Samstag, 25. November 2017

Buchvorstellung: Federleicht von Barbara Pachl-Eberhart


Heute stelle ich Euch ein Buch vor, dass nicht nur gelesen werden kann, sondern zum Schreiben anregen soll.
Jetzt werdet ihr fragen, warum ich so ein Buch hier liegen habe, da ich ja schon schreibe und zwar schon über 7 Jahre und noch viel viel länger im Internet und dann nochmal gefühlt schon mein ganzes Leben auf Papier.
Trotzdem entwickle ich mich ständig weiter, verändere mich und wenn ich Posts von vor 6 Jahre lese, denke ich "Wie konnte ich nur so einen Quark veröffentlichen?"
Damals war mir dieses Quark aber wichtig und erschien mir richtig und jetzt mache ich mal eine Kurve und komme zum Buch.

Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt: Wie die Kraft Ihrer Worte zur Lebenskraft wird*

von Barbara Pachl-Eberhart



Besonders wichtig erscheint mir der Punkt wie die Autorin erst zum Schreiben kam, sie schrieb sich ihren Kummer von der Seele, dort wo Sprachlosigkeit herrschte, weil es einfach so unendlich schrecklich war.
Sie verlor 2008 bei einem Unfall ihren Mann und beide Kinder, begann darüber zu schreiben, und schrieb Bestseller, nun lässt das Schreiben sie nicht mehr los.

Das Buch führt auf sympatische Art zum Schreiben hin, mit kleinen Übungen und Vorschlägen, nie schulmeisternd und "du musst".
Das Buch enthält über 100 motivierende Übungen, die ich zum Beispiel nicht alle brauchen werde, doch ein paar werde ich mir zu Gemüte führen und mal über meinen Stil nachdenken.

Schreiben als Therapie, als ich das gelesen hatte saß ich erst mal da und dachte über mich selbst nach.
Ich habe immer groß heraus posaunt, dass mir die anderen Blogs über Down Syndrom so geholfen haben und, dass ich das weiter geben wollte.
Bis ich dieses Buch in Händen hielt war ich der festen Überzeugung, dass es genau so war.
Aber vielleicht war das Schreiben über Jolina so ein bisschen Therapie für mich und als meine Seele geheilt war, da änderte sich der Blog und war nicht nur Jolina sondern so wie er jetzt ist, das bunte Leben um ich und Schreiben ist keine Therapie mehr, sondern das was ich liebe zu tun, was ich schon immer liebte, als ich als 14 jährige Bücher auf karierte Collegeblocks schrieb, oder als ich schon vor 2000 eine Homepage mit Reiseberichten im Netz betrieb (die fast unverändert immer noch so besteht)

Wenn es euch schlecht geht, schreibt, es muss ja nicht öffentlich sein, so verrückt sind nur wenige, aber schreibt Tagebuch, es ist ein Schatz für später und es tut gut, das Papier hört Euch immer zu.

Das habe ich über das Buch gefunden:
"So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen ... 

Schreiben kann ganz einfach sein – und das Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben: Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht."

Das Buch könnt ihr im Buchhandel um die Ecke kaufen, oder hier* bestellen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Martina,
    guck Dir mal ganz schnelle den Kurzfilm "Downside up" (webside der Zeit) an! Der ist super!
    Liebe Grüße,
    Theresa

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♥♥♥ Kommentare sind wie ein guter Nachtisch, sie machen die Sache erst perfekt. Danke dafür ♥♥♥

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(Kurzfristig freigeschaltet) Und zur Zeit gerade nicht möglich so lange ich sie nicht rechts konform anbieten kann