Sonntag, 30. April 2017

Meine Blogroll: Kinderbuchautorin Sandra Schindler

Heute stelle ich Euch einen Blog vor, der mir erst durch meine Teilnahme am Elternbloggertreffen in Speyer unter die Tastatur kam. Ich habe mich natürlich vorher schon mal ein bisschen eingelesen bei den anderen Bloggern um zu wissen was mich erwartet.
Bei Sandra merkte ich sofort, dass sie nicht an erster Stelle Bloggerin ist, sondern Autorin. Auch sind ihre Bücher kein Abfallprodukt des Blogs, wie das gerade modern ist in der Bloggerszene, sondern sind wieder eine ganz andere Hausnummer.
Mich hat Sandra übrigens als Leser geködert mit ihrem Post über die Wortwahl in alten Kinderbüchern und, dass hier heute oft aufgeschrien wird. Ich mag wie Sandra schreibt und natürlch auch was sie schreibt. Man muss nicht in allen Dingen gleich ticken um dann nicht bei anderen Bereichen sehr ähnlich zu denken.
Ihr süßes Kinderbuch habe ich übrigens hier schon vorgestellt.

Ich freue mich, dass Sandra mir trotz chronischem Zeitmangel meine Fragen beantwortet hat.

Kinderbuchautorin Sandra Schindler


Foto: Ruth Frobeen (www.ruthfrobeen.de)





  • 1.Wie heißt dein Blog und seit wann gibt es ihn/es?

Mein Blog hat keinen eigenen Namen, weil er unter meiner Marke (also Kinderbuchautorin Sandra Schindler) mitläuft. Unter dieser Domain gibts ihn, glaube ich, seit Frühjahr 2016.

  • 2. Erzähle uns doch ein bisschen von dir und deinem Blog.

Ich schreibe Kinderbücher und behandle dabei öfter mal Off-Mainstream-Themen. Nicht mit Absicht, sondern einfach, weil ich eben so lebe und alles andere vermutlich nicht authentisch wäre. Manchmal geht es dabei um Themen, die es so in der Kinderliteratur noch nicht gab. Mein Erstling, „Der kleine Milchvampir“, ist zum Beispiel das erste Kinderbuch zum Abstillen.
Foto: Sandra Seiffart (Illustratorin)
Ich hoffe, dass spätestens 2018 mein nächstes Buch erscheint. In Pim Pinguin geht es um einen kleinen Pinguin, der einfach nicht im Kindergarten bleiben möchte.
Meine Illustratorin ist schon fleißig am Üben, wie man an diesem Bild von ihr sieht. 
Mein Anspruch ist es, Kinder und Menschen, die Kinder lieben, zu unterhalten und ihnen gleichzeitig bei der Lösung bestimmter Alltagsprobleme zu helfen.




  • 3.Was war ursprünglich deine Motivation deine Gedanken im Internet zu teilen?

Eigentlich gabs den Blog schon auf meiner alten Webseite. Als ich vor vielen Jahren anfing mit der Bloggerei, war ich noch Übersetzerin. Und ich habe allen Ernstes nur für die paar Kolleginnen geschrieben, die ich persönlich kannte. Dass da auch Fremde mitlesen können, war mir damals gar nicht so richtig bewusst.
Ich habe all meine alten Beiträge mit auf meine Kinderbuchautorinnen-Domain mitgenommen und gerade vor ein paar Tagen etwa 2/3 davon gelöscht, weil das aus heutiger Sicht ziemlicher Blödsinn war: Von Tipps auf längst vergangene Veranstaltungen zu nicht mehr erhältlichen Büchern bis hin zu Seiten, die vom Ton her einfach überhaupt nicht mehr zu meinem heutigen Ich passen. Da sieht man mal, wie sehr Kinder einen verändern … ;)

  • 4. Wie oft veröffentlichst du neue Beiträge und was inspiriert dich dazu?

Ich versuche, mindestens 2 x pro Monat zu bloggen. Inspiriert werde ich vom Leben selbst. Ich hab immer eine Liste mit Themen, die mir im Kopf herumgeistern, und ab und zu meldet sich mal ein Beitrag und schreit: „Lass mich raus, lass mich raus!“ Ähnlich wie beim Bücherschreiben auch.

  • 5. Gibt es andere Blogs die du gerne liest?

Ja, sehr viele. Und ich wünschte wirklich, ich hätte mehr Zeit dazu. Zum Beispiel für diejenigen, die auf meiner gerade erstellten Blogroll (Link: http://www.sandra-schindler-schreibt.de/lesenswerte-blogs/) zu finden sind.


  • 6. Welchen deiner Blogposts magst du am liebsten, oder welchen sollten wir uns alle unbedingt mal ansehen?

Es passt zwar gerade nicht zur Jahreszeit, aber ich mag die Weihnachtsgeschichte meines Koboldengels Archibald (Link: http://www.sandra-schindler-schreibt.de/2016/12/21/koboldengel-archibald/) besonders. Ich habe sie im Dezember 2016 extra für den Blog geschrieben – und für die mitlesenden Mamas.
In der Hoffnung, dass sie die Parallelen erkennen und von selbst zur Ruhe kommen, ohne dass der freche Engel ihnen erst schlimme Streiche spielen muss.
Und meine Rubrik „Alltagsgedanken“ (http://www.sandra-schindler-schreibt.de/alltagsgedanken/) wird in nächster Zeit mit Sicherheit noch ordentlich wachsen.

  • 7. Wenn du dir etwas von deinen Lesern wünschen könntest, was wäre das? 

Dass mehr zufriedene Leser so handeln würden wie du. Über so schöne Rezensionen freue ich mich immer sehr. Aber ich freue mich auch über jeden VIP (Link: http://www.sandra-schindler-schreibt.de/vip-liste/), der neu dazukommt.

Foto: Ruth Frobeen (www.ruthfrobeen.de)
  • 8. Hast du einen großen Wunsch für die Zukunft?

Ich hab viele große Wünsche: Weltfrieden, eine Gesellschaft, in der die Menschen mehr auf ihre innere Stimme und weniger auf uralte Glaubenssysteme hören, kein unnötiges Leid mehr für unschuldige, wehrlose Lebewesen, eine Gesellschaft, in der naturverbundene, ökologische Denkweisen (wie außerklinische Geburten, pflanzliche und biologische Ernährung) gefördert anstatt belächelt werden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und sage einfach mal: Die Bewegungen, die in Richtung meiner Wünsche gehen, werden von Tag zu Tag stärker. Und eines Tages werden sie die Norm sein.

  • 9. Wo bist du sonst noch zu finden, zB facebook, Youtube usw

Am meisten poste ich wohl bei Facebook (https://www.facebook.com/schindler.schreibt/). Aber ich hab auch noch ein paar andere Accounts, in denen ich zugegebenermaßen nicht besonders aktiv bin. Aber immerhin: Ich bin dort! ;)

  • 10. Am Ende noch ein kleiner Lückentext:

Wenn ich noch mal 20 wäre,... würde ich vermutlich einiges anders angehen, da ich heute ein ganz anderer Mensch bin. Vor allem würde ich viel mehr Zeit mit einem der wichtigsten Menschen verbringen, der heute leider nicht mehr da ist.
Ohne... eine gelegentliche musikalische Session... geht für mich nicht.
Bloggen ist für mich ...eine schöne Möglichkeit, meinen (etwas alternativeren) Stil durchschimmern zu lassen.
Meine Kinder sind ....meine größte Inspiration zum Schreiben (allerdings eher von Büchern, nicht von Blogbeiträgen).


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