Sonntag, 29. Januar 2017

Meine Blogroll: "Wheelymum"

Ich lese natürlich nicht nur Blogs in deren Mittelpunkt Menschen mit Down Syndrom stehen, im heute vorgestellten Blog lese ich noch gar nicht so lange mit, vielleicht ein 3/4 Jahr. Im wahren Leben verpassen wir uns immer nur ganz knapp, haben immer vor die gleichen Veranstaltungen zu besuchen und einer von uns schafft es dann doch nicht, doch irgendwann werde ich sie treffen, die

Wheelymum






      1.Wie heißt dein Blog und seit wann gibt es ihn/es?

Ich blogge unter www.wheelymum.com. Der Name ist Programm. Ich bin eine Mama im Rollstuhl (Zumindest zu 95%) Im November 2015 ging der erste Beitrag online, ca. 24 Stunden nachdem ich den Entschluss gefasst habe zu bloggen.


  1. Erzähle uns doch ein bisschen von dir und deinem Blog.
Wheelymum ist (m)ein Elternblog und Inklusionsblog. Ich bin eine Mama in Rollstuhl und ganz genau um diese Themen geht es im Blog. Es ist eine bunte und manchmal etwas wirre Mischung zwischen, Kindesentwicklung, Mamasein, Diy – Ideen, Kochrezepten aber eben auch Hilfsmitteln, Barrierefreiheit, Inklusion, Vorurteilen,... das ganze gepaart mit ganz viel Alltag, etwas Politik und Vernetzung mit anderen, so z.B. vielen Gastbeiträgen.


      3.Was war ursprünglich deine Motivation deine Gedanken im Internet zu teilen?

Meine Motivation war zu zeigen, das es Eltern mit Behinderungen gibt. Ich hatte immer das Gefühl, wir sind irgendwie verschollen. Es gibt uns, aber niemand sieht uns. Ich fand niemandem zum Austauschen und bei Fragen sowieso keinen Ansprechpartner. Das wollte ich ändern. Und aus diesem Grund begann ich zu bloggen. Gleichzeitig wollte ich anderen Eltern zeigen, das Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten genauso Eltern sein können, wie jeder andere. Ich wollte versuchen unseren Alltag aufzuzeigen und so Ängste bei anderen zu verkleinern und Hemmschwellen herabzusetzen.


4. Wie oft veröffentlichst du neue Beiträge und was inspiriert dich dazu?

Das lässt sich nicht so einfach sagen. Normalerweise aber mehrmals wöchentlich. Einfach weil die Themen so bunt gemischt sind. Es ist unser Leben, da gibt es nun mal nicht nur Inklusion oder nur Erziehung. Aber alles ohne Druck. So machte Wheelymum im Dezember eine Pause. Gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es so viele Dinge, und das Internet platzt vor Gewinnspielen – hier war es mir wichtiger die Zeit mit meiner Familie zu genießen. Der Blog wurde zu einer Art Tagebuch und gleichzeitig Austauschmöglichkeit. Er soll mir und anderen Freude bereiten und keine Pflicht sein. Die Beitragsideen entstehen aus dem Alltag, Erlebnissen und Erfahrungen die ich gerne aufarbeiten möchte. Aber natürlich auch aus Lesermails und Fragen.


  1. Gibt es andere Blogs die du gerne liest?
Ich lese total gerne andere Blogs, wenn auch leider nicht ganz regelmäßig. Ich möchte hier jetzt leider keine aufzählen, da ich mit Sicherheit einige sonst vergesse und das wäre sehr schade. Aber ich verrate euch trotzdem wie ihr ganz einfach herausfinden könnt, welche Blogs mir sehr am Herzen liegen: Auf Facebook teile ich regelmäßig viele andere Beiträge die ich für lesenswert halte. Und am Ende eines jeden Monats gibt es bei mir einen Monatsrückblick. Dort schaue ich nicht nur auf meinen eigenen Monat zurück, sondern verlinke auch nochmal zu den – für mich persönlich – besten Blogartikel in diesem Monat. Es entsteht hier Monat für Monat eine bunte Linksammlung.


  1. Welchen deiner Blogposts magst du am liebsten, oder welchen sollten wir uns alle unbedingt mal ansehen?
Ich mag sehr viele meiner Texte gerne. Es sind teilweise sehr persönliche darunter. Mein Herz berühren die Mama Texte am meisten – Briefe an meinen Sohn.
Am lebenswertesten für neue Leser, empfinde ich Texte wie :
Mama, was ist behindert? http://wheelymum.com/mama-was-ist-behindert/
Mama mit wenig Kraft  http://wheelymum.com/mama-mit-wenig-kraft/
Reisen mit Kind und Rollstuhl http://wheelymum.com/inklusion-und-teilhabe-wo-bist-du-reisen-mit-rollstuhl-und-kind/

Und ohne Ausnahme alle Gastartikel meiner Blogreihe Eltern mit Behinderungen!


  1. Wenn du dir etwas von deinen Lesern wünschen könntest, was wäre das?
Im wünschen bin ich gut. Ich würde mir wünschen, dass sich die stillen Mitleser trauen, ab und an einmal einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Beitrag teilen. Ich wünsche mir, dass Menschen die mir Mails schreiben und um Hilfe bitten oder Austausch suchen, den Mut finden, dies – gerne auch anonym – in Form eines Gastbeitrages oder Interviews zu machen. Denn so können wir viel mehr Menschen erreichen und uns gegenseitig unterstützen.
 
      8. Hast du einen großen Wunsch für die Zukunft?

Ich wünsche mir noch mehr Blogs von Eltern mit Behinderungen. Jeder ist anders, jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und Schwächen und es kann gar nicht genug davon geben. Für mich selbst und meine Familie wünsche ich mir, dass wir irgendwie die Umbaumaßnahmen gestemmt bekommen, damit wie alle gemeinsam leichter zusammenleben können.


      9. Wo bist du sonst noch zu finden, zB Facebook, Youtube usw.

Wheelymum gibt es bei Facebook, Instagram und Twitter. https://www.facebook.com/wheelymum/    https://www.instagram.com/wheelymum/      https://twitter.com/gockeldileldu

      10. Am Ende noch ein kleiner Lückentext:


Wenn ich noch mal 20 wäre,...würde ich, tanze, tanzen, tanzen
Ohne... Zettel und Stift...geht für mich nicht(s).
Bloggen ist für mich...Erholung, Entspannung,. Austausch, neue Leute kennen lernen. Kurz genial.
Mein Kind ist:... Laut, aufmüpfig, wild, stur, anstrengend, sensibel, witzig, stark,... einfach perfekt.


Ich freue mich, dass ich Euch Wheelymum vorstellen durfte und sie mir so offen meine Fragen beantwortet hat.
Wer hier regelmäßig mit ließt hat sicher noch diesen Artikel im Hinterkopf: "Mit der Kraft der Blogger", darin beziehe ich mich auch schon auf einen Artikel aus Wheelymum und stelle eine inklusive Holzwerkstatt vor und gerade konnte ich lesen, dass diese beiden Blogposts einen Ruck bewirkt haben und die Kraft der Blogger wirklich existiert.

Kommentare:

  1. Toll ... hab schon mal auf dem Blog geschaut, schade finde ich das ich nix gefunden habe, wo man Follower werden kann, wie auf Blogger ... aber auf Instergram werde ich auch eben mal schauen!

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    1. Das ging mir früher auch immer so mit Blogs die nicht von Blogger waren, deshalb verfolge ich jetzt per Bloglovin, doch das funzt bei manchen Blogs auch nicht, warum auch immer :-/

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♥♥♥ Kommentare sind wie ein guter Nachtisch, sie machen die Sache erst perfekt. Danke dafür ♥♥♥