Samstag, 10. September 2016

Buchtipp: Wunderbare Möglichkeiten

Das Buch "Wunderbare Möglichkeiten" von Manfred Mai ist gerade im Fabulus-Verlag erschienen, es passt sehr gut zu meiner Rezension von letzter Woche.

Hören wir aber erst mal was der Verlag schreibt:
Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe - mit offenem Ausgang 


Das Buch ist ein Jugendbuch, aber eines, das man auch sehr gut als Erwachsener lesen kann, ich werde es jetzt an meine 10 jährige Tochter weitergeben, denn die ist genau die Zielgruppe.

Gibt es einen Plan oder ist alles Zufall, das möchte Maximilian wissen, doch ob Plan oder Zufall er verliebt sich und hat gewaltig Schmetterlinge im Bauch.

Maximilian ist ein Sohn wie ich ihn mir wünschen würde, er liebt Bücher, kann jetzt wirklich nichts Besonderes an Fußball finden und er macht sich Gedanken. Gedanken über das Leben und ob es einen Plan gibt für alles.
Im Gegensatz zu mir ist sein Vater ein Mensch der das aber nicht zu schätzen weiß, für ihn zählt nur Leistung und messbarer erfolg, selbst rennt er unglücklich im Hamsterrad, sieht aber nicht ein, dass sein Sohn vielleicht genau das nicht möchte.

Hier ist dann auch die Verbindung zum Buch der letzten Woche, Maximilian ist also ein Kind das ganz nach dem Geschmack der Autoren dort wäre und sein Vater ist der typische alles falsch machende Erwachsene.

Etwas das mir natürlich ganz besonders gefällt, ist der behinderte Junge, dem Maximilian und sein Freund immer wieder helfen. Und mich wühlt die Geschichte, wo dieser Junge gequält wird wohl um einiges mehr auf wie andere. Diese Ängste haben Eltern behinderter Kinder ganz tief in sich drin und man sollte besser nicht daran rühren, es würde uns wahnsinnig machen, wie die Mutter des Jungen im Buch auch Angst hat.

Das Buch ist Hardcover und hat sogar ein Lesebändchen, ich liebe solche Kleinigkeiten, so wie die erhabenen Buchstaben auf dem Einband (deshalb liebe ich Bücher die man blättern kann)


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