Montag, 12. Februar 2024

Dampfnudeln aus der Pfalz

 


Eines dieser typischen Gerichte aus der Westpfalz sind Dampfnudel.
Dazu gibt es Suppe, zB Grumbeersub oder Weinsoße, oder Vanillesoße.

Für manche werden sie zu echten Angstgegnern, ich schließe mich da nicht aus, denn es gibt um die überlieferten Rezepte ganz viele "Nicht!"
Nicht das Fenster oder die Tür öffnen, sonst fallen sie zusammen...
Nicht den Deckel heben, sonst fallen sie zusammen...
Nicht zu kalte Milch usw usw



Ich bin ziemlich stolz wenn sie gelingen, obwohl Türen bei uns selten zu sind und ständig jemand rein kommt und den Deckel lasse ich schön drauf.

Zutaten:
650g Mehl
1 Würfel Hefe
75g Zucker
300ml lauwarme Milch
1 Ei
40g Butter
2 EL Öl
1 Prise Salz

grobes Salz für die Pfanne
Öl für die Pfanne
2 Tassen Wasser für die Pfanne






Das Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken.
Dort hinein a
us etwas warmer Milch, etwas Zucker und der zerbröselten Hefe einen Vorteig rühren und diesen ca. 10 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.
Die restlichen Zutaten zugeben und den Teig kneten. Ich nutze dafür eine Küchenmaschine.
Den Teig in der Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1/2 Stunde gehen lassen.


Den Teig nochmals kräftig durchkneten, und flach drücken oder ausrollen. Mit einem Glas oder Tasse Kreise ausstechen und diese auf ein Backpapier legen. Nochmals gehen lassen.

In einer hohen Pfanne 1 EL Öl erhitzen und ca. 1 - 2 Prisen grobes Salz je nach Geschmack zugeben. Die Hälfte der Dampfnudeln hineinsetzen. 1 Tasse Wasser zugeben und mit einem Deckel abdecken. Ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis das ganze Wasser verdampft ist. Den Deckel zwischendurch nicht hochheben, da die Dampfnudeln sonst zusammen falten können. 

Die andere Teiglinge in einer zweiten Pfanne gleichzeitig, oder danach in der ersten Pfanne backen.



Die etwas unförmigen Dampfnudeln sind nicht ausgestochen, sondern aus den Teigresten geformt, am schönsten werden sie also wirklich ausgestochen.

Dieses Mal ist mir besonders in der vorderen Pfanne eine perfekte Kruste gelungen, bei der hinteren war sie eher dezent.
Daran sieht man, es sind so viele winzige Faktoren die eine perfekte Dampfnudel ergeben.



Bei uns gab es heute eine Vanillesoße dazu und es sind auch noch welche übrig, die man kalt am nächsten Tag essen kann.

Ganz viel Spaß beim nachbacken der

Pälzer Dambnudele

1 Kommentar:

  1. Ich liebe Dampfnudeln , am liebsten die von meiner Oma, allerdings hiessen die bei uns früher Hefeklösse . Ich werde mich mal testen ob ich das auch hinbekomme.

    AntwortenLöschen



MIT ABSENDEN DES KOMMENTARS STIMMT IHR DER DATENSCHUTZERKLÄRUNG https://jolina-noelle.blogspot.com/p/datenschutzerklarung.html SOWIE DER SPEICHERUNG EURER DATEN ZUM KOMMENTAR ZU.



ACHTUNG: Kommentare müssen freigeschaltet werden