Samstag, 8. April 2017

(Anzeige) Jolina hat Spaß am Zähneputzen mit Playbrush

Es gibt ja so Dinge, die sind in ganz vielen Familien ein kleines Drama, nur keiner spricht darüber. Eines dieser Dinge, die Eltern manchmal zur Verzweiflung bringen, ist das Zähneputzen.

Ich oute mich jetzt mal, als meine Große noch klein war und die ersten Zähnchen geputzt werden sollten, da musste ich bei jedem Zähneputzen singen. Obwohl ich gerade hier sitze und überlege welches Lied das war, komme ich nicht drauf, ich würde mal sagen, ich habe es erfolgreich verdrängt.
Ich verrate euch noch etwas, manchmal habe ich auch meinen Mann schon erwischt, wie er beim Zähneputzen von Jolina vor sich hin singt: "Schrub, schrub, schub..." oder so ähnlich, nur, damit das Kind den Mund aufmacht.




Jetzt ist das bei Jolina ja eine ganz andere Hausnummer. Wir Eltern von Kindern mit Down Syndrom sprechen übrigens über solche Dinge und ganz oft war, wenn wir Mamas zusammen sitzen, Zähneputzen ein großes Thema. Passend ist eine der Mamas sogar "Zahnarztfrau", die ja früher gerne in Werbungen als glänzendes Beispiel herangeführt wurden.
So wirklich einfach war keines unserer Kinder wenn es um Zahnhygiene ging, aber wir hatten alle unseren Weg gefunden, mehr oder weniger erfolgreich.



Hätten wir doch gewusst, dass es eine ganz einfache Lösung gegen dieses Zahnputzdrama gibt: Playbrush.
Dieses Knöbbelchen oben im Bild bewirkt ein kleines Wunder im Bad - okay, in Verbindung mit einem Handy oder Tablett, aber Hallo? Wunder bleibt Wunder!



Ich kenne kein Kind, das nicht gerne am Bildschirm hängt und es ist bewunderswert wie geschickt auch gerade Kinder mit Down Syndrom damit umgehen. Nicht umsonst gibt es einen großen Markt mit Lern-Apps auch speziell für Kinder mit Beeinträchtigung.

Klar, es ist nicht gut, wenn Kinder nur noch mit diesen Dingern spielen, doch warum das Ganze dann nicht für einen sinnvollen Zweck nutzen?
"Wenn Du schön Zähne putzt, dann darfst du ein bisschen ..... spielen", ist ja auch schon ein ganz netter Ansatz, doch wie wäre es während des Zähneputzens zu spielen und gleichzeitig damit auch noch das Putzverhalten zu verbessern?


Bei Jolina ist es das Problem, dass sie bei herkömmlichen Zahnbürsten, wenn sie alleine putzt nur auf den Borsten herum kaut. Ich war extrem gespannt was passiert, wenn ich ihr Playbrush in die Hand drücke und ihr eines der Spiele auf mein Smartphone lade.
Es war schon beim ersten Versuch ein erstaunlicher Erfolg, ihre Bewegungen waren plötzlich viel koordinierter und der Sound des Spiels gab ihr zusätzlich einen Impuls gleichmäßig die Zähne zu schrubben.
Wer hören und sehen möchte wie ich mich zum Affen mache, kann das auch gerne in einem Video hier anschauen.


Wir haben uns, wie könnte es anders sein, für Playbrush in pink entschieden und dazu das passende Spiel mit der Zahnfee, es gibt natürlich auch noch 3 andere Spiele und Farben die Jungs cooler finden.
Wir werfen die Gender-Debatte über Bord und stehen einfach zu rosa und Glitzer, was hätte ich als Kind in den 70ern gerne ein bisschen rosa gehabt, statt orange, braun und apfelgrün.
Jolina hat extrem Spaß beim Zähneputzen und die Anweisungen, wie "Schneller putzen" lese ich ihr einfach vor.
Sie ist nach einmal putzen mit Playbrush schon total begeistert. Ich ging dann nämlich mit meinem Smartphone ins Bad um beim Fertigmachen ein bisschen Musik zu hören und schon stand Jolina hinter mir und machte typische Zahnputzbewegungen.



Auch unsere Große möchte es unbedingt ausprobieren.
Das ist auch kein Problem, denn man kann Playbrush einfach auf jede handelsübliche Zahnbürste stecken und ein zusätzliches Profil in der App anlegen.

Ich muss das übrigens unbedingt selbst auch mal ausprobieren, ob ich mir ein eigenes Profil anlege, oder Jolina einfach ein paar Zusatzpunkte verschaffe weiß ich noch nicht, Hauptsache es schaut mir keiner dabei zu.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

♥♥♥ Kommentare sind wie ein guter Nachtisch, sie machen die Sache erst perfekt. Danke dafür ♥♥♥