Sonntag, 23. Oktober 2016

31for21 Grenzenlos Elias

Ein sehr positiver Nebeneffekt vom Down Syndrom ist, dass es bei den Familien Grenzen einreißt und zwar die Grenzen in unserem Kopf.

Das erste Gefühl, das man entwickelt ist das der Gemeinschaft und der Verbundenheit, egal welche berufliche Situation, oder Großstadt, oder Dorf und letztendlich Nationalität.
Es gibt ja die Formulierung "Lebt unter den Bedingungen von Trisomie 21"
Allerdings lebt nicht nur der direkt Betroffene damit, sondern sein ganzes Umfeld, es führt dazu, dass man sich als Teil einer kleinen, aber sehr feinen Gemeinschaft fühlt.

So kommt es, dass ein deutscher Blog (nämlich dieser hier) an einer US amerikanischen Bloggeraktion teilnimmt und ein charmanter junger Mann aus Österreich der heutige Botschafter ist.

Grenzen im Kopf sind schlimmer als Zäune und Schlagbäume, gut wenn man die niederreißt.


"Schade wenn es mich nicht gäbe... dann hätte meine Mama nicht so viele liebe Menschen kennengelernt, sie würde niemals so viele Ausflüge machen und hätte bestimmt viel weniger lustige Erlebnisse"

Es wäre wirklich schade wenn es dich, lieben Elias nicht gäbe. Ich hätte deine Mama Uschi nicht kennengelernt, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe, sie wäre nicht so eine herausragende Kämpferin in Sachen Down Syndrom in Österreich und wer weiß ob es dann das Familiennetzwerk gäbe.

Weil Sonntag Kinotag ist zeige ich nochmal "Happy" in Wien, dort sieht man auch Elias und seine Mama Uschi


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