Montag, 18. Januar 2016

Unser Reisetipp: Die Jugendherberge Nürnberg

Jugendherbergen sind inzwischen oft schon besser als billige Kettenhotels und auf jeden Fall eine gute Alternative zu den üblichen Übernachtungsmöglichkeiten.

In den meisten Fällen sind Jugendherbergen auch auf Familien eingestellt und man muss keine Angst haben mit seinen Kindern im 8er-Zimmer mit Gemeinschaftsdusche zu residieren.

In den Herbstferien haben wir ein paar Tage die Jugendherberge in Nürnberg aufgemischt und können sie nur wärmstens an Herz legen, es war so fantastisch.


Das Hostel wurde 2013 neu eröffnet und hat mit alt und angestaubt nichts zu tun. Obwohl, alt ist das Gemäuer, denn die Jugendherberge ist in der Burg untergebracht und zwar in der Kaiserstallung und dem Luginsland in dem auch unser Familienzimmer lag.

Sonntag, 17. Januar 2016

Sonntagskino: "David Neufeld"

Die meisten Eltern werden in das Abenteuer "Kind mit Down Syndrom" ungefragt hinein katapultiert.

Der Verleger David Neufeld hat sich mit seiner Frau ganz bewusst zur Adoption zweier Kinder mit Down Syndrom entschieden.

Er ist auch der Verleger der wundervollen Bücher von Conny Wenk, die in keinem Haushalt fehlen sollten in der ein kleiner Mensch mit Down Syndrom erwartet wird oder gerade hineingeboren wurde, und natürlich auch einfach um ein Lächeln zu zaubern. (Jolina könnt Ihr dort übrigens auch finden)


Donnerstag, 14. Januar 2016

Plötzlich Meerjungfrau - mit Mermaiding voll im Trend

Jetzt mal ehrlich, Mädchen lieben Fabelwesen, rosa und Glitzer.
Das ist nicht anerzogen, das passiert fast automatisch um so traumatischer war meine Kindheit in den 70ern wo alles apfelgrün und orange war.

Was hätte ich mir rosa Mädchenspielzeug gewünscht, heute muss man ja fast dankbar sein, wenn es Puppenkleider, Spielküchen und Puppenhäuser in Nicht-Rosa gibt.


Jetzt aber zurück zu den Fabelwesen, die neben Prinzessinnen die wichtigsten Traumwesen unserer Mädchen sind.

Einmal auf einem Einhorn reiten, oder mit einem freundlichen Drachen kuscheln, oder einfach mal selbst Meerjungfrau sein.

Das sind Wünsche die kann man leider nicht erfüllen, oder doch?

Meerjungfrauenschwimmen

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar 2016

Schon wieder 12 Tage im neuen Jahr vergangen, wie kann das sein, es war doch gestern erst Weihnachten.

Nun ja, wenn die Tage voll gepackt sind, dann rennt die Zeit, kennt ihr sicher auch.

Heute habe ich so viel erledigen können, yeah, aber Bilder macht man natürlich nicht, wenn man ein Päckchen bei der Post ab gibt, oder ein Rezept an den Hilfsmittelversorger wegschickt, oder die Überweisung und Karte beim SPZ vorbei bringt. (oder macht man das?)

Im Großen und Ganzen war heute ein guter Tag mit vielen Häkchen an der langen to do Liste.

Schaut doch einfach ein bisschen rein was ich so gemacht habe und die anderen 12von12er findet man bei Caro.

Ich bin die Erste die hier durchs Haus läuft, ich liebe die Ruhe, die nur wenige Minuten andauert

Eigentlich ein Sonnenscheinchen nach dem Aufwachen, war Jolina heute wohl noch sehr müde und nicht gut drauf

2 mal Zöpfe geflochten

Der erste Kaffee des Tages bis Jolina auch abgeholt wird
zu finden bei Insta - wie jeden Tag

Viele Stunden später das Kind früher vom Kiga abgeholt zum therapeutischen Schwimmen

Ganz viel "Bunt" zusammen gepackt für Bela flor in Bretzenheim

Jetzt hab ich auch so Eins dank dem großen A (bei Runtastic viel zu teuer um sich überwachen zu lassen ;-)  )
Mich interessiert aber vor allem mein Schlaf, spannend ist es jedoch trotzdem zu sehen wann und wie viel ich mich so über Tag bewege

Wo wir schnon bei Fitness Fettness sind. Der schrie ganz laut: "Iss mich! Sofort!!!"

Nicht zu glauben, die gibt es immer noch, scheinbar haben auch Schülergenerationen nach mir diese Verlage am Leben gehalten. Ich hatte Jahre lang den Tierfreund und das Teddy-Heft und schaute nie rein, hust, bin eher der Büchertyp.
Hattet Ihr die auch?

Schnell noch diese süßen Leuchtedinger fertig gemacht.
Ich bin total verliebt (also in die Teilchen)

Nachdem der Mann zu Hause ist und die Kinder übernimmt noch schnell los gedüst, Regal neu bestücken

Bei so vielen Schritten (sieht man ja sonst nicht) muss was Leckeres her



Ich habe mal im Archiv gestöbert und meine 12 von 12s der letzten drei Jahre gefunden, abgestaubt und hier her verlinkt:

12 von 12 Januar 2015
12 von 12 Januar 2014
12 von 12 Januar 2013

Montag, 11. Januar 2016

So bastelst du dir einen Fotohintergrund - Create your own backdrop

Zuerst sah man sie nur vereinzelt. - Fotos vor wundervollen Hintergründen
Dann schossen sie wie Pilze aus dem Boden, aber wenn man schaut, sind diese Backdrops nicht gerade günstig.

Obwohl, es gibt auch günstige (ca. 20 Euro), ich hab mir zum testen einen aus China bestellt und muss sagen, im Prinzip genügt das Teil um Jolina zu knipsen, doch bei Louisa wirds schon eng, die sind extrem kurz und sind eher für Stillleben geeignet, wobei ich für die meisten Produktbilder einen weißen Hintergrund einfach am schönsten finde und auch bei Indoorbildern ist es mein Favorit.

Auf meiner 101 in 1001 Liste steht aber noch offen, dass ich mir einen günstigen Fotohintergrund selbst basteln möchte und der hier den ich Euch jetzt zeige, hat mich 8,-- Euro gekostet.


Selbst gebastelter 2 teiliger Fotohintergrund Personenaufnahme


Alles was ihr braucht könnt ihr Euch vielleicht sogar umsonst besorgen bei Bekannten, wenn da mal ein Stück übrig bleibt.

Sonntag, 10. Januar 2016

Sonntagskino: "Leben mit Down Syndrom"

Im März 2015 strahlte Isar-TV diesen Beitrag, unter anderem mit unserer Freundin Franzi aus.


Samstag, 9. Januar 2016

Weihnachten raus - Fasching rein (inkl. Zeitreise)

Ich habe es schon oft geschrieben, ich bin echt ein Faschings-Muffel.

Irgendwann zwischen Kindheit und Mama sein ging mir der Spaß daran verloren. Aber als Mutter ist man dann natürlich wieder mitten drin im Hellau und Allez Hopp hier in Bad Kreuznach wenn die Kinder Faschingsverrückt sind.



Ich habe mal in den alten Bildern gewühlt aus meiner eigenen Faschingszeit, alle Kostüme, bis auf die letzten drei, hat meine Mutter selbst geschneidert und die Jeans hatte ich dann selbst gepimpt, wobei man dem Begriff damals sicher niemals benutzt hätte, hahah.
Zusätzlich frage ich mich, warum um alles in der Welt in den 70ern Bilder orange wurden? Das erste Bild ist noch aus den 60ern (puh, ich bin alt) und da war weiß noch weiß und nicht orange, reicht doch, dass unsere Tapeten diese Farbe hatten.
Und ihr seht, dass ich früher schon immer "etwas" kleiner war, das Mädchen auf den "Tanz-Bildern" war in meiner Klasse und nur ein paar Monate älter und nicht Jahre....

Donnerstag, 7. Januar 2016

RUMS: gepimpter Trageriemen für meine neue CANON

Puh, ein bisschen werde ich schon vom schlechten Gewissen geplagt. - Ich habe mir etwas gegönnt.

Schon lange bin ich ein bisschen unglücklich mit meiner Kamera, wobei das wirklich jammern auf hohem Niveau ist.
Allerdings fotografiere ich schon sehr lange (ich weiß, dann müssten meine Bilder doch besser sein, hüstel) - ich hatte früher (vor 25 Jahren) eine Spiegelreflex (auch von Canon) und die hat mit mir schon viel in der Welt rum geknipst, dann kam die digitale Fotografie und da konnte ich mir am Anfang wirklich keine Spiegelreflex leisten, schon die kleine Olympus kostete so viel wie heute eine richtig gute DSLR kostet und dazu hatte ich noch ein Unterwassergehäuse fürs tauchen, das war wirklich ein super Fortschritt, denn Unterwasserfotos sind ganz oft für die Tonne.

Als Louisa dann zur Welt kam konnten wir richtig viele Fotos machen vom Kind, ein vielfaches von dem was Generationen vorher so an Kinderbilder hatte, nur war das Kind immer schon aus dem Bild, bis das Teil auslöste.
Das übliche Problem, der ersten Kameras, die erst ein schönes Bild für den Minibildschirm auf der Rückseite errechneten und dann danach auslösten, ein No-Go für Momentaufnahmen.

Damals zog also meine EOS 450D  hier ein, doch bevor das Teil 10 Jahre wird, brauchte sie einen großen Bruder, meine neue EOS 70D (einstellig wäre dann doch vermessen, eine Profikamera ist für Profis und welche die dem nahe kommen)

Bevor ich mich einlese und bevor das "Ding" ran kommt und dann 10 Jahre an der Kamera bleibt, wie beim kleinen Bruder habe ich mir noch schnell einen Überzieher für den Kameragurt genäht.



Ich habe nicht festgenäht, sondern nur drüber gezogen, denn vielleicht gefällt mir der Stoff nächstes Jahr nicht mehr.

Warum ich ein schlechtes Gewissen habe?

Weil ich mir etwas gegönnt habe, dabei bräuchten wir dringend eine neue Spülmaschine und der Wäschetrockner macht schon länger Mucken (aber ich hab ja nen Wäscheständer), auf der anderen Seite, wenn nicht jetzt, wann dann?

Ob die Bilder im Blog besser werden bezweifle ich allerdings, das liegt ja nicht unbedingt an der Kamera.


Was sich andere Frauen gegönnt und gewerkelt haben seht ihr bei RUMS.

Den Stoff ist ein Design von Janeas World und ich habe lange gesucht bis ich einen Link für Euch gefunden habe hier gibt es ihn noch: klick und er ist ein absolutes Streichelstöfchen, das ich nur in kleinen Mengen verarbeite.

Dienstag, 5. Januar 2016

Ein Hoch auf Birte Müller, ein bisschen Mengenlehre für Anfänger und das Problem Sprache

Was war das für eine gute Nachricht als ich las, dass die Kolumne von Birte auch dieses Jahr weiter geht und zwar wieder unter dem Titel "Willis Welt".

Willis Welt hat mit Jolinas Welt gewisse Berührungspunkte, allerdings ist die Schnittmenge gar nicht so groß wie man denken würde. Man merkt, ich bin 1974 eingeschult worden und wichtiger als das Einmaleins war Mengenlehre. Demnach kann ich Mengenlehre auch besser, was ein Glück ist, denn Einmaleins geht super mit Taschenrechner zu kompensieren, aber versuch das mal mit Mengenlehre.

In der Schnittmenge der beiden Welten gibt es also vor allem dieses Down Syndrom, okay und jetzt muss ich schon überlegen, ihr seht es gibt das EINE einzig wahre Down Syndrom gar nicht.

Warum lese ich dann so gerne über Willi?
Weil Birtes und meine Schnittmenge wohl erheblich größer sind als die unserer Kinder.

Was Birte schreibt könnte ich gedacht haben, in ihrem Buch stehen Geschichten, die könnte ich erlebt haben und es werden Fragen behandelt, die habe ich mir auch schon gestellt. Also nicht so große Fragen, die die Welt bewegen, sondern so kleine Dinge, die man eigentlich nicht ausspricht, eine meiner Lieblingsgeschichten ist die mit dem FKK-Strand.
Man könnte wirklich mal untersuchen ob es anstatt des typischen Menschen mit Down Syndrom, die typischen Eltern dazu gibt.

Wobei 2 Typen kann man mindestens unterscheiden.

Typ 1, bei denen die Sonne aus dem Hintern scheint und immer alles supi ist und das Kind mit Behinderung das beste ist, das ihnen je passiert ist.

Typ 2, die die das ganze realistisch sehen, die sich trauen ihre Kinder auch mal als kleine Nervensägen zu bezeichnen und auch offen darüber sprechen, dass Down Syndrom manchmal, oder ganz oft auch ein Arschloch sein kann.

(Wie bei den Grünen früher die Fundis und Realos)


Wie komme ich auf diesen Post?

Lest mal die aktuelle Kolumne.

Es geht ums sprechen, oder eher ums nicht sprechen.



Willi spricht nicht, keine wirkliche Schnittmenge mit Jolina, ja, aber sie kratzt dicht an der Linie.

Jolina spricht undeutlich und meist zwei-Wort-, oder auch mal drei-Wort-Sätze. Ständig fungiere ich als Simultanübersetzerin meiner Tochter, von außen betrachtet sicher lustig anzuhören.

Jolina übt seit Jahren(!!) im PEp in Mainz etwas Erlebtes zu erzählen, oder ihre Gefühle auszudrücken.

"Ich bin fröhlich weil...." Jolina sagt dann IMMER "... weil ich eine Brezel bekomme"
Ja, sie hat recht, an dem Tag gehen wir einkaufen, Mittagessen fällt flach und sie bekommt wirklich immer eine Brezel, doch weil das zu doof wurde und sie selbst auf Hinweise der Therapeuten nicht reagierte und etwas anderes von sich gab, kommt Jolina jetzt mit einem kleinem Fotoalbum in die Stunde.
Während die gleichaltrigen Kinder mit Down Syndom schon selbst etwas erzählen, oder auf Hinweise von den Spickzetteln der Eltern reagieren, benötigt Jolina als einzige einen virtuellen Anreiz. Das macht schon etwas traurig.
Jedoch bin ich sicher, auch Jolina wird noch besser sprechen lernen, nur wird das noch länger dauern als das meist sowieso der Fall ist.

Jolina kann auch aus dem Kindergarten nichts erzählen, von einer Freundin erzählt sie immer, also, sie sagt ihren Namen (wenn man weiß was es heißen soll ;-) ) aber von anderen Kindern erzählt sie gar nicht.

Auch im Kindergarten gibt es am Montag eine Erzählrunde in der die Kinder vom Wochenende berichten. Wie ich dann im Spätherbst erfuhr erzählte Jolina IMMER sie sei mit Papa im Schwimmbad gewesen. Als es dann etwas kälter wurde und Jolina wohl vom Freibad erzählte wurde ihr Bericht wohl unglaubwürdig und bei einem meiner leider viel zu seltenen Besuchen im Kundergarten fragte mich die Erzieherin danach. Da sie unseren Blog liest hat sie schon dort versucht Anregungen zu erhalten und Jolina ins Erzählen zu bringen (ich winke mal schnell und sage danke dafür, ich weiß gehört sich nicht, so wie im Fernsehen in die Kamera winken), jedenfalls schreibe ich jetzt auch in Jolinas Kontaktbüchlein Montags etwas über das Wochenende, weil eigentlich war Jolina nur 1 Mal mit Papa schwimmen, aber das hat wohl nachhaltig Eindruck gemacht und wenn man immer das selbe erzählt muss man sich nicht so viel Mühe geben, es ist ja schon ausformuliert.

Ich fürchte mich ein wenig davor, wenn sie in die Schule geht, der Kindergarten ist ja noch ein geschützter Raum, doch Grundschule kann schon ganz schön zur Sache gehen.
Zum einen kann Jolina sich verbal nicht verteidigen, und körperlich soll sie sich nicht wehren, das setzen wir hier im Familienleben mit Nachdruck durch.
Zum anderen kann sie auch nicht erzählen wenn etwas vorfällt, mit Mitschülern, Lehrern oder auch der I-Kraft oder dem Fahrer.

Ich muss echt aufpassen, dass mir nicht aus Versehen ein Helikopter wächst, doch ich weiß, ich kann sie nicht immer vor allem beschützen, und vielleicht ist es sogar besser sie kann mir nicht alles erzählen.

Birte hat eine Liste gemacht über die Vorteile des nicht sprechenden Kindes und kam nur auf 3 Punkte.

Ich glaube die Sprache ist auch das was mich an diesem blöden Down Syndrom am meisten nervt.
Bei Louisa habe ich mich selten auf einfache Sprache herabgelassen, was dazu führte, dass das Kind mit 6 einen größeren und komplizierteren Wortschatz hatte als der Durchschnitts RTL2-Seher, bei Jolina muss ich mich extrem zurück nehmen und sogar in einer Phase verbiegen.

In meiner Sprache gibt es selten "tut", höchstens wenn ich von einer Autohupe erzähle, doch musste ich von der Logopädin lernen, dass es mit den deutschen Verben für Jolina einfach zu kompliziert ist.

So kam dann: "Die Mama tut dir die Haare waschen." anstatt "Mama wäscht dir die Haare." als Begleiterscheinung hatte ich aber das Gefühl ich muss sofort Zähne putzen um den Nachgeschmack dieser Satzstellung aus dem Mund zu bekommen.
"Mama tut seltsam sprechen" statt "Mama spricht seltsam". Stimmt schon, Deutsch ist ganz schön schwer.

Die Tut-Tut-Phase ist zum Glück vorüber und ich tue wieder normal sprechen, aber eben doch recht langsam und einfach, höchstens ich bin sauer, dann geht es mit mir durch.

Während sich in Elterngruppen manche Sorgen machen, dass ihre Tochter nur 1,35m wird, finde ich es erheblich wichtiger verständlich zu sprechen und das liegt nicht daran, dass ich selbst nur 1,56m bin, sondern weil es Dinge im menschlichen Miteinander gibt die wichtig sind und welche die weniger wichtig sind.

Wer mehr von Birte lesen möchte, der sollte sich mal in Willis Welt umsehen und erkennen, dass Menschen mit Down Syndrom zwar nicht die Sonne aus dem Hintern scheint, aber, dass man wirklich auch über Behinderung, oder die Folgen daraus herzlich lachen darf und das Leben sogar einfach weiter geht, anders vielleicht als geplant, aber hey, wann kommt es schon so wie man sich das gewünscht hat?





Und für Kinder gibt es auch ein Bilderbuch mit Willi, das natürlich auch bei uns im Schrank steht.


Montag, 4. Januar 2016

Ich schaffe es nicht ohne gute Vorsätze fürs neue Jahr

Dabei ist es doch klar, dass man diese Pläne oft schon Mitte Januar in die Tonne kloppen kann.

Ich nehme mir jedes Jahr vor, jetzt aber ganz bestimmt ab zu nehmen und bin dann 12 Monate später schwerer als am Jahresanfang. (Dieses Jahr muss ich aber wirklich ran an den Speck, ein Ziel hab ich mir echt nicht gesetzt, alles was weniger ist, wäre toll, aber dieser blöde Sport, bäähhhh)

Richtige Pläne habe ich aber für den Blog gemacht.

Weil ich ja "JoLou" jetzt hier wieder integriere (oder ist es sogar Inklusion?), möchte ich den neuen Lesern hier mal einen kleinen Ausblick geben was ich für 2016 für Euch im Hinterkopf und zum Teil auch schon auf der Festplatte habe.

Gestern lebte ja das "Sonntagskino" wieder auf, dort zeige ich einfach Filmfundstücke und manchmal auch ein Machwerk von uns.

Ich werde auch weiterhin Reise- und Ausflugsberichte hier veröffentlichen.
Hier erwarten Euch auf jeden Fall noch ein paar "verschwiegene" Touren von 2015 und 2 geplante Reisen in die Niederlande.

Ein ganz großer Punkt wird Jolinas Einschulung 2016
Dies wird das zentrale Thema für 2016

Foto: Jenny Klestil von mir etwas gepimpt

Hierzu erwarten Euch Mitmach-Aktionen, Gewinnspiel und viele Berichte über den Weg der doch so ganz anders ist als bei der Einschulung von Louisa.


Natürlich werde ich auch dieses Jahr nähen und es Euch um die Ohren hauen, nur in ein wenig anderer Form als bisher, wobei ich ja noch nie der Typ war der nur geschrieben hat: "Ich habe genäht", sondern Geschichten habe ich ja schon immer dazu erzählt und wenn es nur von dem chaotischen Schaffensprozess oder dem Shooting war und nun möchte ich Euch noch ein bisschen mehr von der Welt rund ums Nähzimmer erzählen, damit es für die Leser ohne Interesse am Nähen nicht zu langweilig wird.


Dann kommt wie schon angekündigt ein Sommer-Wichtel-Kalender


Ähnlich wie ein Adventskalender aber für den Sommer mit Türchen vom 1.6. bis zum 21.6., dem Sommeranfang.
Der Aufruf dazu wird Mitte/Ende März kommen, dann haben wir noch genug Zeit zum Auslosen, Bestücken, Verschicken und zur Vorfreude auf den Sommer, der dann bestimmt gerade eine Pause macht, oder nicht kommen will.

Für den Oktober habe ich etwas Neues geplant bei 31 for 21, keine Gastblogger dieses Jahr, aber es hat mit Euch zu tun und ich bin darauf angewiesen, dass ihr mit macht. Mal sehen ob es klappt.




Hinzu kommt noch ganz vieles spontan, was diesen/dieses (kann man beides sagen) Blog ja ausmacht.

Natürlich laufe ich jetzt Gefahr, dass man mir meine Ideen klaut *hüstel* wäre nicht das erste Mal, aber damit muss ich leben und da es hier steht, habe ich dann den Beweis, dass ich es als erstes raus gehauen habe.

Ich freue mich auf dieses spannende Jahr und hoffe ihr begleitet mich dieses Jahr ein kleines Stück, lacht und weint mit uns, sagt mir Eure Meinung und fühlt Euch ein kleines bisschen wohl in Jolinas Welt.

Sonntag, 3. Januar 2016

Sonntagskino: "Das geheimnisvolle dritte Chromosom"

2016 ist es wieder da für Euch, das Sonntagskino mit bewegten Netzfundstücken zu Down Syndrom und Co

Heute erklärt Quarks & Co sehr anschaulich, unter anderem mit wundervollen Bildern von Conny Wenk, dass Menschen mit Down Syndrom so unterschiedlich sind wie alle Menschen, bis eben auf das 3. Chromosom Nr. 21


Donnerstag, 31. Dezember 2015

Böllerst Du noch oder regst Du Dich schon auf

Silvester, das Jahresende und schon wieder ein Grund die Augen in den sozialen Netzwerken fest zuzumachen um sich nicht aufzuregen über Menschen, die anderen ihre Meinung aufdrücken wollen.

Inzwischen trennt sich gefühlt die Bevölkerung in die Jahresendpyromanen und die Besserwisser, die fast so laut schreien wie ein Kanonenschlag.
Dazwischen stehen dann so unentschiedene Leute wie ich und schütteln den Kopf.



Dienstag, 29. Dezember 2015

Jolinas Weihnachtsoutfit Nr. 3 und das was vom Fest übrig bleibt

Nr. 1 war das Goldkleid (passend zum Baum, zum Outfit der Schwester und schlicht und einfach gekauft)
Nr. 2 trug sie am 24.12. bei den Großeltern in R.
und hier zeige ich Euch mal Nr. 3 das sie zum Besuch der Großeltern und der Uroma in E. getragen hat.



Das Kleid hatte ich Jolina schon länger genäht und dann kam ich nicht mehr zum Fotos knipsen, weil ich einfach nur noch das Nötigste gemacht habe und da gehörte eben Probenähen und das ganze drum herum nicht dazu.

So kam es auch, dass die liebe Bea das Passformbild mit ins E-Book genommen hat und da trägt Jolina eine farblich total unpassende Strumpfhose, hihi.


Die Strumpfhose ist jetzt farblich passend aber hey, das Unterhemd schaut raus, ich wollte ja den Halsausschnitt noch verkleinern und hatte es total vergessen, bis am 26.12. als ich Jolina so sah, tztztz


Jolina entwickelt immer genauere Vorlieben für das was ihr gefällt und Kleider findet sie meist gut und kommentiert das ganze dann mit: "Ohhh, sick, Leid an!"
Ja, so richtig toll klappt das mit dem Sprechen leider immer noch nicht, aber es wird ständig besser, aber es geht eben langsam, ganz langsam.
Trotzdem sind wir überzeugt, dass Jolina irgendwann mal recht verständlich sprechen wird, nur werden wir da noch Geduld brauchen, wie bei vielem anderen auch.


Die Bilder sind vor dem etwas Schmuckdezimierten Weihnachtsbaum entstanden, der ja am Tag vorher einen Schwächeanfall hatte und einiges von sich geschleudert hat.


Doch wo könnte man schönere Bilder von so einem Winterkleid machen, auch wenn der Schnee nur auf dem Stoff zu finden ist und im Garten der Oma schon eine einsame Osterglocke blüht.

Der Winter kommt ja oft erst im Januar zu uns, nur hat man durch Postkarten die Idealvorstellung von weißen Weihnachten im Kopf.

Da wir immer durch halb Rheinland Pfalz fahren und das an beiden Weihnachtstagen sind wir über freie Straßen ohne Schnee und Eis immer sehr froh.



Bisher war Jolina auch nie ein großer Schnee- und Winterfreund, das hat sie wohl von der Mama geerbt. So ein bisschen Schnee ist ja mal ganz nett, aber so ein warmer Tag im Garten lockt uns da schon mehr nach draußen.
Weil der Winter aber erst anklopft ist das Kleid aus kuscheligem Sweat genäht.



So drei Hardcore Weihnachtstage ist nicht nur für die Kinder zu viel, auch ich würde mir ein gemütliches Weihnachten zu Hause mit lecker Essen und Spielen und rumgammeln wünschen, doch natürlich wünschen sich die beiden Großelternpaare auch ein wenig Weihnachtsfreude mit uns zu teilen.
So bleibt die Gemütlichkeit etwas auf der Strecke, denn diese Besuchstage sind immer mit großen Erwartungen gepaart und dadurch sehr ermüdend und vor allem Louisa war am zweiten Feiertag dann nur noch überdreht, wobei Jolina das recht gut wegsteckt.



Dieses war jetzt der erste Nähpost, der hier bei Jolinas Welt und nicht bei JoLou erscheint, ich bin gerade noch am ausprobieren wie ich den Spagat schaffe zwischen Familien- und Nähblog und keinen all zu sehr dabei zu langweilen.









E-Book: Dress-a-Dream von nEmada
Stoffe: Biojersey - Lillestoff, Sweat - buttinette Textilversandhaus GmbH, Winterwunderland - Zwergenschön
genähte Größe: 110/116
Model: Jolina
Fotos: copyright JoLou



Sonntag, 27. Dezember 2015

Unser Weihnachten oder Das Jahr in dem der Baum umfiel

Ich hoffe Euer Weihnachten war gemütlich, friedvoll und geprägt von Harmonie.

Hier hat sich kurz vor den Feiertagen endlich wieder ein wenig Normalität eingestellt, nachdem ich 7 Wochen krank war, davon 5 mit Lungenentzündung und 3 verschiedenen Antibiotikums (oder doch Antibiotika??) in Folge "getestet" wurden.
Wenn Mütter krank werden ist das meist ja etwas anders, denn Mamas dürfen nicht krank werden und sie gestehen es sich auch selten selbst zu.

Dass ich kürzer treten muss ist klar, deshalb lege ich ja die Blogs zusammen und dies ist nach langer Sendepause auch wieder der erste Post über unser Familienchaos.

Ich lade Euch ein ein bisschen mit uns Weihnachten zu feiern. Nehmt Euch einen Kaffee oder ein Glas Sekt und schaut durch den Türspalt ins Weihnachtszimmer.



Adventskalenderwichtel: Finale (Kopie von JoLou Blogpost)

Jetzt ist es also schon zu Ende.

Am Anfang standen so viele Geschenke hier bei mir und nun ist schon alles ausgepackt? Ich kann selbst kaum glauben wie schnell die Zeit an mir vorbeigeflutscht ist.

Und weil ich nicht warten kann bis Dezember 2016 möchte ich ein Sommerwichteln veranstalten.
Genaues muss ich mir noch überlegen, allerdings den groben Ablauf habe ich schon im Kopf.

Vielleicht sehe ich ja einige der Mitstreiter aus diesem Wichteln wieder und auch neue Gesichter Blogs.

Wenn ihr Lust darauf habt, dann haltet einfach die Augen offen, aber denkt bitte daran, dass JoLous Blog umzieht und künftig ein Teil von Jolinas Welt ist, einfach die Verfolgung ändern und ihr verpasst nichts.

Jetzt aber nicht vom Sommer träumen, sondern erst mal den Adventskalender bis zum 24. plündern.

Wollt ihr sehen was die liebe Elke so eingepackt hat?



19. Ein schönes Lichtlein und Band in genialer Farbe von Tilda, (ahhh ich liebe Tilda)

20. Da hab ich einen inneren Tanz aufgeführt, ein Traumstoff, den werde ich erst noch streicheln und lieb haben bevor der eine Schere zu spüren bekommt, soooooo genau mein Ding, hach

21. Eine Blumenborte, Ein Keyfob genau in der Bortenbreite und ein süßer Blumen-Schlüsselring
(Sollte ich vielleicht mal meinen 20 Jahre alten, gammeligen Schlüsseklanhänger noch aus Taucherzeiten wechseln? Hmmm, wenn das nicht ein Zeichen ist?)

22. Wertvolle Schoki, eine Blumemklammer und viele Aufnäher/-Bügler


23. Ripsband und ein Karabiner mit 3 Ringen (hab ich noch nie gesehen, mal Herrn Google befragen was man da cooles machen könnte, oder hat einer von Euch Input für mich)



24. Das Bild kommt ins Nähzimmer, ist ja wohl klar, oder?
Cool



Den kompletten Inhalt habe ich jetzt nicht als ganzes geknipst, den teilweise ist es ja schon in die Deko hier aufgegangen oder hat schon seinen Platz gefunden.
Auch den Inhalt meines verschickten Kalenders habe ich nicht komplett geknipst, uuups, war mir gar nicht bewusst, dass man das sollte *schäm*, aber wie das von außen aussah, das habe ich fest gehalten auf Festplatte ;-)

24 Tüten wurden von mir auf die Reise geschickt, alle mit Serviettentechnik aufgehübscht


Wer noch die letzten Schätze der anderen bewundern will findet die bei Jannymade und appelkatha, danke für Eure Arbeit, Idee und überhaupt.


Am Ende zeige ich Euch auch noch meine letzten Tüten des Alles für Selbermacher-Kalenders und ich schleiche schon um die Neuheiten um ja den 2016er Kalender nicht zu verpassen, hihi.


19. Ein Plastikutensilio, das selbst klebt (naja, alles mag ich dann doch nicht, hihi)

20. Eine Ersatzrollschneiderklinge, wenn das nicht der Wink mit dem Zaunpfahl ist, endlich von Schere zu dem Teil umzusteigen

21. Ein süßer Stempel für fröhliche Tage

22. Ein geniales Holzschild

23. ein toller Block

24. Ein absoluter Streicheljersey


Und jetzt bleibt mir nur zu sagen, es waren 24 schöne Tage voller Spannung und Überraschungen, danke allen Beteiligten dafür, das schreit nach Wiederholung.