Freitag, 2. Dezember 2016

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt....


Die Zeit rennt am Jahresende immer besonders schnell.
Das liegt wohl daran, dass wir auf Teufel komm raus besinnlich sein wollen und alles, alles, alles vorweihnachtlich perfekt haben wollen. Hier noch ein bisschen und da auch noch...
Ich muss mich da selbst an die Nase fassen, aber ich gönne mir inzwischen meine Auszeiten, ich lasse jeden Tag bevor Jolina nach Hause kommt von 10:55 bis kurz vor 12 Vox laufen, ich gestehe, ich ziehe mir ein bisschen HirnausschaltTV rein und in den Werbepausen beschenke ich mich selbst mit meinen Adventskalendern.

Mittwoch, 30. November 2016

Mit der Kraft der Blogger


kann man schon manches bewegen.

Natürlich wird man oft belächelt, doch wenn wir unsere Kräfte bündeln, sind wir ein starkes Netzwerk.

So sind bei uns diese Engel eingezogen und sie haben eine Geschichte.

Montag, 28. November 2016

Wenn du schon behindert sein musst, dann sei aber bitte nicht glücklich!



Eine unverschämte Aussage?
Nun ja, so oder so ähnlich hat der Staatsrat in Frankreich argumentiert als er ein mutmachendes Video über Down Syndrom verboten hat zu zeigen.

Sonntag, 27. November 2016

Unser Wochenende in Bildern mit der ersten Kerze

Nicht zu glauben, jetzt sind wir also im ersten Adventswochenende angekommen und deshalb ist unser Wochenende etwas weihnachtlich angehaucht, aber seht selbst.

Unser Elf on the Shelf "Ivo" ist wieder da:


Unser erstes Video von Jolina

ist wieder für alle sichtbar auf YouTube.

Es hat zwar etwas länger gedauert, nach der Einigung zwischen YouTube und der Gema bis es wieder sichtbar war in Deutschland, doch jetzt ist es wieder da.
Bis zur Sperrung war es über 40.000 mal geklickt und dann von YT in den Giftschrank gesperrt worden.

Einziger Wermutstropfen ist, dass YT dem Video jetzt Werbung vorgeschaltet hat und der Gewinn daraus angeblich dem Künstler, oder der Plattenfirma zufließt.

Egal, wartet die Werbung ab und dann könnt ihr das Video endlich wieder mit dem Apfelbäumchen sehen, das einfach besser passt wie die später übertonte Version von mir.


Samstag, 26. November 2016

Buchtipp: Häkelparadies

Eigentlich nähe ich viel lieber als häkeln, dadurch bin ich auch nicht so geübt mit der Häkelnadel. Allerdings hat häkeln einen riesengroßen Vorteil, es ist geselliger und überall möglich.

Es ist einfacher mal eben ein Häkelblümchen im Wartezimmer zu zaubern als ein T-Shirt. Ich stelle mir gerade vor wie ich meine Ovi mit mir rumschleppe. Eigen tlich kann man sich Wartezeiten so gut vertreiben, oder Musestunden genießen.

Deshalb habe ich mich zu dem Buch "Häkelparadies" verführen lassen, denn ich brauche als Wenighäkler genaue Anleitungen, die findet man in dem Buch.
Beschrieben wird in Worten und mit Häkelschrift (mit der ich ja schon überfordert bin), manche Dinge sind auch in Schritt für Schritt Bildern erklärt.

Das Buch besticht durch seine Farbenfreude. Kein Wunder, das Original kommt aus Holland.

Es sind ganz unterschiedliche Projekte darin zu finden, Neues und Altes. Das Kissen auf dem Titel liegt tatsächlich, sogar fast in den gleichen Farben, seit über 30 Jahren bei meiner Oma (93) auf dem Sofa.
Manches würde ich nicht nachmachen, ich finde gewisse Dinge gehäkelt dann doch etwas schräg, sorry, aber bereits das erste Häkelmuster für Wimpel will ich unbedingt nachmachen.

Am Ende des Buchs gibt es noch eine kleine Häkelkunde für Absolute Beginners, da bin ich schon drüber raus, habe ich festgestellt, puhh.

Das Buch ist thematisch nach Wohnräumen sortiert, Küche, Kinderzimmer usw, wobei ich jetzt ein Küchenprojekt in den Garten hängen würde.

Das Buch gibt es schon für ganz kleines Geld und ist so auch ein nettes Weihnachtswichtelgeschenk für Handarbeitsliebhaberinnen,

Die Topflappen sind kein Projekt aus dem Buch sondern nur Deko

Saskia Laan

Häkelparadies

Tolle Ideen für ein farbenfrohes Leben
Erscheinungstermin: 31. August 2015












Das sagt der Verlag: ""Ich habe lange nach etwas gesucht, das mir so gute Laune macht, und ich finde es wunderbar, dass ich das Häkeln entdeckt habe." (Saskia Laan, in: Flow 1, S.46) Saskias Lust am Häkeln spiegelt sich in ihren farbenfrohen Projekten wider, die sie zusammen mit ihrer Freundin Claire entworfen hat. Ob Kissen, Decken oder Lampenschirme, Taschen, Cocktailschürzen oder Schals - die fabelhaften Modelle sind dank der genauen Anleitungen mit Häkelschriften leicht nachzuarbeiten, bringen Spaß ins Haus und peppen die Garderobe auf. Als Häkel-Anfängerin, aber auch als erfahrene Nadelkünstlerin finden Sie hier viele inspirierende Ideen jenseits von Häkelmützen."


Freitag, 25. November 2016

Adventskalender - dieses Jahr habe ich echt übertrieben

aber seht einfach selbst.

Wer mich schon etwas besser kennt weiß, dass ich an Weihnachten echt zu einer Weihnachtswahnsinnigen mutiere.
Das liegt einfach daran, dass ich als Kind schon dafür verantwortlich war den Baum zu schmücken und etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Keiner hatte mir diese Aufgabe übertragen, die hatte ich mir selbst gesucht, weil es Spaß machte und auch weil meine Eltern gerade in der Vorweihnachtszeit sehr viel arbeiten mussten.

Mein Vater war als Schreiner bei einem großen Möbelhaus beschäftigt und ihr glaubt nicht wie viele Möbel unbedingt noch vor Weihnachten geliefert und aufgebaut werden mussten.
Jedes Jahr, wirklich jedes Jahr musste mein Vater selbst am Heiligen Abend noch irgendeine Küche einbauen.
Sorry, ich würde an Weihnachten lieber auf dem Campingkocher Würstchen warm machen, als dass da einer so kurz vor der Bescherung noch mit der Bohrmaschine und der Kreissäge in meinem Haus werkelt.

Meine Mutter war in der Gastronomie, ein Lokal auf einer Burg und damals eigentlich die beste Adresse im Kreis.
Natürlich war dort jeden Abend Weihnachtsfeier angesagt auch Samstags und Sonntags.

Der einzige Feiertag den ich in meiner Kindheit, wie "normale" Kinder mit beiden Elternteilen verbrachte war der Heilge Abend. Wenn andere Mütter frei hatten und von den Papas ausgeführt wurden, dann musste meine Mutter arbeiten. Muttertag zusammen mit Mama? Oder Ostern? Niemals.
So kam es, dass ich zum Weihnachtself mutiert bin in lauter Vorfreude auf diesen mir wirklich heiligen Familienabend und dies hält bis heute an. Ich hab bis vor 3 Jahren auch jeden 24.12. mit meinen Eltern verbracht, zum Schluss kamen sie hier her. Doch inzwischen ist meine Oma 93, und meine Eltern auch schon beide auf dem Weg zur 80, da will man nicht mehr Nachts über eine Stunde fahren, oder in fremden Betten schlafen. In den ersten Jahren mit Louisa waren wir auch an dem Tag bei meinen Eltern, doch ich denke an Heilig Abend muss man als Kind einfach zu Hause unter dem Baum sitzen.

Ich hoffe, dass meine Mädchen, wenn sie erwachsen sind sich genau so gerne an die Abende mit uns zurück erinnern wie ich das tue, auch wenn ich ja immer verfügbar bin, nicht nur am 24.12.

Jetzt also zu den Kalendern.


Ich bin total happy, dass ich einen Platz beim Adventskalenderwichteln von appelkatha und jannymade bekommen habe. Dort könnt ihr übrigens auch eine Adventskalenderflut bewundern.


Ich habe diesen wunderschönen Säckchenkalender von Maus & Käfer bekommen, er ist sogar über die Grenze gereist und ich bin echt gespannt, ob typisch österreichisches im Kalender ist, als Zugabe war jedenfalls schon Schoki aus Austria, Dankeschön von Martina an Martina :-)

Als ich dann ganz ausgepackt hatte fand ich die Schnur zum aufhängen, hihi. Somit ist der Korb frei für was anderes. (Werdet ihr gleich sehen)
Die Säckchen hängen im Treppenhaus ganz in der Nähe meines Nähzimmers, da können die Schätze dann gleich umziehen und vielleicht schaffe ich es dann sogar sie gleich schön wegzuräumen, hahaha.


Die Karte habe ich gleich als erstes an unseren Klammerkranz befestigt, denn ich denke da werden noch ein paar folgen. Entstanden ist der schon vor ein paar Jahren. Wie ich den gemacht habe könnt ihr hier sehen.


Dann ist auch mein zweiter Adventskalender von einem weiteren Wichteln eingetroffen.
Hier wird man aber nicht von einer Person beschenkt, sondern jeder macht einen Tag (ich war die Nr. 17) und somit hat jeder den gleichen Kalender. Danke Ramona für die ganze Arbeit die du dir machst, Wahnsinn.


Seht ihr, der Korb ist schon wieder im Einsatz und im Hintergrund sieht man die kleine Elfentür, die ist heute Nacht wie aus dem Nichts hier aufgetaucht und ich bin mir sicher, Ivo ist wieder da, am besten beobachtet ihr auf Instagram was der so bei uns alles anstellt, den diese Sorte Elf hat echt den Schalk im Nacken.


Und dann, plötzlich war das so und ich wusste nicht wie es passiert ist unser Treppenhaus ist Kalendercity und ja, wir sind nur 4 Leute.
Die Mädels haben jedes Jahr, das geht nicht anders einen günstigen Schokikalender aus dem Discounter und dazu einen von Playmobil, das war früher Louisas Ding, jetzt hat ihn Jolina. Louisa hat dafür, den hatte ich letztes Jahr schon gekauft und verschusselt, einen mit Schminkzeug, sie findet inzwischen zwar Eiskömigin kindisch, aber da muss sie jetzt durch. Eigentlich wollte ich meinen Mädels auch selbst einen machen, aber wie jedes Jahr ist ganz plötzlich der 1. und ich habe mal wieder zu wenig dafür besorgt.


Natürlich gibt es auch einen Kalender von IKEA, weil es an der Kasse so lang gedauert hat war es mit mir durch gegangen und jetzt sind es drei, doch vielleicht haben wir ja Glück und es ist mehr drin als nur die üblichen 10 Euro Gutscheine.



Ach ja und dann kam mir noch ungeplant in einem Wanderpaket ein Tee Adventskalender unter die Finger. Somit werde ich jetzt an 24 Tagen, hoffentlich in Ruhe, eine Tasse Tee genießen.

Jetzt habe ich mal wieder dafür gesorgt, dass mein Ruf als Teilzeitverrückte nicht etwa in Vergessenheit gerät.
Habt bald eine wundervolle Vorweihnachtszeit
und ich gehe heute mal ein bisschen Black Friday Schoppen im Netz ;-)




Mittwoch, 23. November 2016

Wir sind Teil der Reima Test Patrol

Ich muss gestehen, bis vor kurzem kannte ich "Reima" noch gar nicht. Dann berichtete jemand in einem Blog post, dass sie zur Reima Test Patrol gehören.
Reima hat jede Woche ein Produkt ausgeschrieben für dessen Test sich jeder bewerben konnte. Es ging also nicht um das übliche Produkttesten, wie man es aus Blogs kennt, jeder konnte sich dort bewerben.
Von Woche zu Woche schaute ich immer aufgeregt in mein E-Mail-Postfach, aber leider hatte ich immer Pech. Wobei, das Beste kommt bekanntlich zum Schluss.


Man konnte sich auf einen Mantel bewerben (Reima nennt es aber Jacke) ich war sofort verliebt. Diesen Mantel gibt es auch noch in der Farbe beere, die mir besser gefallen hätte, doch zum Test war der Mantel in schwarz ausgeschrieben und wir wurden ausgelost, kreisch!!!!!!


Louisa liebt die "Kinder Daunenjacke Satu" Schon alleine beim Auspacken konnte ich die hochwertige Verarbeitung sehen. Reima kommt aus Finnland, die müssen sich mit warmen Klamotten ja auskennen, denke ich mir.


Zur Sicherheit habe ich den Mantel in Größe 152 geordert, obwohl Louisa gerade 146 trägt, mit den Größen ist es ja inzwischen so ein Ding, manchmal frage ich mich was die Modefirmen damit bezwecken wollen? Bei den Damengrößen ist es ja ganz verrückt, doch bei Kindern ist das im Prinzip ja ganz einfach. Größe 146 sollte einem Kind perfekt passen das 1,46m groß ist. Natürlich gibt es schlanke und stärker gebaute Kinder, Louisa ist aber genau Durchschnitt, was beim Probenähen auch sehr von Vorteil ist um die Passform zu checken. Trotzdem passen ihr manche Marken in ihrer Größe einfach nicht weil sie zu eng sind, das ist ein ganz gefährlicher Trend, der unsere jungen Mädchen, die ja noch Kinder sind zu Magerpüppchen züchtet. Ich kenne das Gefühl wenn man etwas anprobiert und es ist zu eng. Wir meiden diese Marken inzwischen übrigens. Für Jolina kaufe ich inzwischen nur noch Hosen für Jungs, da ist dieser Trend scheinbar noch nicht angekommen, denn in Mädchenhosen passt sie einfach nicht mehr rein und ich kaufe schon größer bei ihr.


Lange Rede, kurzer Sinn, Reima produziert Kleidung die auch passt, somit ist der Mantel einen Ticken zu groß und wir haben länger was davon. Somit hat die Firma schon den 2. Stein bei mir im Brett.


Da wir die Bilder an einem sehr trüben Tag gemacht haben musste ich auch mal aufblitzen, dadurch sieht man aber auch mal die dezenten Reflektoren die trotzdem Wirkung zeigen, das ist in der dunklen Jahreszeit bei schwarzen Jacken ja immer so ein Minuspunkt.


Ein Traum ist auch der Schnitt, denn durch die schmale Taille macht der Mantel trotzdem eine schöne Figur und hängt nicht wie ein Sack an ihr. Sie hat einen anderen Mantel, den hätte ich jetzt mal gegenüber stellen müssen was für ein Unterschied das ist.


Wichtig ist natürlich auch, dass der Mantel warm hält und atmungsaktiv, laut Louisa ist er total kuschelig, aber sie hat nicht darin geschwitzt. Perfekt.




Die Kapuze ist so toll, da wurde nicht wie so oft am Material gespart. Meine Kinder haben Jacken mit Kapuzen, die bekommt man nicht mal so über den Kopf, geschweige denn ne Mütze drunter. Hier ist genug Platz. Den Webpelz kann man abmachen und die Kapuze auch. Zusätzlich kann man sie etwas größer machen.





Zusätzlich wichtig ist Reima die Bewegungsfreiheit. Sie möchten, dass Kinder draußen spielen und toben. Deshalb kann man sich auch in einem langen, warmen Mantel super bewegen und nichts engt ein. Der Reißverschluss ist auch unten teilbar und somit kann man auch große Sprünge machen wie Louisa dann mal ausprobiert hat.



Das habe ich übrigens auf der Reima Seite gefunden und es gefällt mir sehr gut: "Unternehmen listen oft Werte auf, nach denen sie arbeiten. Wir wollen einfach nur die Bedeutung unseres Namen erfüllen. In der finnischen Sprache ist Reima ein altertümlicher Männername und ein Adjektiv mit der Bedeutung lebhaft, aufgeweckt, heiter, aufrichtig, glücklich, verlässlich, respektvoll... Da haben wir doch schon ein paar Ziele für uns."



Zum Schluss habe ich auch noch ein paar bewegte Bilder für Euch




Montag, 21. November 2016

Adventskalender Verlosung

Habt Ihr schon einen Adventskalender?
Ja?
Habt Ihr schon einen Adventskalender auf dem auch Jolina zu finden ist?
Ich wette den habt ihr noch nicht.

Für uns war das auch eine Überraschung als ich den letzte Woche beim bunten Zebra entdeckte und natürlich habe ich ihn sofort bestellt.
Nun ist es aber so, dass Jolina ja im PEp mit dem "Junior-Chef" von Das bunte Zebra zusammen in einer Gruppe lernt.
So bekam ich mein Porto zurück und eine persönliche Zustellung, ganz schöner Luxus.

Gleichzeitig bekam ich aber noch drei Adventskalender in die Hand gedrückt und die sind für Euch.


Diese Kalender gibt es als Limited Edition exklusiv bei Das bunte Zebra

Wichtig zu sagen ist vielleicht auch noch, dass der Kalender Schokolade enthält und, so wie das sein sollte, in Deutschland hergestellt wurde.

Wenn ihr auf der Suche seid nach einem Geschenk für Therapeuten, oder Lehrer, oder Omas, Onkel, Tanten, die Lieblingshebamme, oder andere nette Menschen, die sie über 24 fröhliche Türchen freuen, dann bestellt ihn doch noch schnell.

Ich habe mir auch noch ein Buch aus dem Shop selbst geschenkt ;-)

Die Bilder stammen alle vom Projekt "Glück kennt keine Behinderung" von Jenny Klestil

Was ihr tun müsst? Einfach nur kommentieren warum ihr den Kalender gerne hättet.

Zusätzlich könnt ihr Euer Glück auch bei Instagram und bei facebook versuchen.

Mitmachen könnt ihr bis zum Samstag 26.11. der Rechtsweg und Barauszahlung sind wie immer ausgeschlossen, ihr müsst 18 sein, und das was sonst immer noch unter solchen Verlosungen steht 😊


Edit 27.11.16
Die Gewinner stehen fest und sind hier veröffentlicht: klick

Unser Wochenende in Bildern

Früher war das WIB nie so meins, doch inzwischen passt es perfekt zu unserem Alltag.
Denn Jolina soll sowohl in der Schule, als auch im PEp von ihrem Wochenende erzählen. Das fällt ihr noch immer schwer, nicht weil sie wie andere Kinder zu schüchtern ist, sondern, weil es ihr wohl zum einen schwer fällt die Vergangenheit zu ordnen (was ist das letzte Wochenende) ich glaube sie lebt im jetzt und ihre Erinnerungen sind ein großer Mix, so führt es dazu, dass wir Dinge in Dauerschleife zu hören bekommen, die ihr gerade in den Sinn kommen und die sich möchte. "Urlaub gehe" und "Oma fahre" sind solche Sprüche die uns dann aus den Ohren kommen. Sie erzählte im PEp dann auch, dass wir bei der Oma waren, obwohl das schon viele Wochen zurück liegt, nun ja, sie hat ja nicht umsonst einen Behindertenausweis, manches ist eben anders.

Wir sollen, damit Jolina sich erinnert, immer ein Bild mit geben vom Wochenende, zusätzlich können die Kinder in ihrer Klasse sich das dann ansehen und verstehen sie besser, denn die Sprache ist ja immer noch recht verwaschen.

Also habe ich einen Grund am Wochenende öfter mal ein Bild zu machen und Jolina dann zu fragen was sie erzählen möchte. Deshalb sind es auch nur aus der Hüfte geschossenen Handybilder. Sie spiegeln unser Wochenende besser wider als jedes top ausgeleuchtete und bearbeitete Bild mit der fetten Canon.

Ja und was hat die Mama dann heute Morgen vergessen? Ein Bild mit zu geben, aaahhhh, wahrscheinlich erzählt Jolina jetzt gerade, dass wir ein "Bäumche hole!" waren. Scheinbar hat der Weihnachrsschmuck sie animiert zu entscheiden, dass es jetzt wohl Zeit sei unseren Weihnachtsbaum zu kaufen. Am Rande sei bemerkt, dass unser "Bäumche" immer deckenhoch ist und eigentlich ein stattlicher Baum.

Der Samstag begann damit, dass der Papa schnell nach Bingen zum "Querflötenmeister" fuhr um an Louisas Leihflöte eine hängende Klappe reparieren zu lassen. Das Teil ist schon recht alt und wir überlegen die Anschaffung einer eigenen, Was aber bei einem Silberkopf so ca. 1.800 mit Luft nach oben bedeutet, denn wenn man selbst kauft, dann kein Neusilber (Fachleute werden wissen von was ich rede) denn eine Querflöte ist dann schon eine Anschaffung für viele Jahre, oder fürs Leben, deshalb bekommt man auch kaum gebrauchte Flöten angeboten, wir schauen schon über ein Jahr.



Dann verabschiedeten wir uns von der noch im Bett liegenden Louisa um ins Markthaus der Diakonie zu fahren.
Ich wollte da schon immer mal hin und jetzt, stand in der Zeitung, dass sie eine Abteilung mit Weihnachtsschmuck aufgemacht haben.
Natürlich war ich auch begeistert von der Ecke mit den Nähsachen.



Das Markthaus ist eigentlich ein großer Trödelmarkt um es salopp auszudrücken.
Es ist ein wundervolles Beispiel wie Nachhaltigkeit funktioniert.
Die Artikel dort sind entweder gespendet, oder aus Haushaltsauflösungen, die die Diakonie auch anbietet. Somit wird Altes nicht weggeworfen und andere können es günstig erwerben. Zusätzlich bietet die Diakonie in diesem Zuge Arbeitsplätze im Rahmen ihrer Werkstattarbeit.

Ich habe mich dort in ein super schönes Sofa verliebt, doch wenn es ein neues gibt, dann wohl Leder, wegen Louisas Allergie :-/


Am Ende habe ich 2 alte Weihnachtsschätzchen gekauft, für je 0,50 und Jolina wollte unbedingt diese Steckengiraffe haben. Noch neu mit Schildchen am Ohr für 4,50.
Solche Projekte sind wichtig und wertvoll. Warum muss man alles wegwerfen?


Am Nachmittag kam dann ein Mädchen aus Jolinas Klasse zum spielen. Louisa habe ich in dem Fall als Helferin verpflichtet, denn Jolina spielt natürlich nicht wie andere 7 jährige und zusätzlich kennt Louisa die regeln in unserem Haus und weiß sie auch durchzusetzen.
Denn da bin ich ja ein bisschen A-lochmutter, auch Gastkinder müssen sich in unserem Haus an unsere Regeln halten und bekommen, wenn ich sie besser kenne auch durchaus mal einen erzieherischen Staucher von mir, wenn diese bekannten regeln nicht eingehalten werden.
Ganz allergisch reagiere ich auf hüpfen auf der Couch, Hilfeschreie, wenn nicht wirklich was ist und auf Essen in den Schlafzimmern. Ansonsten bin ich aber ne coole Mom.


Während die Kids spielten, nahm ich mir das Küchenfenster vor, das musste noch geputzt werden und das Fliegengitter in die Garage.
Weil es dann so nackt aussah habe ich gleich die Weihnachtsdeko raus gesucht, auch wenn erst am Sonntag Totensonntag war und ich der Tradition folge vorher kein Weihnachtsschmuck.


Es fehlt noch einiges, das in Kisten schlummert, das ich noch finden muss im Chaos, doch der Türkranz ist mir auch schon mal in die Finger gefallen.



Als Belohnung fürs Aufpassen durfte dann auch spontan Louisas beste Freundin hier übernachten, obwohl ich ja nach dem letzten Mal, wo ich morgens die Mädels auf der Couch vorfand mit laufendem Fernseher sagte "Dieses Jahr keine Übernachtungen mehr" somit hatte sie aber ihre Belohnung für die gute Tat und alle sind glücklich damit.


Bei uns gibt es ganz selten Brötchen, doch weil ungeplant Übernachtungsbesuch da war hat der Papa welche geholt, was Jolina sehr freut. Die Großen schlafen zu dem Zeitpunkt natürlich noch.


Ich glaube ich bin allergisch auf unseren Weihnachtsschmuck, oder es blüht noch was das draußen (Nadelhölzer oder sowas), mir geht´s ziemlich dreckig, die Haut juckt, die Nase ist komplett zu und die Augen entzündet und geschwollen. Ich nehme zur Zeit die doppelte Menge Allergietabletten und wandele hier wie ein Zombie rum, mein Kaffee bringt da echt null Wirkung.



 Die zwei Großen sind auch aus dem Matratzenlager unter dem Hochbett gefallen.



Am Nachmittag finde ich es ist Zeit meinen Cappu aus einer Wintertasse zu trinken, sopmit eröffne ich jetzt unsere Adventszeit.


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