Ich wollte ja schon immer mal Zumba ausprobieren, aber am besten versucbhe ich vorher etwas fitter zu werden.
Bei dieser Vortänzerin (sagt man da Tanzen?) würde ich das noch drei Mal lieber ausprobieren.
Ich habe ja keine Vergleiche, doch ich finde sie macht das toll.
Sonntag, 11. September 2016
Samstag, 10. September 2016
Buchtipp: Wunderbare Möglichkeiten
Das Buch "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai ist gerade im Fabulus-Verlag erschienen, es passt sehr gut zu meiner Rezension von letzter Woche.
Hören wir aber erst mal was der Verlag schreibt:
Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe - mit offenem Ausgang
Das Buch ist ein Jugendbuch, aber eines, das man auch sehr gut als Erwachsener lesen kann, ich werde es jetzt an meine 10 jährige Tochter weitergeben, denn die ist genau die Zielgruppe.
Gibt es einen Plan oder ist alles Zufall, das möchte Maximilian wissen, doch ob Plan oder Zufall er verliebt sich und hat gewaltig Schmetterlinge im Bauch.
Maximilian ist ein Sohn wie ich ihn mir wünschen würde, er liebt Bücher, kann jetzt wirklich nichts Besonderes an Fußball finden und er macht sich Gedanken. Gedanken über das Leben und ob es einen Plan gibt für alles.
Im Gegensatz zu mir ist sein Vater ein Mensch der das aber nicht zu schätzen weiß, für ihn zählt nur Leistung und messbarer erfolg, selbst rennt er unglücklich im Hamsterrad, sieht aber nicht ein, dass sein Sohn vielleicht genau das nicht möchte.
Hier ist dann auch die Verbindung zum Buch der letzten Woche, Maximilian ist also ein Kind das ganz nach dem Geschmack der Autoren dort wäre und sein Vater ist der typische alles falsch machende Erwachsene.
Etwas das mir natürlich ganz besonders gefällt, ist der behinderte Junge, dem Maximilian und sein Freund immer wieder helfen. Und mich wühlt die Geschichte, wo dieser Junge gequält wird wohl um einiges mehr auf wie andere. Diese Ängste haben Eltern behinderter Kinder ganz tief in sich drin und man sollte besser nicht daran rühren, es würde uns wahnsinnig machen, wie die Mutter des Jungen im Buch auch Angst hat.
Das Buch ist Hardcover und hat sogar ein Lesebändchen, ich liebe solche Kleinigkeiten, so wie die erhabenen Buchstaben auf dem Einband (deshalb liebe ich Bücher die man blättern kann)
Hören wir aber erst mal was der Verlag schreibt:
Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe - mit offenem Ausgang
Das Buch ist ein Jugendbuch, aber eines, das man auch sehr gut als Erwachsener lesen kann, ich werde es jetzt an meine 10 jährige Tochter weitergeben, denn die ist genau die Zielgruppe.
Gibt es einen Plan oder ist alles Zufall, das möchte Maximilian wissen, doch ob Plan oder Zufall er verliebt sich und hat gewaltig Schmetterlinge im Bauch.
Maximilian ist ein Sohn wie ich ihn mir wünschen würde, er liebt Bücher, kann jetzt wirklich nichts Besonderes an Fußball finden und er macht sich Gedanken. Gedanken über das Leben und ob es einen Plan gibt für alles.
Im Gegensatz zu mir ist sein Vater ein Mensch der das aber nicht zu schätzen weiß, für ihn zählt nur Leistung und messbarer erfolg, selbst rennt er unglücklich im Hamsterrad, sieht aber nicht ein, dass sein Sohn vielleicht genau das nicht möchte.
Hier ist dann auch die Verbindung zum Buch der letzten Woche, Maximilian ist also ein Kind das ganz nach dem Geschmack der Autoren dort wäre und sein Vater ist der typische alles falsch machende Erwachsene.
Etwas das mir natürlich ganz besonders gefällt, ist der behinderte Junge, dem Maximilian und sein Freund immer wieder helfen. Und mich wühlt die Geschichte, wo dieser Junge gequält wird wohl um einiges mehr auf wie andere. Diese Ängste haben Eltern behinderter Kinder ganz tief in sich drin und man sollte besser nicht daran rühren, es würde uns wahnsinnig machen, wie die Mutter des Jungen im Buch auch Angst hat.
Das Buch ist Hardcover und hat sogar ein Lesebändchen, ich liebe solche Kleinigkeiten, so wie die erhabenen Buchstaben auf dem Einband (deshalb liebe ich Bücher die man blättern kann)
Freitag, 9. September 2016
Ich bin NICHT behindert, ich Werde behindert
Dies ist der Name einer Aktion des Sozialverband Deutschland - NRW
Wer sich mehr über die Aktion anschauen möchte schaut einfach mal auf die Seite: klick
Aber Achtung, mein Text ist auch kritisch und ich stehe nicht voll hinter diesem Spruch
Wie ihr seht habe ich auch Jolina zum Botschafter gemacht.
Wobei ich sagen muss, wir wurden bisher wenig behindert, vielleicht weil wir in Rheinland Pfalz mit den Schulen schon etwas weiter sind, weil wir hier sehr bevorzugt wohnen als Vorort einer Kurstadt mit einer riesengroßen Diakonie und Lebenshilfe und dadurch einem sehr großen Behindertenanteil durch Wohnheime, betreutes Wohnen, verschiedene Werkstätten usw.
Der Weg der für uns relativ einfach war, kleine Hürden gibt es immer mal, ist für andere ein Riesenkampf, weil die Bundesländer jetzt erst anfangen behinderte Kinder in Schulen zu integrieren (inkludieren).
Natürlich wurden wir auch schon behindert, klar und manchmal tun wir das auch selbst. Jolina würde sehr gerne auch in einer Tanzgruppe tanzen, doch es muss einfach passen, man macht sich einfach mehr Gedanken, denn Jolina tickt eben anders (natürlich ist sie behindert, da kann ich der Kampagne nicht ganz zustimmen, sorry)
Jolina kann vieles nicht, weil sie auch körperlich eingeschränkt ist und wenn sie es täte es evtl. schlimme Folgen hätte. Ich will gar nicht zu dramatisch werden mit ihrer Halswirbelsäule.
Aber ihre Knie reichen schon. Es liegt nicht an den anderen, dass sie Jolina nicht mit aufs Trampolin lassen, wenn Jolina aufs Trampolin geht, dann springen zu 75% ihre Kniescheiben raus. Dies ist keine Behinderung von außen, sondern es ist einfach ihre eigene Behinderung die sie an diesem Spaß hindert, Punkt, warum sollte ich dann nicht sagen sie ist behindert?
Vielleicht würde mir der Spruch besser schmecken wenn er hieße: "Durch meine Behinderung werde ich noch mehr behindert" aber natürlich ist der lange nicht so ein provokanter Slogan.
Schlimm fand ich bisher nur und das zieht sich jetzt durch Jolinas ganzes soziales Leben, dass uns die Kiga-Leitung unseres Dorfkindergartens durch die Blume sagte, sie möchte Jolina nicht. In dem Satz kam auch vor "Ich weiß wir müssen ja, aber...." Ich möchte mein Kind niemandem anvertrauen, der sich nur gezwungen um es kümmert. Zusätzlich wäre das Chaos und die wenig straff organisierte Struktur auch Gift für Jolina gewesen, hatte ich ja schon ein Kind dort und kannte die Abläufe sehr genau, die absolut nicht auf Eltern- oder Kinderwünsche eingehen und sich als die Weisheit mit Löffeln gefressene Superpädagogin aufführte. (So wurde ich als Rotz und Wasser heulende Hochschwangere abgebürstet, ich wüsste nicht was gut für mein Kind ist und Eltern hätten kein Mitspracherecht, auch wenn wir das immer denken würden - meine Tochter wurde von ihrer besten Freundin getrennt mit der sie schon seit sie 1,5 ist immer zusammen hängt, wir Eltern hatten keine Chance, doch noch heute viele Jahre später hängen die zwei zusammen und sitzen auch jetzt im Gymnasium neben einander, nur die Trennung tat den beiden 2 Jahre lang weh und führte ständig zu Tränen und wird auch heute von den beiden immer noch thematisiert, wie gemein die im Kindergarten waren)
Dadurch dass Jolina nicht in den Dorfkindergarten ging, kennt sie hier keine Kinder, sie geht zwar zum Kinderturnen im Ort, doch da klüngeln die Kinder die sich kennen natürlich zusammen und diese Stunde bringt keine Freundschaften. Die Grundschule hier am Ort hätte Jolina mit offenen Armen empfangen (wir hatten nicht mal gefragt, es wurde uns angeboten), doch da sie hier keine Kinder kennt, wäre die Situation genau wie sie jetzt an der besser aufgestellten Schwerpunktschule ist.
Diese Ausgrenzung, die Jolina im Moment noch, wir hoffen auf Besserung, erfährt, rührt eigentlich daher, dass man sie im Kindergarten eigentlich nicht wollte, hier wurde sie behindert und es wirkt ganz schön lange nach.
Ich habe erst durch Jolina gelernt, dass man keine Scheu haben muss behinderten Menschen gegenüber zu treten, man kann sie tatsächlich ganz "normal" behandeln und bitte nicht wie rohe Eier, was wäre das für ein Gewinn für alle Kinder, wenn sie die Möglichkeit hätten diese Erfahrung schon im Kindergarten und der Schule zu machen.
Ich rufe den Regierungen der Länder zu: "Hört endlich auf nur kleine Einzelfallregelungen zu schaffen, schaut mal auf Rheinland Pfalz und seine Schwerpunktschulen, öffnet euch der Inklusion, stellt Lehrer ein und bildet Lehrer weiter, nur Kinder sind die Zukunft und der Fortschritt, sonst nichts"
Wer sich mehr über die Aktion anschauen möchte schaut einfach mal auf die Seite: klick
Aber Achtung, mein Text ist auch kritisch und ich stehe nicht voll hinter diesem Spruch
Wie ihr seht habe ich auch Jolina zum Botschafter gemacht.
Wobei ich sagen muss, wir wurden bisher wenig behindert, vielleicht weil wir in Rheinland Pfalz mit den Schulen schon etwas weiter sind, weil wir hier sehr bevorzugt wohnen als Vorort einer Kurstadt mit einer riesengroßen Diakonie und Lebenshilfe und dadurch einem sehr großen Behindertenanteil durch Wohnheime, betreutes Wohnen, verschiedene Werkstätten usw.
Der Weg der für uns relativ einfach war, kleine Hürden gibt es immer mal, ist für andere ein Riesenkampf, weil die Bundesländer jetzt erst anfangen behinderte Kinder in Schulen zu integrieren (inkludieren).
Natürlich wurden wir auch schon behindert, klar und manchmal tun wir das auch selbst. Jolina würde sehr gerne auch in einer Tanzgruppe tanzen, doch es muss einfach passen, man macht sich einfach mehr Gedanken, denn Jolina tickt eben anders (natürlich ist sie behindert, da kann ich der Kampagne nicht ganz zustimmen, sorry)
Jolina kann vieles nicht, weil sie auch körperlich eingeschränkt ist und wenn sie es täte es evtl. schlimme Folgen hätte. Ich will gar nicht zu dramatisch werden mit ihrer Halswirbelsäule.
Aber ihre Knie reichen schon. Es liegt nicht an den anderen, dass sie Jolina nicht mit aufs Trampolin lassen, wenn Jolina aufs Trampolin geht, dann springen zu 75% ihre Kniescheiben raus. Dies ist keine Behinderung von außen, sondern es ist einfach ihre eigene Behinderung die sie an diesem Spaß hindert, Punkt, warum sollte ich dann nicht sagen sie ist behindert?
Vielleicht würde mir der Spruch besser schmecken wenn er hieße: "Durch meine Behinderung werde ich noch mehr behindert" aber natürlich ist der lange nicht so ein provokanter Slogan.
Schlimm fand ich bisher nur und das zieht sich jetzt durch Jolinas ganzes soziales Leben, dass uns die Kiga-Leitung unseres Dorfkindergartens durch die Blume sagte, sie möchte Jolina nicht. In dem Satz kam auch vor "Ich weiß wir müssen ja, aber...." Ich möchte mein Kind niemandem anvertrauen, der sich nur gezwungen um es kümmert. Zusätzlich wäre das Chaos und die wenig straff organisierte Struktur auch Gift für Jolina gewesen, hatte ich ja schon ein Kind dort und kannte die Abläufe sehr genau, die absolut nicht auf Eltern- oder Kinderwünsche eingehen und sich als die Weisheit mit Löffeln gefressene Superpädagogin aufführte. (So wurde ich als Rotz und Wasser heulende Hochschwangere abgebürstet, ich wüsste nicht was gut für mein Kind ist und Eltern hätten kein Mitspracherecht, auch wenn wir das immer denken würden - meine Tochter wurde von ihrer besten Freundin getrennt mit der sie schon seit sie 1,5 ist immer zusammen hängt, wir Eltern hatten keine Chance, doch noch heute viele Jahre später hängen die zwei zusammen und sitzen auch jetzt im Gymnasium neben einander, nur die Trennung tat den beiden 2 Jahre lang weh und führte ständig zu Tränen und wird auch heute von den beiden immer noch thematisiert, wie gemein die im Kindergarten waren)
Dadurch dass Jolina nicht in den Dorfkindergarten ging, kennt sie hier keine Kinder, sie geht zwar zum Kinderturnen im Ort, doch da klüngeln die Kinder die sich kennen natürlich zusammen und diese Stunde bringt keine Freundschaften. Die Grundschule hier am Ort hätte Jolina mit offenen Armen empfangen (wir hatten nicht mal gefragt, es wurde uns angeboten), doch da sie hier keine Kinder kennt, wäre die Situation genau wie sie jetzt an der besser aufgestellten Schwerpunktschule ist.
Diese Ausgrenzung, die Jolina im Moment noch, wir hoffen auf Besserung, erfährt, rührt eigentlich daher, dass man sie im Kindergarten eigentlich nicht wollte, hier wurde sie behindert und es wirkt ganz schön lange nach.
Ich habe erst durch Jolina gelernt, dass man keine Scheu haben muss behinderten Menschen gegenüber zu treten, man kann sie tatsächlich ganz "normal" behandeln und bitte nicht wie rohe Eier, was wäre das für ein Gewinn für alle Kinder, wenn sie die Möglichkeit hätten diese Erfahrung schon im Kindergarten und der Schule zu machen.
Ich rufe den Regierungen der Länder zu: "Hört endlich auf nur kleine Einzelfallregelungen zu schaffen, schaut mal auf Rheinland Pfalz und seine Schwerpunktschulen, öffnet euch der Inklusion, stellt Lehrer ein und bildet Lehrer weiter, nur Kinder sind die Zukunft und der Fortschritt, sonst nichts"
Mittwoch, 7. September 2016
Eine Woche Schulkind
Gibt es schon etwas zu berichten?
Wie zu erwarten kommt das Schulkind schwer aus dem Bett. In 6 Wochen Ferien war dieses Kind jeden Morgen um 6 oder spätestens halb 7 wach, natürlich möchte sie jetzt gar nicht aus dem Bett, da ist sie genau wie ihre große Schwester, vielleicht können wir dann in 4 Jahren auch mal alle bis 10 Uhr ausschlafen.
Nach den ersten Machtkämpfen am Morgen um Zähneputzen, Haare kämmen, aufs Klo gehen bin ich fast erleichtert wenn um 7:25 der Bus abfährt. Waren doch diese ganzen Sachen bisher kein Thema mehr, na ja manchmal hatte sie keine Lust, wie wir alle, doch im Moment wird jede Kleinigkeit zur Machtprobe, wobei ich natürlich weiß, dass sie nie "gewinnen" darf, denn damit öffne ich dem Fehlverhalten ja Tür und Tor.
Ach ja, Bus, das ist ne eigene Geschichte.
Wie zu erwarten kommt das Schulkind schwer aus dem Bett. In 6 Wochen Ferien war dieses Kind jeden Morgen um 6 oder spätestens halb 7 wach, natürlich möchte sie jetzt gar nicht aus dem Bett, da ist sie genau wie ihre große Schwester, vielleicht können wir dann in 4 Jahren auch mal alle bis 10 Uhr ausschlafen.
Nach den ersten Machtkämpfen am Morgen um Zähneputzen, Haare kämmen, aufs Klo gehen bin ich fast erleichtert wenn um 7:25 der Bus abfährt. Waren doch diese ganzen Sachen bisher kein Thema mehr, na ja manchmal hatte sie keine Lust, wie wir alle, doch im Moment wird jede Kleinigkeit zur Machtprobe, wobei ich natürlich weiß, dass sie nie "gewinnen" darf, denn damit öffne ich dem Fehlverhalten ja Tür und Tor.
Ach ja, Bus, das ist ne eigene Geschichte.
Sonntag, 4. September 2016
Ich zeige Euch mein kleines Paradies im Alltagsgrau
Hier zeige ich ja jeden Sonntag Videos die mit Down Syndrom, Behinderung oder mit uns zu tun haben.
Deshalb mag es Euch wundern was dieses hier zu suchen hat.
Seit 2010 geht Jolina ins PEp in Mainz, genau so lange wie es die Annabatterie gibt.
Wenn wir Mütter am Anfang noch bei den Therapiestunden dabei waren, kam irgendwann der Punkt wo wir unsere Kinder für 1,5 Stunden alleine im Therapiezentrum lassen mussten und daraus entstand mein persönliches kleines Stück Himmel in der Annabatterie.
Es fanden sich immer ein paar Mütter die mit gingen zum quatschen und wohlfühlen.
Unsere Kinder sind alle im gleichen Alter, sie haben alle das Down Syndrom und wir lieben unsere "Anna"
Jeden Donnerstag Morgen, wenn wir Platz fanden gönnten wir uns Cappuccino, oder die weltbeste Ingwerlimo und ab und zu einen der atemberaubenden Kuchen.
Wir erzählten uns von unserem Alltag, der für uns alltäglich ist, für andere aber nicht, und fanden gegenseitig das Verständnis, das bei anderen aus Unwissenheit oft fehlt. Wenn dann Eltern von "Regel"-kindern erzählen "ja, ja, das macht meine auch." Können wir nur genervt die Augenbrauen hochziehen, denn, wer nicht in dien Extremsituationen steckt kann es nicht nachvollziehen. (Ein Beispiel, Jolina hat mal über 2 Stunden wütend geschrien, als der Papa heim kam, legte sie einen Schalter um und strahlte. Oder Gestern als der Bus sie nach Hause brachte, da kam ein Auto, sowohl ich als die Busfahrerin wollten sie zur Seite ziehen, sie bockte und wehrte sich, weil sie eben nicht zur Seite wollte, ich schrie sie an "Da kommt ein Auto!!!!" doch das wirkt einfach nicht, wenn sie in ihrem Ding ist. Das macht sonst kaum eine 7 jährige nehme ich mal an.
Ich umarme mit diesem Post meine PEp-Ladys und die Annabatterie. Ein Platz wo wir uns wohl fühlen und uns unsere eigene Auszeit geschaffen haben.
Jetzt sind unsere Kinder Schulkinder und der Donnerstag Vormittag in der "Anna" sind Vergangenheit, wir werden uns aber unser neues Zeitfenster dort schaffen und wenn ihr mal in Mainz seit, dann geht dort mal vorbei, oder folgt mir auf Instagram, wo ich oft Bilder aus meinem zweiten Wohnzimmer poste.
Annabatterie from Mauro Pinterowitsch on Vimeo.
Deshalb mag es Euch wundern was dieses hier zu suchen hat.
Seit 2010 geht Jolina ins PEp in Mainz, genau so lange wie es die Annabatterie gibt.
Wenn wir Mütter am Anfang noch bei den Therapiestunden dabei waren, kam irgendwann der Punkt wo wir unsere Kinder für 1,5 Stunden alleine im Therapiezentrum lassen mussten und daraus entstand mein persönliches kleines Stück Himmel in der Annabatterie.
Es fanden sich immer ein paar Mütter die mit gingen zum quatschen und wohlfühlen.
Unsere Kinder sind alle im gleichen Alter, sie haben alle das Down Syndrom und wir lieben unsere "Anna"
Jeden Donnerstag Morgen, wenn wir Platz fanden gönnten wir uns Cappuccino, oder die weltbeste Ingwerlimo und ab und zu einen der atemberaubenden Kuchen.
Wir erzählten uns von unserem Alltag, der für uns alltäglich ist, für andere aber nicht, und fanden gegenseitig das Verständnis, das bei anderen aus Unwissenheit oft fehlt. Wenn dann Eltern von "Regel"-kindern erzählen "ja, ja, das macht meine auch." Können wir nur genervt die Augenbrauen hochziehen, denn, wer nicht in dien Extremsituationen steckt kann es nicht nachvollziehen. (Ein Beispiel, Jolina hat mal über 2 Stunden wütend geschrien, als der Papa heim kam, legte sie einen Schalter um und strahlte. Oder Gestern als der Bus sie nach Hause brachte, da kam ein Auto, sowohl ich als die Busfahrerin wollten sie zur Seite ziehen, sie bockte und wehrte sich, weil sie eben nicht zur Seite wollte, ich schrie sie an "Da kommt ein Auto!!!!" doch das wirkt einfach nicht, wenn sie in ihrem Ding ist. Das macht sonst kaum eine 7 jährige nehme ich mal an.
Ich umarme mit diesem Post meine PEp-Ladys und die Annabatterie. Ein Platz wo wir uns wohl fühlen und uns unsere eigene Auszeit geschaffen haben.
Jetzt sind unsere Kinder Schulkinder und der Donnerstag Vormittag in der "Anna" sind Vergangenheit, wir werden uns aber unser neues Zeitfenster dort schaffen und wenn ihr mal in Mainz seit, dann geht dort mal vorbei, oder folgt mir auf Instagram, wo ich oft Bilder aus meinem zweiten Wohnzimmer poste.
Annabatterie from Mauro Pinterowitsch on Vimeo.
Samstag, 3. September 2016
Rezension: Unsere Kinder - Was sie für die Zukunft wirklich stark macht
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, dachte ich: "Schon wieder ein neuer Erziehungsratgeber, da bin ich ja mal gespannt"
Aber schon nach wenigen Seiten war mir klar, das ist kein Erziehungsratgeber, vielmehr hält dieses Buch uns einen Spiegel vor und was ich da gesehen habe, hat mir gar nicht gefallen.
Habt ihr Euch nicht auch schon gefragt, warum Kinder heute immer bespaßt werden müssen?
Warum reden Kinder heute immer dazwischen? Also ganz ehrlich, ich kann kein Telefonat führen, ohne, dass meine Kinder plötzlich unbedingt und total dringend meine volle Aufmerksamkeit fordern.
Warum gibt es heute so viel ADHS und früher nicht?
Warum sind Kinder heute so ganz anders, als wir früher?
Dieses Buch von Reimer Gronemeyer und Michaela Fink ist 2016 im Gütersloher Verlagshaus erschienen.
Aber schon nach wenigen Seiten war mir klar, das ist kein Erziehungsratgeber, vielmehr hält dieses Buch uns einen Spiegel vor und was ich da gesehen habe, hat mir gar nicht gefallen.
Habt ihr Euch nicht auch schon gefragt, warum Kinder heute immer bespaßt werden müssen?
Warum reden Kinder heute immer dazwischen? Also ganz ehrlich, ich kann kein Telefonat führen, ohne, dass meine Kinder plötzlich unbedingt und total dringend meine volle Aufmerksamkeit fordern.
Warum gibt es heute so viel ADHS und früher nicht?
Warum sind Kinder heute so ganz anders, als wir früher?
Dieses Buch von Reimer Gronemeyer und Michaela Fink ist 2016 im Gütersloher Verlagshaus erschienen.
Donnerstag, 1. September 2016
Erfrischung mit Ice Balls mit fruchtigem Inhalt
Auf unserem Holland Shopping-Trip ist mir noch was geniales in die Hände gefallen, das ich euch unbedingt zeigen muss.
Es ist ja schon ein alter Hut Eiswürfel mit Früchten zu bestücken, damit es schöner aussieht.
Also keine neue Idee.
Was mir aber super gefallen hat waren diese Ice Balls.
Also gekauft und getestet.
Es ist ja schon ein alter Hut Eiswürfel mit Früchten zu bestücken, damit es schöner aussieht.
Also keine neue Idee.
Was mir aber super gefallen hat waren diese Ice Balls.
Also gekauft und getestet.
Dienstag, 30. August 2016
Jolina ist jetzt ein Schulkind
Heute wurde Jolina eingeschult.
Hier greift wieder die typische Bloggerregel, wenn es still wird im Blog, dann tobt das reale Leben.
Ich war nach 6 Wochen Ferien, in denen genau 6 Wochen Jolina immer um mich war ziemlich unentspannt, haha und natürlich klärten sich die letzten Unklarheiten erst letzte Woche, na ja, ganz ehrlich gesagt steht eine Genehmigung noch aus, aber nicht wirklich die Schule betreffend.
Kennt ihr das, wenn man denkt etwas ganz wichtiges muss doch noch fehlen? So ähnlich wie wenn man in Urlaub fährt und überlegt was man vergessen haben könnte. Wir vergessen immer etwas, vor 2 Jahren habe ich geschafft die Pässe zu vergessen.
Der erste Schultag ist nun über der Bühne und ich habe noch nicht gemerkt was fehlt. Aber ein Trost, jeder vergisst mal was, auch Lehrer einen Buchstaben, wenn es ganz besonders schön aussehen soll. (Und pssst, mir ist es erst auf dem Bild aufgefallen, im Klassenraum gar nicht)
Hier greift wieder die typische Bloggerregel, wenn es still wird im Blog, dann tobt das reale Leben.
Ich war nach 6 Wochen Ferien, in denen genau 6 Wochen Jolina immer um mich war ziemlich unentspannt, haha und natürlich klärten sich die letzten Unklarheiten erst letzte Woche, na ja, ganz ehrlich gesagt steht eine Genehmigung noch aus, aber nicht wirklich die Schule betreffend.
Kennt ihr das, wenn man denkt etwas ganz wichtiges muss doch noch fehlen? So ähnlich wie wenn man in Urlaub fährt und überlegt was man vergessen haben könnte. Wir vergessen immer etwas, vor 2 Jahren habe ich geschafft die Pässe zu vergessen.
Der erste Schultag ist nun über der Bühne und ich habe noch nicht gemerkt was fehlt. Aber ein Trost, jeder vergisst mal was, auch Lehrer einen Buchstaben, wenn es ganz besonders schön aussehen soll. (Und pssst, mir ist es erst auf dem Bild aufgefallen, im Klassenraum gar nicht)
Sonntag, 28. August 2016
Sonntagskino: Ein kleiner Einblick in das Leben mit Down Syndrom
Ein schöner Blick in die Zukunft?
Jeder Mensch ist anders und so ist auch jeder Mensch mit Down Syndrom anders, wenn die Tochter meiner Nachbarn studiert, heißt das noch lange nicht, dass meine Tochter studieren wird. Somit ist mir auch klar, dass dieser Bericht nicht Jolinas Zukunft ist und trotzdem fühlt es sich gut an den Bericht zu sehen und auch ein paar Sorgen kommen hoch, wie es wohl sein wird, wenn ihr Eltern zu alt sind.
Viel Spaß im Sonntagskino
Jeder Mensch ist anders und so ist auch jeder Mensch mit Down Syndrom anders, wenn die Tochter meiner Nachbarn studiert, heißt das noch lange nicht, dass meine Tochter studieren wird. Somit ist mir auch klar, dass dieser Bericht nicht Jolinas Zukunft ist und trotzdem fühlt es sich gut an den Bericht zu sehen und auch ein paar Sorgen kommen hoch, wie es wohl sein wird, wenn ihr Eltern zu alt sind.
Viel Spaß im Sonntagskino
Freitag, 26. August 2016
Wenn ich mal Kinder habe, werden die nicht am Essen rumnörgeln!
Hahahaha!
Kennt ihr diese Witze die ihr früher gemacht habt, bevor ihr Kinder hattet?
Dabei war es gar nicht als Witz gemeint, nein, es war mal wieder ein unterschwelliger Vorwurf an die Eltern mit deren Kindern man als kinderloses Paar genervt am Tisch saß.
"Das esse ich nicht" "Ich muss kotzen wenn ich das essen muss" "Der Ketchup muss aber an die Stelle und nicht da auf den Teller!" "Warte mein Kind, ich mache dir schnell was anderes"
Man war damals froh, wenn die lieben Kleinen mal wieder nicht sitzen bleiben konnten bis alle anderen gegessen hatten, um dieses appetittverderbende Gemotze über das Essen nicht mehr ertragen zu müssen.
Ich muss dazu sagen, ich war ein Kind, das alles probierte und mit Begeisterung auch exotische Dinge probierte. Nur weil ich für andere "normale" Dinge nicht vertrug, oder mochte wie Milch, Bananen, Ananas galt ich oft als wählerisch beim Essen - schon verrückt.
Ich dachte, wenn ich meine Kinder früh genug an vielfältige Ernährung gewöhne, dann habe ich die Sache in trockenen Tüchern.
Ich kochte für beide den Babybrei selbst, rührte fast nichts fertig an, auch den Milchbei nicht.
Bei Louisa ging das super gut, bis sie mit 2 Jahren eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte. Von dem Zeitpunkt an hatten wir das nörgeligste Kind am Tisch sitzen das ich je erlebt habe.
Auch mal 2 Stunden vor einem Teller Kürbiscremesuppe sitzen hat es nicht geändert.
Bei Jolina muss ich gar nicht erst anfangen, das Down Syndrom trägt da auch dazu bei und nein, sie isst immer noch nur gestrichene Dinge auf ihrem Brot das zusammengeklappt sein muss. aaahhhhhhh!!!!!!!
(Werbung)
Jetzt durften wir die neuen "Fix-Produkte" von Maggi testen. Sie nennen sich "Familien Fix und Frisch" und das besondere daran sind die Zutaten die man frisch dazu gibt.
Ich gestehe, ich weiß, dass solche Würzmischungen jetzt nicht gerade super sind und man auch gut selbst sein Essen würzen kann und dann am Ende auch weiß was drin ist.
Manchmal fehlt mir aber die Zeit und die Lust und dann wird auch mal ein Fix-Produkt gekocht.
Da ich ja schon "Erfahrung" hihi mit den herkömmlichen Produkten habe ist mir der Unterschied schon aufgefallen. Es werden wirklich mehr frische Zutaten gebraucht und nicht nur Fleisch und Nudeln und Sahne (Gemüse findet man dann in homöopathischen Dosen gefriergetrocknet im Pülverchen.) Für dieses Gericht brauchte ich 2 Paprika und 175Gramm frische! Champignons.
Paprika mag Louisa nur roh, Hackfleisch gar nicht (seltsames Kind), ich ließ sie also mit schnippeln und hoffte, dass sie dann weniger rum mault, weil sie ja auch Arbeit beim kochen hatte.
Sie hat die Pilze geschnitten ohne einen Finger zu verlieren, yeah!
Ich bin jetzt natürlich eine die sich die Zutatenliste anschaut und bei gewissen Dingen etwas, nun ja, "not amused" reagiert. Die Packung verspricht "ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker", da habe ich jetzt wirklich nichts gefunden, aaaber vor der Rubrik Kräuter (also ist mehr davon drin) steht Zucker und später auch noch mal Glukosesirup, was also auch nichts anderes als flüssiger Zucker ist. (Merkt euch alles was ...ose heißt ist Zucker und der Körper verarbeitet es als Zucker, auch wenn es Fruktose ist und natürlich in Früchten vorkommt)
Wenn ich koche, mache ich NIE Zucker an ein herzhaftes Gericht, warum auch?
Also im Prinzip eine wirklich gelungene Fix-Mischung, wenn dieser Zucker nicht drin wäre.
Der Geschmack war übrigens sehr lecker. Bei Geschmacksverstärkern reagiere ich inzwischen mit einem pelzigen Gefühl auf der Zunge, das auch schon mal 12 Stunden und länger anhält. Das hatte ich hier nicht, also sind die "Aromen" wirklich keine Geschmacksverstärker.
Es schmeckte wirklich fast wie selbst gewürzt und nicht zu stark, man schmeckte tatsächlich die Pilze noch raus und es war keine Einheitssoße die alles sein könnte.
Louisa bekam sie nur an den Rand, falls sie die Nudeln dann doch trocken essen muss.
Sie hat fast alles aufgegessen, fand es sogar lecker, bis auf die gekochten Paprika, die ich sie aber auch nötigte zu essen.
Auch Jolina hat ihren Teller fast leer gegessen.
Kennt ihr diese Witze die ihr früher gemacht habt, bevor ihr Kinder hattet?
Dabei war es gar nicht als Witz gemeint, nein, es war mal wieder ein unterschwelliger Vorwurf an die Eltern mit deren Kindern man als kinderloses Paar genervt am Tisch saß.
"Das esse ich nicht" "Ich muss kotzen wenn ich das essen muss" "Der Ketchup muss aber an die Stelle und nicht da auf den Teller!" "Warte mein Kind, ich mache dir schnell was anderes"
Man war damals froh, wenn die lieben Kleinen mal wieder nicht sitzen bleiben konnten bis alle anderen gegessen hatten, um dieses appetittverderbende Gemotze über das Essen nicht mehr ertragen zu müssen.
Ich muss dazu sagen, ich war ein Kind, das alles probierte und mit Begeisterung auch exotische Dinge probierte. Nur weil ich für andere "normale" Dinge nicht vertrug, oder mochte wie Milch, Bananen, Ananas galt ich oft als wählerisch beim Essen - schon verrückt.
Ich dachte, wenn ich meine Kinder früh genug an vielfältige Ernährung gewöhne, dann habe ich die Sache in trockenen Tüchern.
Ich kochte für beide den Babybrei selbst, rührte fast nichts fertig an, auch den Milchbei nicht.
Bei Louisa ging das super gut, bis sie mit 2 Jahren eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte. Von dem Zeitpunkt an hatten wir das nörgeligste Kind am Tisch sitzen das ich je erlebt habe.
Auch mal 2 Stunden vor einem Teller Kürbiscremesuppe sitzen hat es nicht geändert.
Bei Jolina muss ich gar nicht erst anfangen, das Down Syndrom trägt da auch dazu bei und nein, sie isst immer noch nur gestrichene Dinge auf ihrem Brot das zusammengeklappt sein muss. aaahhhhhhh!!!!!!!
(Werbung)
Jetzt durften wir die neuen "Fix-Produkte" von Maggi testen. Sie nennen sich "Familien Fix und Frisch" und das besondere daran sind die Zutaten die man frisch dazu gibt.
Ich gestehe, ich weiß, dass solche Würzmischungen jetzt nicht gerade super sind und man auch gut selbst sein Essen würzen kann und dann am Ende auch weiß was drin ist.
Manchmal fehlt mir aber die Zeit und die Lust und dann wird auch mal ein Fix-Produkt gekocht.
Da ich ja schon "Erfahrung" hihi mit den herkömmlichen Produkten habe ist mir der Unterschied schon aufgefallen. Es werden wirklich mehr frische Zutaten gebraucht und nicht nur Fleisch und Nudeln und Sahne (Gemüse findet man dann in homöopathischen Dosen gefriergetrocknet im Pülverchen.) Für dieses Gericht brauchte ich 2 Paprika und 175Gramm frische! Champignons.
Paprika mag Louisa nur roh, Hackfleisch gar nicht (seltsames Kind), ich ließ sie also mit schnippeln und hoffte, dass sie dann weniger rum mault, weil sie ja auch Arbeit beim kochen hatte.
Sie hat die Pilze geschnitten ohne einen Finger zu verlieren, yeah!
Ich bin jetzt natürlich eine die sich die Zutatenliste anschaut und bei gewissen Dingen etwas, nun ja, "not amused" reagiert. Die Packung verspricht "ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker", da habe ich jetzt wirklich nichts gefunden, aaaber vor der Rubrik Kräuter (also ist mehr davon drin) steht Zucker und später auch noch mal Glukosesirup, was also auch nichts anderes als flüssiger Zucker ist. (Merkt euch alles was ...ose heißt ist Zucker und der Körper verarbeitet es als Zucker, auch wenn es Fruktose ist und natürlich in Früchten vorkommt)
Wenn ich koche, mache ich NIE Zucker an ein herzhaftes Gericht, warum auch?
Also im Prinzip eine wirklich gelungene Fix-Mischung, wenn dieser Zucker nicht drin wäre.
Der Geschmack war übrigens sehr lecker. Bei Geschmacksverstärkern reagiere ich inzwischen mit einem pelzigen Gefühl auf der Zunge, das auch schon mal 12 Stunden und länger anhält. Das hatte ich hier nicht, also sind die "Aromen" wirklich keine Geschmacksverstärker.
Es schmeckte wirklich fast wie selbst gewürzt und nicht zu stark, man schmeckte tatsächlich die Pilze noch raus und es war keine Einheitssoße die alles sein könnte.
Louisa bekam sie nur an den Rand, falls sie die Nudeln dann doch trocken essen muss.
Sie hat fast alles aufgegessen, fand es sogar lecker, bis auf die gekochten Paprika, die ich sie aber auch nötigte zu essen.
Auch Jolina hat ihren Teller fast leer gegessen.
Jetzt bin ich gespannt auf die weiteren Sorten.
Dieser Post enthält Werbung, denn mir wurden die FixProdukte zum testen zur Verfügung gestellt, bezahlt wurde dieser Post allerdings nicht und enthält 100% und zuckerfrei unsere eigene Meinung.
Mittwoch, 24. August 2016
Hätte ich auf dem babylove Blogger Event was verloren?
Verloren vielleicht nicht, aber was zu suchen.
Baby sind meine Kinder wirklich nicht mehr, aber leider eine immer noch Windelkind mit extrem empfindlicher Haut.
Also gibt es babylove schon 20 Jahre?
Etwas mehr als die Hälfte dieser Zeit bin ich Fan.
Obwohl Fan hört sich irgendwie eigenartig an, ich finde die Produkte und das Konzept einfach stimmig und für mich/uns passend.
Wäre in dem Berg Unterlagen/Werbeflyern/Infomaterial die ich vor der Geburt meiner ersten Tochter inhalierte nicht auch etwas über babylove dabei gewesen, dann wäre ich vielleicht gar kein Extrem-DM-Liebhaber geworden.
DM kannte ich, Drogeriemarkt, ja, kann man hin, muss man nicht, dachte ich, schön blöd war ich.
Nach der Geburt unserer Tochter machten wir uns sogar auf den Weg zu einem etwas weiter entfernten Markt, weil bei uns nur einer in der Fußgängerzone war. Wer bitte schleppt einen Rieseneinkauf durch die Fußgängerzone? Also einen DM auf der "grünen Wiese" mit großem Parkplatz gesucht und 2 Einkaufswägen voll eingekauft, bis zur nächsten Tour.
Bei Kind Nr 2 wusste ich schon welche Produkte unbedingt mit müssen.
Aber sollte DM also eine Bloggerin nach Wuppertal einladen die schon "große" Kinder hat?
Natürlich! ich bin noch nie Schwebebahn gefahren. Und jetzt ohne Quatsch:
Ich finde ja, erstens weil ich im Austausch sicher gute Tipps für Neumütter habe und zweitens weil man für bestimmte Produkte nie zu alt ist, manche mutze sogar ich immer noch, auch wenn ich eigentlich Q10 und Co nutzen sollte, die ganzen Inhaltsstoffe aber nicht vertrage.
Auch Jolina hat durch das Down Syndrom extrem dünne Haut, bei ihr sieht man wirklich durch wenn sie nicht leicht gebräunt ist wie jetzt im Sommer, da müssen Produkte für zarte Haut ran.
Wenn babylove also wirklich so ne Altbloggerin haben will auf dem Event, ich stehe in den Startlöchern.
PS
Sieht aus bei Werbung ist aber ein BEwerbung ;-)
Baby sind meine Kinder wirklich nicht mehr, aber leider eine immer noch Windelkind mit extrem empfindlicher Haut.
Also gibt es babylove schon 20 Jahre?
Etwas mehr als die Hälfte dieser Zeit bin ich Fan.
Obwohl Fan hört sich irgendwie eigenartig an, ich finde die Produkte und das Konzept einfach stimmig und für mich/uns passend.
Wäre in dem Berg Unterlagen/Werbeflyern/Infomaterial die ich vor der Geburt meiner ersten Tochter inhalierte nicht auch etwas über babylove dabei gewesen, dann wäre ich vielleicht gar kein Extrem-DM-Liebhaber geworden.
DM kannte ich, Drogeriemarkt, ja, kann man hin, muss man nicht, dachte ich, schön blöd war ich.
Nach der Geburt unserer Tochter machten wir uns sogar auf den Weg zu einem etwas weiter entfernten Markt, weil bei uns nur einer in der Fußgängerzone war. Wer bitte schleppt einen Rieseneinkauf durch die Fußgängerzone? Also einen DM auf der "grünen Wiese" mit großem Parkplatz gesucht und 2 Einkaufswägen voll eingekauft, bis zur nächsten Tour.
Bei Kind Nr 2 wusste ich schon welche Produkte unbedingt mit müssen.
Aber sollte DM also eine Bloggerin nach Wuppertal einladen die schon "große" Kinder hat?
Natürlich! ich bin noch nie Schwebebahn gefahren. Und jetzt ohne Quatsch:
Ich finde ja, erstens weil ich im Austausch sicher gute Tipps für Neumütter habe und zweitens weil man für bestimmte Produkte nie zu alt ist, manche mutze sogar ich immer noch, auch wenn ich eigentlich Q10 und Co nutzen sollte, die ganzen Inhaltsstoffe aber nicht vertrage.
Auch Jolina hat durch das Down Syndrom extrem dünne Haut, bei ihr sieht man wirklich durch wenn sie nicht leicht gebräunt ist wie jetzt im Sommer, da müssen Produkte für zarte Haut ran.
Wenn babylove also wirklich so ne Altbloggerin haben will auf dem Event, ich stehe in den Startlöchern.
PS
Sieht aus bei Werbung ist aber ein BEwerbung ;-)
Dienstag, 23. August 2016
Jolinas Einschulungskleid ist eine Feliz von farbenmix mit vielen Röschen
Noch genau eine Woche, dann ist Jolina ein Schulkind, ich kann es immer noch nicht glauben.
Heute hatten wir das letzte Mal Krankengymnastik am Vormittag, ab nächster Woche müssen wir in den Nachmittag als Schulkind wechseln. Auf der anderen Seite fallen nun alle Vormittagstermine für mich weg.
Yeah, seit 10 Jahren habe ich zum ersten mal wirklich den ganzen Vormittag für mich, die ganze Woche, ohne fixe Termine, im Moment freue ich mich drauf und weiß jetzt schon nach kurzer Zeit werde ich das gar nicht mehr zu schätzen wissen.
Hier musste ich mich aber doch schon mit den Verzierungen vorm Zusammennähen festlegen, das ist mir echt schwer gefallen, aber am Ende bin ich total Happy damit.
Ich hab mich so richtig ins Zeug gelegt und frage mich, warum ich bei so viel Mühe beim nähen nicht gesehen habe, dass das Kleid total schief auf der Puppe hängt.
Louisa mault schon rum, dass ihrs nicht so schön war. Leider hat das Kind recht, denn bei der Einschulung trug sie das Probekleid inkl. Murks, weil ich zum eigentlichen Kleid durch meinen Beinbruch nicht mehr kam. Es sollte ein besticktes Kleid mit Nixen und Unterwasserlandschaft werden, doch leider ging es eben nicht.
Für Jolina habe ich sogar "gerüscht", ich hasse Stoff in Rüschen zu legen, daher habe ich dann auch die untere Rüsche total falsch berechnet und es sieht eher aus wie eine gerade Bahn angesetzt, doch ich habe beschlossen zu perfekt ist ja langweilig und habe es so gelassen.
Den Schnitt hatte ich mir ganz am Anfang meiner Nähzeit gekauft und sogar einmal, total überfordert genäht, Bilder vom Kleid sieht man hier und hier.
Etwas stolz bin ich auf die Flügelärmel, die ich ganz ohne Schnittmuster (auch kein eigenes) einfach aus dem Stoff geschnitten habe, so hat ja angeblich meine Urgroßmutter genäht, die Schneiderin war. Sie nahm Maß und zeichnete sich grob etwas auf Stoff auf und schnitt es dann zu, wow, von ihr hätte ich echt etwas lernen können, doch mit 4 hört man lieber das Märchen vom tapferen Schneiderlein und keine Nähgeschichten.
Ich wollte ja auch schon Bilder vom Kleid am Kind machen ..... ja, dann halt nicht, diese Motzgesichterbilder kann ich ihr in 10 Jahren mal zeigen, aber niemand sonst.
Ich hoffe auf schönes Wetter nächste Woche, denn ne Jacke drüber wäre doof und ein Shirt drunter auch.

Beim Einschulungs Sew Along bin ich ja ausgestiegen, weil noch zu wenig Zeitdruck war und auch sonst fällt es mir schwer an solche Termine zu halten. Und immer wieder bin ich so verrückt und will doch mit machen.
Dieses Jahr wieder bei nEmadA beim Herbstkind Sew along 2016 - ich nehme noch Wetten an ob ich das durch halte.
Jolinas Kleid:
Schnittmuster: Feliz von farbenmix
genähte Größe: 110/116
Stoffe: rosa: Riley Blake, blau: Swafing exklusive
Webband: farbenmix
Spitze: irgendwo aus dem Bänderberg im Nähzimmer
Fotos: ©JoLou
Heute hatten wir das letzte Mal Krankengymnastik am Vormittag, ab nächster Woche müssen wir in den Nachmittag als Schulkind wechseln. Auf der anderen Seite fallen nun alle Vormittagstermine für mich weg.
Yeah, seit 10 Jahren habe ich zum ersten mal wirklich den ganzen Vormittag für mich, die ganze Woche, ohne fixe Termine, im Moment freue ich mich drauf und weiß jetzt schon nach kurzer Zeit werde ich das gar nicht mehr zu schätzen wissen.
Ihr seid sicher schon neugierig auf Jolinas Kleid.
Die Schultüte habe ich ja hier schon gezeigt und somit konntet ihr die Stoffwahl sicher auch schon erahnen, wobei der hellblaue Tildarosenstoff am Ende doch keine Verwendung bei den Rüschen fand wie ursprünglich geplant, ich nähe ja immer sehr spontan und selten weiß ich am Anfang was am Ende rauskommt.Hier musste ich mich aber doch schon mit den Verzierungen vorm Zusammennähen festlegen, das ist mir echt schwer gefallen, aber am Ende bin ich total Happy damit.
Ich hab mich so richtig ins Zeug gelegt und frage mich, warum ich bei so viel Mühe beim nähen nicht gesehen habe, dass das Kleid total schief auf der Puppe hängt.
Louisa mault schon rum, dass ihrs nicht so schön war. Leider hat das Kind recht, denn bei der Einschulung trug sie das Probekleid inkl. Murks, weil ich zum eigentlichen Kleid durch meinen Beinbruch nicht mehr kam. Es sollte ein besticktes Kleid mit Nixen und Unterwasserlandschaft werden, doch leider ging es eben nicht.
Für Jolina habe ich sogar "gerüscht", ich hasse Stoff in Rüschen zu legen, daher habe ich dann auch die untere Rüsche total falsch berechnet und es sieht eher aus wie eine gerade Bahn angesetzt, doch ich habe beschlossen zu perfekt ist ja langweilig und habe es so gelassen.
Den Schnitt hatte ich mir ganz am Anfang meiner Nähzeit gekauft und sogar einmal, total überfordert genäht, Bilder vom Kleid sieht man hier und hier.
Ich wollte ja auch schon Bilder vom Kleid am Kind machen ..... ja, dann halt nicht, diese Motzgesichterbilder kann ich ihr in 10 Jahren mal zeigen, aber niemand sonst.
Ich hoffe auf schönes Wetter nächste Woche, denn ne Jacke drüber wäre doof und ein Shirt drunter auch.

Beim Einschulungs Sew Along bin ich ja ausgestiegen, weil noch zu wenig Zeitdruck war und auch sonst fällt es mir schwer an solche Termine zu halten. Und immer wieder bin ich so verrückt und will doch mit machen.
Dieses Jahr wieder bei nEmadA beim Herbstkind Sew along 2016 - ich nehme noch Wetten an ob ich das durch halte.
Jolinas Kleid:
Schnittmuster: Feliz von farbenmix
genähte Größe: 110/116
Stoffe: rosa: Riley Blake, blau: Swafing exklusive
Webband: farbenmix
Spitze: irgendwo aus dem Bänderberg im Nähzimmer
Fotos: ©JoLou
Montag, 22. August 2016
Einfach nur quatschen - 2. Rhein/Main Elternblogger Treffen auf dem Hofgut Oberfeld
Es ist ja noch gar nicht so lange her, dass ich in Darmstadt auf meinem ersten Bloggertreffen war.
Am Sonntag war ich also zum 2. Mal im Leben in Darmstadt und auch beim zweiten #RMEB RheinMainElternBlogger Treffen.
Obwohl bei uns der Jahrmarkt tobt habe ich mich gleich ohne groß zu überlegen angemeldet, schade, alle Plätze vergeben, dann sollte es dieses Mal nicht sein, es gibt aber eine Nachrückliste, ich bin dabei, schrei, tanz, jubel.
Also den Jahrmarkt am Samstag unsicher gemacht (ist eh der bessere Tag, ohne Menschenmengen) und am Sonntag die Familie geschnappt und nach Darmstadt zu einer traumhaften Location gefahren.
Ganz ohne Stau kamen wir an im Hofgut Oberfeld. Ich liebe solche alten Güter und um so besser, wenn der Zahn der Zeit noch nagt und nicht alles fein gemacht ist.
Weil sich ein Abstecher dort hin wirklich lohnt, werde ich es auch zu meinen Ausflugstipps verlinken und euch natürlich am Ende einige Bilder zum Appetit machen zeigen.
Auf dem Gelände stehen viele Kinderfahrzeuge und Jolina schnappte sich sofort dieses Dreirad, mit dem sie übrigens auch in den Hofladen rein fahren wollte.
Die grinsenden Menschen die auf dem Original dieses Bildes zu sehen sind musste ich natürlich beschneiden, doch als ich dieses Bild gestern betrachtete tat es richtig gut, denn diese Blicke waren liebevoll und die Menschen freuten sich an dieser kleinen Person, die viel zu groß für dieses Gefährt ihren Spaß hatte und gar nicht daran dachte in die nicht vorhandenen Pedale zu treten.
Kennt ihr das? "Da müsste man mal was organisieren" Meist bleibt es bei dieser Aussage, ob es um einen Spielkreis geht, Frauenturnen, Lauftreff, Elternverein, oder eben ein Bloggertreffen.
Doch dann kamen zwei und haben es einfach gemacht und das schon zum zweiten Mal in Folge.
Frida von 2kindchaos und Marsha von MutterundSöhnchen.
Der Unterschied zum ersten Treffen war, dass wir dieses Mal das nachholten was noch gefehlt hat beim letzten Termin, das ausgiebige plaudern unter Müttern, trotzdem konnte man wieder Infos für sich mitnehmen, denn was gar nicht aufkam war Stutenbissigkeit, was ja gar nicht so selbstverständlich ist.
"Ich verrate doch meine kleinen Geheimnisse nicht, sonst bekommst du auf einmal mehr Leser als ich!" gab es hier gar nicht, oder es ist nicht aufgefallen, haha.
Und noch etwas war dieses Mal neu, ich hatte den Rest meiner Bande dabei, schließlich schreibe ich einen Familienblog, dann muss ich auch mal zeigen, dass es die Lieben auch im realen Leben gibt.
Obwohl drinnen ein Tisch reserviert war eroberten wir zuerst den Hof, hier konnten wir uns zuerst inkl. Familien beschnuppern und die letzten Sonnenstrahlen des Vormittags aufsaugen.
Bestellt war sogar Kuchen für uns, das ging schief (hey, wir sind Mütter, wann läuft mal etwas wie geplant, das wirft uns doch nicht aus der Bahn), dafür gab es Frühstück bei dem alle zugreifen konnten.
Recht schnell flüchteten wir dann meist ohne Männer und Kinder, aber mit den Resten des Frühstücks nach innen, denn die Sonne hatte Wind und Regen vorbei geschickt.
Der Charme dieser Location setzt sich auch in den Innenräumen fort. Ich habe mich so wohl gefühlt.
Angesetzt war das Treffen von 10:00 bis 12:00
Ich weiß, da draußen gibt es Leute die sich jetzt an den Kopf fassen und fragen ob wir einen an der Waffel haben für "nur" 2 Stunden eine Stunde zu fahren.
Klar lohnt sich das und es wirkt ja auch noch nach.
Um 11:30 kam Louisa zum ersten Mal mit "Ich will heim, UNS ist langweilig" ich handelte noch eine halbe Stunde bei ihr raus und sie verschwand und tauchte erst viel. viel später mit leuchtenden Augen wieder auf. Grund war der Flohmarkt in einem Seitengebäude.
Jolina hatte einen JoJo und eine kleine Krone und Louisa diese wirklich guten Schlittschuhe.
Der Mann hatte natürlich gleich gegoogelt was diese Teile neu kosten und Louisa freute sich über das Schnäppchen 3 Euro für Schuhe die neu ca. 100 kosten.
Bisher hatte sie nur diese größenverstellbaren Eishockeystiefel, doch Kunstlaufschuhe in weiß sind ja auch ein Mädchentraum.
Ich konnte das Ganze noch bis 13:30 rauszögern, doch dann spielte meine Familie nicht mehr mit, bei den meisten Müttern waren es übermüde Kinder die zum Aufbruch zwangen, bei uns waren sie nicht reif für den Mittagsschlaf, doch nörgeln kann man trotzdem, das ändert sich eben nie.
Ich lief mit Louisa noch eine Runde über das Hofgut, das zwischenzeitlich wieder im Sonnenschein lag und teilweise mit "Fotografierhimmel" nach vielen Bildern schrie.
Als ich meinen Mann fragte ob er sich denn auch mit den anderen Männer unterhalten hätte, meinte er nur "Nö"
Es war also wie immer, wir Frauen fangen an miteinander zu erzählen und kommen von einem Thema aufs nächste und finden gar kein Ende.
Und die Herren der Schöpfung passen, wie es ihnen aufgetragen wurde, auf die Kinder auf und stehen schweigend nebeneinander, hahahaha.
Wäre vielleicht ein Mammut vorbei gekommen, hätten sie sich sicher zusammengerottet um es zu jagen, doch da diese Zeiten vorbei sind und Mammuts nur noch selten vorbei kommen ist es schon schwer für die armen Männer.
Ich hätte wenigstens die Unterhaltung erwartet:
"Passt Du auch auf Kinder auf?" "Ja"
1 Stunde Schweigen
"Bloggt seine Frau auch?" "Ja"
Schweigen bis zur Heimfahrt.
Allerdings wäre das ja total unnötig, das eine sah man ja und das andere war offensichtlich bei einem Bloggertreffen.
Das nächste Mal komme ich wieder alleine, ihr habt ja jetzt gesehen, dass es die drei wirklich gibt.
Schön war´s wieder beim 2. #RMEB Treffen in Darmstadt mit:
Zu Hause packte ich noch die schöne Goodiebag aus. Wenn ich mit allem gerechnet habe, sicher nicht mit Geschenken.
Ich liebe Amigo und diese beiden Spiele haben wir noch nicht, eine ruhige Minute für die Brigitte Mom muss ich mal klauen, die dicken Stifte ist das beste was es für kleine Hände auf dem Markt gibt, sogar im Therapiezentrum PEp sind die in den ersten Jahren am Start und Jolina hat heute eine perfekte Stifthaltung ohne Ergotherapie. Wir haben 2 mal das gleiche Bübchenbad, finde ich gut, gibt es auch keinen Streit, hihi.
Habt ihr den Spruch auf der Tasche genau gelesen? Bei uns stimmt das, vor allem morgens bevor ich warm gelaufen bin. (Ich leide unter dem Schicksal als Morgenmuffel in einer Familie gefangen zu sein, die schon früh fröhlich "Guten Morgen" flöten und viel sprechen, da könnte ich ja schon....)
Am Sonntag war ich also zum 2. Mal im Leben in Darmstadt und auch beim zweiten #RMEB RheinMainElternBlogger Treffen.
Obwohl bei uns der Jahrmarkt tobt habe ich mich gleich ohne groß zu überlegen angemeldet, schade, alle Plätze vergeben, dann sollte es dieses Mal nicht sein, es gibt aber eine Nachrückliste, ich bin dabei, schrei, tanz, jubel.
Also den Jahrmarkt am Samstag unsicher gemacht (ist eh der bessere Tag, ohne Menschenmengen) und am Sonntag die Familie geschnappt und nach Darmstadt zu einer traumhaften Location gefahren.
Ganz ohne Stau kamen wir an im Hofgut Oberfeld. Ich liebe solche alten Güter und um so besser, wenn der Zahn der Zeit noch nagt und nicht alles fein gemacht ist.
Weil sich ein Abstecher dort hin wirklich lohnt, werde ich es auch zu meinen Ausflugstipps verlinken und euch natürlich am Ende einige Bilder zum Appetit machen zeigen.
Auf dem Gelände stehen viele Kinderfahrzeuge und Jolina schnappte sich sofort dieses Dreirad, mit dem sie übrigens auch in den Hofladen rein fahren wollte.
Die grinsenden Menschen die auf dem Original dieses Bildes zu sehen sind musste ich natürlich beschneiden, doch als ich dieses Bild gestern betrachtete tat es richtig gut, denn diese Blicke waren liebevoll und die Menschen freuten sich an dieser kleinen Person, die viel zu groß für dieses Gefährt ihren Spaß hatte und gar nicht daran dachte in die nicht vorhandenen Pedale zu treten.
Kennt ihr das? "Da müsste man mal was organisieren" Meist bleibt es bei dieser Aussage, ob es um einen Spielkreis geht, Frauenturnen, Lauftreff, Elternverein, oder eben ein Bloggertreffen.
Doch dann kamen zwei und haben es einfach gemacht und das schon zum zweiten Mal in Folge.
Frida von 2kindchaos und Marsha von MutterundSöhnchen.
Der Unterschied zum ersten Treffen war, dass wir dieses Mal das nachholten was noch gefehlt hat beim letzten Termin, das ausgiebige plaudern unter Müttern, trotzdem konnte man wieder Infos für sich mitnehmen, denn was gar nicht aufkam war Stutenbissigkeit, was ja gar nicht so selbstverständlich ist.
"Ich verrate doch meine kleinen Geheimnisse nicht, sonst bekommst du auf einmal mehr Leser als ich!" gab es hier gar nicht, oder es ist nicht aufgefallen, haha.
Und noch etwas war dieses Mal neu, ich hatte den Rest meiner Bande dabei, schließlich schreibe ich einen Familienblog, dann muss ich auch mal zeigen, dass es die Lieben auch im realen Leben gibt.
Obwohl drinnen ein Tisch reserviert war eroberten wir zuerst den Hof, hier konnten wir uns zuerst inkl. Familien beschnuppern und die letzten Sonnenstrahlen des Vormittags aufsaugen.
Bestellt war sogar Kuchen für uns, das ging schief (hey, wir sind Mütter, wann läuft mal etwas wie geplant, das wirft uns doch nicht aus der Bahn), dafür gab es Frühstück bei dem alle zugreifen konnten.
Recht schnell flüchteten wir dann meist ohne Männer und Kinder, aber mit den Resten des Frühstücks nach innen, denn die Sonne hatte Wind und Regen vorbei geschickt.
Der Charme dieser Location setzt sich auch in den Innenräumen fort. Ich habe mich so wohl gefühlt.
Angesetzt war das Treffen von 10:00 bis 12:00
Ich weiß, da draußen gibt es Leute die sich jetzt an den Kopf fassen und fragen ob wir einen an der Waffel haben für "nur" 2 Stunden eine Stunde zu fahren.
Klar lohnt sich das und es wirkt ja auch noch nach.
Um 11:30 kam Louisa zum ersten Mal mit "Ich will heim, UNS ist langweilig" ich handelte noch eine halbe Stunde bei ihr raus und sie verschwand und tauchte erst viel. viel später mit leuchtenden Augen wieder auf. Grund war der Flohmarkt in einem Seitengebäude.
Jolina hatte einen JoJo und eine kleine Krone und Louisa diese wirklich guten Schlittschuhe.
Der Mann hatte natürlich gleich gegoogelt was diese Teile neu kosten und Louisa freute sich über das Schnäppchen 3 Euro für Schuhe die neu ca. 100 kosten.
Bisher hatte sie nur diese größenverstellbaren Eishockeystiefel, doch Kunstlaufschuhe in weiß sind ja auch ein Mädchentraum.
Ich konnte das Ganze noch bis 13:30 rauszögern, doch dann spielte meine Familie nicht mehr mit, bei den meisten Müttern waren es übermüde Kinder die zum Aufbruch zwangen, bei uns waren sie nicht reif für den Mittagsschlaf, doch nörgeln kann man trotzdem, das ändert sich eben nie.
Ich lief mit Louisa noch eine Runde über das Hofgut, das zwischenzeitlich wieder im Sonnenschein lag und teilweise mit "Fotografierhimmel" nach vielen Bildern schrie.
Als ich meinen Mann fragte ob er sich denn auch mit den anderen Männer unterhalten hätte, meinte er nur "Nö"
Es war also wie immer, wir Frauen fangen an miteinander zu erzählen und kommen von einem Thema aufs nächste und finden gar kein Ende.
Und die Herren der Schöpfung passen, wie es ihnen aufgetragen wurde, auf die Kinder auf und stehen schweigend nebeneinander, hahahaha.
Wäre vielleicht ein Mammut vorbei gekommen, hätten sie sich sicher zusammengerottet um es zu jagen, doch da diese Zeiten vorbei sind und Mammuts nur noch selten vorbei kommen ist es schon schwer für die armen Männer.
Ich hätte wenigstens die Unterhaltung erwartet:
"Passt Du auch auf Kinder auf?" "Ja"
1 Stunde Schweigen
"Bloggt seine Frau auch?" "Ja"
Schweigen bis zur Heimfahrt.
Allerdings wäre das ja total unnötig, das eine sah man ja und das andere war offensichtlich bei einem Bloggertreffen.
Das nächste Mal komme ich wieder alleine, ihr habt ja jetzt gesehen, dass es die drei wirklich gibt.
Schön war´s wieder beim 2. #RMEB Treffen in Darmstadt mit:
Frida von 2kindchaos
Marsha von Mutter & Söhnchen
Sabrina von Wunschkind Herzkind Nervkind
Dani von Glucke und so
Sarah von Schwesternliebe & wir
Carina von Nordhessenmami
Anke von Gemüsebaby
Christina von Rabaukenmami
Mara von Erdbeerlila
Julia von Die gute Kinderstube
Sabrina von Babykeks
Jenny von Kind und Studium
und natürlich Sepp von 2KindChaos
gedacht habe ich ganz fest an "Wheelymum" weil sie leider nicht dabei sein konnte, obwohl sie doch so gerne gekommen wäre, aber das nächste Mal!
Auf dem Heimweg ist Jolina wie erwartet eingeschlafen, das sieht dann auch mal so aus, gefällt mir nicht wirklich, aber ich sehe es wirklich nicht ein einen Rehasitz bei der Krankenkasse zu beantragen was viele schon direkt nach der Babyschale machen inkl. Therapiehochstuhl und Pflegebett.
Mein Kind ist behindert, aber kein Grund unser System bis auf den letzten Tropfen auszupressen "das steht dir doch zu..."
Mein Kind ist behindert, aber kein Grund unser System bis auf den letzten Tropfen auszupressen "das steht dir doch zu..."
Übrigens sind die, die am lautesten nach Hilfsmittel schreien auch die, die dann behaupten das Kind sein das Beste was ihnen je passiert ist, hat für mich einen bitteren Beigeschmack.
Ja meine Tochter hat einen Behindertenausweis mit 100% und den Buchstaben B G und H, trotzdem versuchen wir ein "normales" Leben zu führen und dort wo es nötig ist holen wir uns Hilfe, aber auch nur dort. Wenn Jolina wach ist, sitzt sie wie ein "normales" Kind im Sitz, also mal mehr oder weniger gut, hahaha und ich habe auch schon Erwachsene mit Down Syndrom im Auto schlafen sehen, sieht fast genau so aus wie bei Jolina. 100% Sicherheit gibt es nicht. Diese Einstellung kommt vielleicht auch aus meiner Kindheit in den 70ern, die ich wider alle heutige Erwartungen überlebt habe.
Zu Hause packte ich noch die schöne Goodiebag aus. Wenn ich mit allem gerechnet habe, sicher nicht mit Geschenken.
Ich liebe Amigo und diese beiden Spiele haben wir noch nicht, eine ruhige Minute für die Brigitte Mom muss ich mal klauen, die dicken Stifte ist das beste was es für kleine Hände auf dem Markt gibt, sogar im Therapiezentrum PEp sind die in den ersten Jahren am Start und Jolina hat heute eine perfekte Stifthaltung ohne Ergotherapie. Wir haben 2 mal das gleiche Bübchenbad, finde ich gut, gibt es auch keinen Streit, hihi.
Habt ihr den Spruch auf der Tasche genau gelesen? Bei uns stimmt das, vor allem morgens bevor ich warm gelaufen bin. (Ich leide unter dem Schicksal als Morgenmuffel in einer Familie gefangen zu sein, die schon früh fröhlich "Guten Morgen" flöten und viel sprechen, da könnte ich ja schon....)
Sonntag, 21. August 2016
Sonntagsvideo: Down Syndromtag in Schwerin
Ich habe einen weiteren Bericht gefunden bei dem das Down Syndrom im Mittelpunkt steht.
(Pssst, liebe Dame der AOK, Down Syndrom ist keine Krankheit, aber wir sind ja nicht so ;-) , ach ja, so wie ständig in diesem Bericht ausgesprochen, mit der Betonung auf der letzten Silbe von "Down Syndrom" hab ich das bisher noch nie gehört)
Ganz besonders gefällt mir die Aussage mit dem gemeinsamen Sport und die Mutter die gelebt hat als wenn nichts wäre, Daumen hoch.
Samstag, 20. August 2016
Rezension: "Ich knittere nicht, ich lache nur"
Ein Oma-Else-Roman von Thomas Letocha, erschienen am 20.6.2016 bei Goldmann.
Wie man leicht erraten kann gibt es also noch weitere Oma-Else-Romane, die ich allerdings nicht kannte und die man nicht unbedingt gelesen haben muss um sich in diesem Buch zurecht zu finden.
Mich hat sofort der Titel angesprochen, ich knittere ja auch still und leise vor mich hin und dieser lockere Sprachstil den der Titel verspricht hält der Inhalt auch.
Oma Else ist 82 und erzählt uns in der Ich-Form, lustig, locker von ihren "Abenteuern". Ich liebe den Stil in dem das Buch geschrieben ist, aber jetzt mal Butter bei die Fische, man merkt auch, dass das eine weit aus jüngere Person geschrieben hat, in dem Fall ein Mann Mitte 50 (wenn ich richtig recherchiert habe). Trotzdem muss man sie einfach lieb haben, diese leicht chaotische Oma Else und ich befürchte ich werde auch mal so ne verrückte Alte, nun ja, nur körperlich bin ich ja jetzt schon unfitter als diese ältere Dame, oh weh.
Das Buch liest sich locker, flockig und durch die sehr kurzen Kapitel kann man es schnell mal zur Seite legen, wenn im realen Leben mal wieder mal nach einem verlangt wird. Man taucht auch schnell wieder ein und ein bisschen wie Urlaub ist es auch, da Oma Else in einem Häuschen am Meer wohnt, aaahhhh, das will ich auch.
Natürlich geht das Buch gut aus, aber wie verrate ich nicht.
Ach ja, etwas hat mich doch gestört, Oma Else hat die Angewohnheit Menschen Spitznamen zu geben, das macht diese Person zwar viel bildlicher, doch bei der dritten Person im Buch die sie umbenennt ist es mir schon etwas zu überstrapaziert und es bleibt nicht bei drei. Hat was von einem Witz den das Kindergartenkind 10 mal erzählt und jedesmal soll man lachen, dabei war er beim ersten Mal schon üüüberhaupt nicht witzig.
"Ich knittere nicht, ich lache nur" ist ein Taschenbuch das man mal zwischendurch lesen kann, einfach nur zum lächeln und vom Alltag ablenken, es macht Spaß und mehr will der Autor auch sicher nicht.
Dies schreibt der Verlag:
"Was soll ich sagen? Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich noch mal diesen ganz besonderen Mann kennenlernen würde: Rudolf, 79 Jahre alt. Ich selbst bin fast 82, also um einiges älter als er. Aber was soll’s – ich bin mir sicher, dass Rudolf derjenige ist, mit dem ich gemeinsam in die Zukunft gehen will. Dabei hat es gar nicht nach einem Happy End ausgesehen. Denn plötzlich hatte sich Rudolf so seltsam verhalten. Und ich bekam Angst, dass eine andere Frau dahintersteckte. Und dann habe ich ihm hinterherspioniert. Was hätte ich denn sonst tun sollen? Ich konnte ja nicht wissen, dass ich damit in ein großes Abenteuer hineinstolpern würde ..."
Wie man leicht erraten kann gibt es also noch weitere Oma-Else-Romane, die ich allerdings nicht kannte und die man nicht unbedingt gelesen haben muss um sich in diesem Buch zurecht zu finden.
Mich hat sofort der Titel angesprochen, ich knittere ja auch still und leise vor mich hin und dieser lockere Sprachstil den der Titel verspricht hält der Inhalt auch.
Oma Else ist 82 und erzählt uns in der Ich-Form, lustig, locker von ihren "Abenteuern". Ich liebe den Stil in dem das Buch geschrieben ist, aber jetzt mal Butter bei die Fische, man merkt auch, dass das eine weit aus jüngere Person geschrieben hat, in dem Fall ein Mann Mitte 50 (wenn ich richtig recherchiert habe). Trotzdem muss man sie einfach lieb haben, diese leicht chaotische Oma Else und ich befürchte ich werde auch mal so ne verrückte Alte, nun ja, nur körperlich bin ich ja jetzt schon unfitter als diese ältere Dame, oh weh.
Das Buch liest sich locker, flockig und durch die sehr kurzen Kapitel kann man es schnell mal zur Seite legen, wenn im realen Leben mal wieder mal nach einem verlangt wird. Man taucht auch schnell wieder ein und ein bisschen wie Urlaub ist es auch, da Oma Else in einem Häuschen am Meer wohnt, aaahhhh, das will ich auch.
Natürlich geht das Buch gut aus, aber wie verrate ich nicht.
Ach ja, etwas hat mich doch gestört, Oma Else hat die Angewohnheit Menschen Spitznamen zu geben, das macht diese Person zwar viel bildlicher, doch bei der dritten Person im Buch die sie umbenennt ist es mir schon etwas zu überstrapaziert und es bleibt nicht bei drei. Hat was von einem Witz den das Kindergartenkind 10 mal erzählt und jedesmal soll man lachen, dabei war er beim ersten Mal schon üüüberhaupt nicht witzig.
"Ich knittere nicht, ich lache nur" ist ein Taschenbuch das man mal zwischendurch lesen kann, einfach nur zum lächeln und vom Alltag ablenken, es macht Spaß und mehr will der Autor auch sicher nicht.
Dies schreibt der Verlag:
"Was soll ich sagen? Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich noch mal diesen ganz besonderen Mann kennenlernen würde: Rudolf, 79 Jahre alt. Ich selbst bin fast 82, also um einiges älter als er. Aber was soll’s – ich bin mir sicher, dass Rudolf derjenige ist, mit dem ich gemeinsam in die Zukunft gehen will. Dabei hat es gar nicht nach einem Happy End ausgesehen. Denn plötzlich hatte sich Rudolf so seltsam verhalten. Und ich bekam Angst, dass eine andere Frau dahintersteckte. Und dann habe ich ihm hinterherspioniert. Was hätte ich denn sonst tun sollen? Ich konnte ja nicht wissen, dass ich damit in ein großes Abenteuer hineinstolpern würde ..."
Donnerstag, 18. August 2016
Shopping Queen in Sneek
Nun ja, nicht ganz. Wir haben weder 500 Euro ausgegeben, noch war Guido dabei, oder Vox, ach ja und der rosa Bus hat uns auch nicht direkt vor die Läden gefahren, sondern wir sind duch das wunderschöne Städtchen gelaufen.
Hätte uns Sabine letztes Jahr nicht auf die Idee gebracht, vielleicht hätten wir dieses und letztes Jahr ne Menge Geld gespart. Danke liebe Sabine ich knutsch dich, dass wir durch dich nicht nur an dieser tollen Stadt vorbei gefahren sind ohne zu wissen wie schön es da ist.
Hätte uns Sabine letztes Jahr nicht auf die Idee gebracht, vielleicht hätten wir dieses und letztes Jahr ne Menge Geld gespart. Danke liebe Sabine ich knutsch dich, dass wir durch dich nicht nur an dieser tollen Stadt vorbei gefahren sind ohne zu wissen wie schön es da ist.
Mittwoch, 17. August 2016
Jolina goes "windelfrei" - update
Wie klappt es eigentlich bei uns mit dem trocken werden?
Ich hatte euch ja hier schon davon berichtet und als Christina von rosarosa das Schnittmuster zum probenähen der Herzblut zur Verfügung stellte, habe ich Hosen wie verrückt genäht, denn ich erwartete Wäscheberge. Die erste Hose dieser Serie habe ich euch ja schon hier gezeigt.
Ich habe es mir also fest vorgenommen, Jolina wird es ohne Windel schaffen.
Die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass ich mir viel vornehmen kann, wenn Jolina nicht bereit dazu ist, dann könnte ich mich auf den Kopf stellen und es würde nicht klappen.
Jeder kennt ja den Spruch mit dem Gras das nicht schneller wächst wenn man daran zieht, stimmt, aber aus eigener Erfahrung aus unserem Garten kann ich Euch sagen, ziehen hilft nicht, aber Dünger und Wasser lässt Gras gut wachsen.
Im übertragenen Sinn, Ermutigung, viel, viel, VIEL Lob (jedenfalls bei Jolina, Louisa fand das immer doof, das muss man herausfinden, denn jeder Mensch ist eben anders)
Wenn wir jetzt nochmal zum Gras zurück kommen weiß ich auch, dass ich im Winter gießen kann so viel ich will und Dünger bis zum Erbrechen auf die Wiese werfen, sie wird nicht wachsen, weil es keine Zeit zum wachsen ist.
Auch Jolina hat Zeiten da ist sie bereit für einen Entwicklungsschritt und Zeiten da hilft gar nichts, weil es eben gerade nicht dran ist.
So war das bisher bei den meisten Schritten, auch bei der Sprache, daher hatten wir nie Logo durchgängig, sondern immer Blogs in Zeiten in denen ich es für sinnvoll hielt. Man wird ja mit den Jahren selbst zum Therapeuten. Gerade der letzte Logo-Blog hat Jolina so sehr nach vorne befördert, denn das Entwicklungsfenster war ganz weit offen und ein bisschen Dünger und Wasser taten ihr übriges dazu.
Jetzt kann ja Jolina zuverlässig ihr kleines Geschäft anhalten und wenn man sie auf die Toilette setzte, dann kam auch was, angesagt hat sie es allerdings nie, auch ohne Windel nicht und wenn man es dann mal vergessen hat sie aufs Klo zu schicken, oder sie bockig einfach nicht wollte, dann konnte es auch passieren, dass irgendwann eine Überschwemmung an dem Ort war wo Jolina gerade saß oder stand. "Ohh nass!"
Auf der einen Seite sauer auf mich selbst, weil ich es verschusselt hatte sie zur Toilette zu zwingen, auf der anderen Seite angefressen, weil sie mal wieder nichts gesagt hat und einfach losgepieselt hat, als es nicht mehr zu halten war wischte ich die Pfützen auf und befreite das Kind, vor mich hin motzend, von den nassen Klamotten.
Deshalb sorgte ich auch für viele Hosen, die man einfach hoch und runter ziehen kann, denn mit Knöpfen und Haken, wird Jolina noch lange nicht zurecht kommen :-(
Viel schlimmer aber als nasse Klamotten und das wischen war das andere...ihr wisst was ich meine.
Jolina hat keine bestimmten Zeiten, Orte an die sie sich zurück zieht, oder Anzeichen. Das geht innerhalb von Sekunden, von jetzt auf gleich. Meist merkte man es am Gestank. Oft sagte sie es nicht mal.
Ich habe Klamotten die werden einfach nicht mehr, die sind 10 mal gewaschen, mit Spezialwaschmittel, praktisch in Duftspüler gebadet, aber der Geruch verschwindet nicht mehr, leider waren da auch Teile dabei an denen mein Herz sehr hing *heul* und im Urlaub kam noch eine Sonnenschutzhose dazu, die hätte es ja jetzt wirklich nicht sein müssen.
Ich wollte einfach, dass Jolina fast oder ganz windelfrei ist wenn sie zur Schule geht. Ich stellte mir den Horrorfilm vor, Jolina macht sich groß in die Hose, der ganze Klassenraum stinkt und alle Kinder zeigen angeekelt mit Fingern auf sie und sie hat den Spitznamen "Hosenscheißer" weg.
Nun, es könnte passieren, aber wir sind auf einem guten Weg.
Inzwischen ist die Windel zu 50% morgens trocken, wenn sie aber nass ist, dann ist alles nass, denn dann hält das die Windel nicht, klar, sie ist 7, da müssten wir Riesenwindeln besorgen. Dann wasche ich eben das Bettzeug, kein Problem, das finde ich jetzt gar nicht schlimm.
Das "Schlimme" bekommen wir jetzt aber auch in den Griff. Scheinbar hat es geholfen, dass sowohl der Papa als auch ich im Urlaub auch mal heftig geschimpft haben.
Inzwischen hat es schon 3 oder 4 Mal geklappt (ich weiß, jetzt nicht mega viel, aber trotzdem toll) und sie selbst war so stolz.
In einer Woche ist Einschulung, zu 100% werden wir es nicht schaffen, und zur Sicherheit wird sie in der Schule erst mal Windel tragen, doch wenn die sauber bleiben, dann ist doch alles super. Ich werde bei den Klamotten versuchen den Windelpopo zu verstecken, damit die anderen da nicht tuscheln.
Die vielen Hosen haben wir also gar nicht gebraucht und inzwischen darf Jolina sogar ohne Windel wieder aufs Sofa, ansonsten hatten wir Eltern Blutdruckprobleme, haha.
Ich werde also das Gras schön weiter düngen und gießen und hoffen, dass ich viel zu viele Hose genäht habe.
Schnitt: Herzblut von rosarosa
Stoff: Jeansjersey von lillestoff + Lederreste
genähte Größe: 110
Model: Jolina
Fotos: ©JoLou
Ich hatte euch ja hier schon davon berichtet und als Christina von rosarosa das Schnittmuster zum probenähen der Herzblut zur Verfügung stellte, habe ich Hosen wie verrückt genäht, denn ich erwartete Wäscheberge. Die erste Hose dieser Serie habe ich euch ja schon hier gezeigt.
Ich habe es mir also fest vorgenommen, Jolina wird es ohne Windel schaffen.
Die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass ich mir viel vornehmen kann, wenn Jolina nicht bereit dazu ist, dann könnte ich mich auf den Kopf stellen und es würde nicht klappen.
Jeder kennt ja den Spruch mit dem Gras das nicht schneller wächst wenn man daran zieht, stimmt, aber aus eigener Erfahrung aus unserem Garten kann ich Euch sagen, ziehen hilft nicht, aber Dünger und Wasser lässt Gras gut wachsen.
Im übertragenen Sinn, Ermutigung, viel, viel, VIEL Lob (jedenfalls bei Jolina, Louisa fand das immer doof, das muss man herausfinden, denn jeder Mensch ist eben anders)
Wenn wir jetzt nochmal zum Gras zurück kommen weiß ich auch, dass ich im Winter gießen kann so viel ich will und Dünger bis zum Erbrechen auf die Wiese werfen, sie wird nicht wachsen, weil es keine Zeit zum wachsen ist.
Auch Jolina hat Zeiten da ist sie bereit für einen Entwicklungsschritt und Zeiten da hilft gar nichts, weil es eben gerade nicht dran ist.
So war das bisher bei den meisten Schritten, auch bei der Sprache, daher hatten wir nie Logo durchgängig, sondern immer Blogs in Zeiten in denen ich es für sinnvoll hielt. Man wird ja mit den Jahren selbst zum Therapeuten. Gerade der letzte Logo-Blog hat Jolina so sehr nach vorne befördert, denn das Entwicklungsfenster war ganz weit offen und ein bisschen Dünger und Wasser taten ihr übriges dazu.
Jetzt kann ja Jolina zuverlässig ihr kleines Geschäft anhalten und wenn man sie auf die Toilette setzte, dann kam auch was, angesagt hat sie es allerdings nie, auch ohne Windel nicht und wenn man es dann mal vergessen hat sie aufs Klo zu schicken, oder sie bockig einfach nicht wollte, dann konnte es auch passieren, dass irgendwann eine Überschwemmung an dem Ort war wo Jolina gerade saß oder stand. "Ohh nass!"
Auf der einen Seite sauer auf mich selbst, weil ich es verschusselt hatte sie zur Toilette zu zwingen, auf der anderen Seite angefressen, weil sie mal wieder nichts gesagt hat und einfach losgepieselt hat, als es nicht mehr zu halten war wischte ich die Pfützen auf und befreite das Kind, vor mich hin motzend, von den nassen Klamotten.
Deshalb sorgte ich auch für viele Hosen, die man einfach hoch und runter ziehen kann, denn mit Knöpfen und Haken, wird Jolina noch lange nicht zurecht kommen :-(
Viel schlimmer aber als nasse Klamotten und das wischen war das andere...ihr wisst was ich meine.
Jolina hat keine bestimmten Zeiten, Orte an die sie sich zurück zieht, oder Anzeichen. Das geht innerhalb von Sekunden, von jetzt auf gleich. Meist merkte man es am Gestank. Oft sagte sie es nicht mal.
Ich habe Klamotten die werden einfach nicht mehr, die sind 10 mal gewaschen, mit Spezialwaschmittel, praktisch in Duftspüler gebadet, aber der Geruch verschwindet nicht mehr, leider waren da auch Teile dabei an denen mein Herz sehr hing *heul* und im Urlaub kam noch eine Sonnenschutzhose dazu, die hätte es ja jetzt wirklich nicht sein müssen.
Ich wollte einfach, dass Jolina fast oder ganz windelfrei ist wenn sie zur Schule geht. Ich stellte mir den Horrorfilm vor, Jolina macht sich groß in die Hose, der ganze Klassenraum stinkt und alle Kinder zeigen angeekelt mit Fingern auf sie und sie hat den Spitznamen "Hosenscheißer" weg.
Nun, es könnte passieren, aber wir sind auf einem guten Weg.
Inzwischen ist die Windel zu 50% morgens trocken, wenn sie aber nass ist, dann ist alles nass, denn dann hält das die Windel nicht, klar, sie ist 7, da müssten wir Riesenwindeln besorgen. Dann wasche ich eben das Bettzeug, kein Problem, das finde ich jetzt gar nicht schlimm.
Das "Schlimme" bekommen wir jetzt aber auch in den Griff. Scheinbar hat es geholfen, dass sowohl der Papa als auch ich im Urlaub auch mal heftig geschimpft haben.
Inzwischen hat es schon 3 oder 4 Mal geklappt (ich weiß, jetzt nicht mega viel, aber trotzdem toll) und sie selbst war so stolz.
In einer Woche ist Einschulung, zu 100% werden wir es nicht schaffen, und zur Sicherheit wird sie in der Schule erst mal Windel tragen, doch wenn die sauber bleiben, dann ist doch alles super. Ich werde bei den Klamotten versuchen den Windelpopo zu verstecken, damit die anderen da nicht tuscheln.
Die vielen Hosen haben wir also gar nicht gebraucht und inzwischen darf Jolina sogar ohne Windel wieder aufs Sofa, ansonsten hatten wir Eltern Blutdruckprobleme, haha.
Ich werde also das Gras schön weiter düngen und gießen und hoffen, dass ich viel zu viele Hose genäht habe.
Schnitt: Herzblut von rosarosa
Stoff: Jeansjersey von lillestoff + Lederreste
genähte Größe: 110
Model: Jolina
Fotos: ©JoLou
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