Mittwoch, 7. Januar 2026

Die römische Villa im Binger Wald im Schnee - 1 Jahr 50 Orte

 


Wir starten mit Ort Nr. 1 bei 1 Jahr 50 Orte

Hier möchte ich in 2026 50 Orte rund um das Naheland vorstellen.

Wir hatten nur eine Stunde Zeit und beschlossen einen kleinen winterlichen Spaziergang im Binger Wald bis zur römischen Villa Rustica.

Hier kann man auch im Winter sehen wie groß dieses Gebäude ursprünglich war.



Ein leichter Puderzuckerschnee hatte sich hier über den Boden gelegt, während es bei uns unten an der Nahe noch komplett grün war.



Die Wege hier im Wald sind gut beschildert und es gibt auch für Kinder immer etwas zu lernen und zu erleben.



Auch im Wald hat der Winter Einzug gehalten und man sieht auch hier und dort Wildspuren oder eine Stelle an der ein Wildschwein gewühlt hat.



Nach kurzer Zeit erreichen wir den alten römischen Gutshof.
Der spätantike römische Gutshof liegt inmitten von hochgewachsenen Bäumen des Binger Walds und ist beliebte Anlaufstelle auf gleich mehreren bedeutenden Wanderwegen der Region: Die Villa Rustica Binger Wald ist Bestandteil des Erlebnispfads Binger Wald und ein Highlight der Prädikats-Wanderwege Baumgeister-Tour.


Die Fundamente des etwa 3,5 Hektar großen Gutshofs sind mit der mehr als 850 m langen Hofmauer weitgehend vorhanden. Der mittelgroße römische Bauernhof bestand aus einem Herrenhaus und mindestens sieben steinernen Nebengebäuden und lag inmitten seiner landwirtschaftlichen Nutzflächen.


Das Herrenhaus selbst wurde etwa 150 n. Chr. im regional typischen Stil der Porticusvilla mit Eckrisaliten erbaut und bis etwa 420 n. Chr. bewohnt. Die villa rustica genannten bäuerlichen Einzelhöfe verteilten sich zahlreich in der damaligen offenen Siedlungslandschaft. Dörfer waren selten. 70 Prozent der römischen Bevölkerung lebte auf solchen Höfen.

Erstaunlich, dass hier damals kein Wald war, sondern freier Blick auf das Rheintal.


Irgendjemand hat hier den Tisch fein gemacht.
Und jemand hat seinen Hund über den Tisch laufen lassen, ob der das zu Hause auch darf?


Ein Minischneemann


Die Archeologiemaus erklärt per Comic ein bisschen etwas über die Ausgrabung.
Diese Maus führt an vielen Stellen durch den Wald auf einem Erlebnispfad.
Warum eine Maus? Natürlich wegen des Binger Mäuseturms.


Im vorderen Bereich kann man römische Spiele ausprobieren.


Die Villa war nicht klein und diente wahrscheinlich auch als Rastpunkt der Römerstraße 



Ganz ruhig und verschlafen liegt die Villa hier im Winterwald und man kann nur ahnen was hier in römischer Zeit alles los war.



Wir verlassen diesen Ort


Schauen uns nochmal eine der Tafeln zur Villa an


und gehen den weg zurück zum Parkplatz.
Hier zeigt die Maus wie weit Tiere springen können und natürlich kann man in der Sprunggrube selbst probieren wie weit man kommt.


Einfach schön, auch im Winter.


Jeder kommt hier auf seine Kosten, Wanderer, Geschichtsinteressierte und Familien.

Hier noch ein kleines Video



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