Auch heute wieder 12 Bilder vom 12. des Monats.
Der Lavendel ist fast verblüht und wird mich heute noch ärgern
Das Thema meiner Gastautorin Christiane ist nicht einfach und doch ist es so wichtig.
Es ist wichtig, dass man darüber spricht, dass es kein Tabu ist.
Es ist wichtig zu zeigen, was Liebe bewirkt und dass wir Menschen auch dieser Zeit fähig sind bedingungslos zu lieben.
Es ist wichtig zu zeigen was mit der Kraft der Liebe schaffen kann, Dinge die bleiben und die dem Schrecklichen am Ende doch noch einen Sinn geben.
Christiane war Pflegemama eines wunderschönen kleinen Mädchens das sie Schnuffi nannte, wie der Name zu Stande kam, wird sie selbst erzählen.
Aus der Zeit mit diesem wundervollen kleinen Mädchen ist etwas ganz besonderes entstanden, das vielen anderen Eltern helfen wird.
Leider war die Zeit mit Schnuffi nur sehr kurz und gerade steckt die ganze Familie noch tief in der Trauerarbeit, die vom Umfeld leider nicht verstanden wird.
Zur Zeit passiert ganz viel mit unserer Sprache, für meinen Geschmack etwas zu schnell und zu viel um alle mit ins Boot zu bekommen und es war selten so ein Eiertanz bei Themen, in denen man nicht zu Hause ist nichts Falsches zu sagen.
Da aber sehr oft sehr wenig Toleranz besteht und man angepflaumt wird, für fasche Begriffe verebbt das Gespräch ganz, oder findet erst gar nicht statt, das ist der falsche Weg.
So weiß nicht jeder, dass der Großteil der Down-Syndrom-Blase fast schon an die Decke geht, wenn gesagt wird "Leidet am Down-Syndrom", das witzige ist, dass in anderen Blasen, in denen Kinder Behinderungen/Erkrankungen/Genveränderungen haben, die Eltern sogar selbst das "leidet am" benutzen.
Ganz ehrlich? Wie soll man sich da in dem ganzen Sprachgewurschtel noch auskennen?
Als wir neu in die Down-Syndrom-Blase hineingeworfen wurden, da sagte mein Mann einmal "Downie" und sofort wurde ihm zum Glück von unserer Bekannten, deren Sohn auch das Down-Syndrom hat, gesagt, dass man das nicht sagen sollte.
Vor vielen Jahren habe ich auch einen Beitrag dazu geschrieben: Ein paar Gedanken zu der Bezeichnung "Downie"