Schon lange wollte ich diesen Beitrag schreiben, oder mit einer kleinen Reihe darüber beginnen, doch fühlt es sich jetzt im Moment erst richtig an darüber zu schreiben, weil wir gerade die Erfahrung machen und jetzt auch aus unserer Sicht der Dinge die da gerade einsetzen berichten können.
Wie so vieles schien es lange noch weit, weit entfernt in der Zukunft und doch kam es schneller als man dafür bereit war.
So ging es mir mit Kindergarten, Schule und jetzt im Sommer dem Schulwechsel.
Ich sage ja immer mit Jolinas langsamer Entwicklung ist man entschleunigt, aber trotzdem habe ich das Gefühl es geht alles viel zu schnell, jedenfalls die Dinge auf die man nicht so sehnsüchtig wartet, wie das bei den ersten Schritten, Sprechen und Windelfrei war.
2019 nahm ich im
PEp in Mainz an einem Vortrag über Pubertät bei Jugendlichen mit Down-Syndrom teil.
Damals dachte ich, ich sei da viel zu früh dabei, doch der Termin schien mir gerade günstig und am Ende habe ich alles richtig gemacht, denn 2020 gab es keine Vorträge und, für mich immer noch etwas unbegreiflich, setzten im Sommer bei Jolina die ersten pubertären, zickigen Züge ein.