt.

Auf der Römerstraße im Binger Wald

Den Unterbau bildet ein 1,50 Meter hoher Damm, dessen Erde den Gräben entnommen ist, die an vielen Stellen noch beiderseits desselben zu sehen sind. Die stark gewölbte Fahrbahn hatte eine Breite von 5 bis 5,50 Meter, die beiderseitige Böschung von je circa 1,50 Meter. Die Steinpackung ist etwa 80 Zentimeter stark und läßt deutlich zwei Straßenkörper übereinander erkennen, die durch eine sogenannte Blätterschicht voneinander getrennt sind. Es ist eine wahre Lust, auf dem fast schnurgeraden Damm durch Wald und Heide dahinzuwandern… (Karl Schumacher)


Wir stehen also auf der Ausoniusstraße.
Die Wegführung ist auf der Tabula Peutingeriana eingezeichnet, der Kopie einer römischen Straßenkarte aus dem 4. Jahrhundert. Der römische Dichter und Staatsbeamte Decimus Magnus Ausonius bereiste die Gegend zwischen 365 und 368 und beschrieb die Reise von Bingen nach Trier in seinem Gedicht Mosella. Die Benennung der Strecke nach Ausonius wurde jedoch erst im 20. Jahrhundert üblich. Der meist gerade Weg wurde von römischen Siedlungen gesäumt, war selbst befestigt und sogar zweispurig ausgebaut. Unbekannt ist, ob der Weg mit Meilensteinen markiert war. Auchg heutige Straßen (zum Beispiel die Hunsrückhöhenstraße und die Bundesstraße 50 und vor Bingen die Landstraße 214) verlaufen auf der Trasse.

Römerstraße

Wir verlassen die Römerstraße wieder und gehen nach unten in den Wald, wo dann bald der römische Gutshof kommt.
Wäre der Wald nicht, hätte man die Villa Rustica, wie wohl damals schon etwas weiter unten liegen sehen.

Villa Rustica Binger Wald

Besonders gefällt mir, dass hier auf dem Schild der römische Gutshof von der anderen Seite gezeichnet ist und auch die Perspektive des Standpunktes oberhalb der Ausgrabungsstätte zeigt.


Wer die Villa besuchen möchte, der parkt am besten auf dem Wanderparkplatz Bodmannstein und folgt von da an den Wegweisern.

Sonntag, 16. Mai 2021

Das Wochenende mit der Oma - WIB 15. + 16.05.2021

 


Dieses Wochenende war ganz besonders, wir haben die Oma seit fast einem Jahr wieder gesehen, es gab die ersten Erdbeeren und zum Schluss ein Gewitter.

Sonntag, 9. Mai 2021

Das Wochenende mit dem Muttertag - WIB 8. + 9.05.2021

 


Ich hätte auch schreiben können: Das Wochenende mit dem schönen Wetter, doch darauf hoffe ich noch häufiger, also nehme ich das Muttertagsthema auf, obwohl es hier keine Rolle spielt, weil ich finde Muttertag doof.
Also es ist ja auch Tag der verlorenen Socke, passt bei uns immer.

Sonntag, 2. Mai 2021

Das Wochenende mit dem verfrühten Sonntagsausflug - WIB 1. + 2.5.2021

 



Andere zeigen beim WIB immer ihre Sonntagsausflüge, wir waren schon immer etwas anders, bzw gerne antizyklisch.

Mir persönlich ist es an Sonntagen viel zu voll in der Natur.
Zusätzlich ist es gefährlich, seit dem gefühlt wirklich der aller Letzte sich in der Pandemie ein E-Bike zugelegt hat (außer mir, ich hasse Rad fahren mit und ohne Antrieb). Wenn man mit 4 Leuten unterwegs ist läuft man am besten im Gänsemarsch in der bewachsenen Böschung von Wanderwegen, denn die Fahrräder mit Antrieb rauschen mit Rentnern ohne Rücksicht an einem vorbei. Man hört sie höchstens von hinten kommen, wenn sie ganz cool auch noch einen Bluetooth Lautsprecher mit Andrea Berg bis zum Anschlag aufgedreht haben.

Wählt man etwas mehr naturnahe Wege, muss man ständig vor Mountainbikern in den Wald springen. Nicht dass jeder sein Recht hätte da zu sein, doch es ist einfach zu voll.

Samstag, 1. Mai 2021

Buchtipp: Die Erfindung von Alice im Wunderland - Wie alles begann

 

Buchtipp: Alice im Wunderland - Wie alles begann

Das heutige Buch hat mir ganz viele Aha-Momente beschert, ich mag Alice im Wunderland, weil es so schön schräg ist, doch was wirklich dahinter steckt, das war mir neu und auch, dass es Alice wirklich gegeben hat.

Die Erfindung von Alice im Wunderland - Wie alles begann

von Peter Hunt

Erklärt die Entstehung des Buchs und wer warum hinter den ganzen Charakteren steckt.

Der Autor benutzte einen Künstlernamen, nämlich Lewis Carroll, sein echter Name war Charles Lutwidge Dodgson und erhob Einspruch, dass bei seinem echten Namen und den darunter entstandenen Büchern über Mathematik ein Querverweis zu den Werken von Lewis Carroll eingetragen wird.

Der Autor war Mathematikdozent in Christ Church in Oxford und selbst sein Künstlername entstand seiner eigenen Logik und auch in den Alicebüchern sind Zahlen versteckt, die man beim Durchlesen gar nicht entdeckt, okay, ich kam durch dieses Buch zum Ergebnis, das Charles Dodgson selbst ähnlich schräg drauf war wie seine Bücher über Alice.

Alice die tatsächlich gelebt hat, die er häufig fotografiert hat, für meinen Geschmack etwas zu häufig und die Tochter des Dekans von Christ Church war, war die kindliche Freundin von Dodgson.
Das Buch sagt nie genau etwas über die Neigung von Dodgson, wie auch, alles wäre Spekulation, doch mir kam besonders im letzten Kapitel ein Verdacht, puhhh....

Dodgson hat Bootstouren mit den 3 Töchtern den Dekans und einem Freund vom Trinity College unternommen, bei diesen Bootsfahrten sind aus Erzählungen die Alicebücher entstanden, der Freund bekam übrigens auch eine tierische Rolle im Buch.

Was mir beim lesen des Buchs etwas Schwierigkeiten bereitete ist, dass ich nicht wirklich bewandert bin in englischer Literatur und auch den Berühmtheiten der damaligen Zeit, nur Darwin kannte ich natürlich und ja, auch mit dem hatte unser Autor Kreuzverbindungen.
Viele Texte in Alice sind veränderte Kinderreime der damaligen Zeit.

Alice im Wunderland war das erste Buch für Kinder ohne erhobenen Zeigefinger und Moral, es machte einfach nur Spaß.

Wer Alice mag sollte dieses Buch lesen um viele Aha-Effekte haben, allerdings könnte es auch zur Entzauberung beitragen. Bei Alice ist nichts wie es scheint und alles hat mehr als eine Bedeutung, vieles verstand man in der damaligen Zeit evtl. besser als heute.

amazon hat dieses Mal sehr viel zu sagen und das möchte ich nicht vorenthalten:

Die Erfindung von Alice im Wunderland. Wie alles begann. Die Biografie Lewis Carrols. Anspielungen und verborgene Bedeutungen in den Alice-Romanen. Mit Tenniels Illustrationen & zeitgenössischen Fotos


Wir sind alle verrückt hier: 150 Jahre Alice im Wunderland

Zweifelsohne ist die Geschichte der kleinen Alice eines der verrücktesten Bücher der Welt und ein Meilenstein der Kinderliteratur. Genauso ungewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte des Kinderbuch-Klassikers. Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse.

Vor 150 Jahren erschienen »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln«. Peter Hunt gratuliert mit einem wunderschön illustrierten Geschenkbuch, das viele Hintergrund-Informationen für Alice-Fans bereithält:
Wer war Lewis Carrol? Die Biografie und Gefühlswelt des Schriftstellers
Alice Pleasance Lidell und andere Vorbilder für die Romanfiguren
Leben in Oxford: Alice als satirischer Spiegel des viktorianischen Englands
Alice entschlüsselt: Fiktion, Wahrheit und Anspielungen in »Alice im Wunderland«
Ein Wiedersehen mit den klassischen Buch-Illustrationen von John Tenniel

Sinn, Unsinn, Hintersinn: warum »Alice im Wunderland« bis heute begeistert

In den Alice-Büchern gibt kaum einen Satz, der nicht mehrere Bedeutungen, verborgene Scherze und versteckte Anspielungen auf intellektuelle, politische und persönliche Ereignisse enthält. Peter Hunt entschlüsselt die Geheimnisse und erzählt, wie die berühmten Nonsens-Romane entstanden und ihren Siegeszug um die Welt antraten. Zeitgenössische Fotos lassen das Viktorianische England wieder aufleben, während uns John Tenniels unvergessliche Zeichnungen ein Wiedersehen mit Figuren wie der Cheshire Cat und dem verrückten Hutmacher bescheren. Die unglaubliche Fülle an Details zur Entstehungsgeschichte von »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln« machen das Buch zu einem idealen Geschenk für alle großen und kleinen Fans!


Die Erfindung von Alice im Wunderland kann man hier bestellen*, oder in der netten Buchhandlung um die Ecke kaufen.

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Das Buch wurde mir zur Rezension überlassen, dadurch wurde dieser Bericht nicht beeinflusst und ich schreibe wie gewohnt 100% meine Meinung