Samstag, 25. Juni 2016

Rezension: "Die Liebe, das Glück und ein Todesfall" von Kerry Fisher

Da bald die Urlaubszeit anbricht und man vielleicht einfach nur berieselt werden möchte habe ich mal einen typischen Frauenroman für Euch gelesen.

Das einzige Problem ist, dass ich glaube ich gar nicht so sehr auf diese typischen Happy End Frauen Herz Schmerz alles wird Gut Romane stehe.



Aber hören wir erst mal was die Zusammenfassung über das am 14.3.2016 erschienene Buch sagt:

"Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ..."


ca. 400 Seiten stark ist das Taschenbuch und es hält was es verspricht. Der Todesfall tritt direkt am Anfang des Buches ein, die Liebe bahnt sich allerdings erst in der Mitte an um dann in sich überschlagenden Ereignissen am Ende in absolut UNGLAUBLICHEM Glück zu enden.

Ja, unglaublich sagt es schon, die Wendungen die der Roman dann am Ende nimmt sind schon extrem an den Haaren herbei gezogen, aber ich glaube, als Nichtkennerin dieses Genres, das ist vermutlich immer so.
Die Story ist somit schon rund und genau so wie sie von der Leser/in erwartet wird.
Absolute Proletin mit Prollgatten ist eigentlich zu klug für dieses Leben und schafft es durch einen Glücksfall in die absolute Upperclass aufzusteigen. Dazwischen gibt es natürlich Irrungen und Wirrungen, Missverständnisse und fremdgehende Männer.

Das einzige was mich handwerklich extrem stört ist ein Übersetzungsproblem, im Englischen gibt es nun mal kein "Du" oder "Sie" (wenn wir jetzt mal von Shakespeare absehen)
Es erscheint mir mehr als unwahrscheinlich, dass die Hauptdarstellerin Maia bei der Mutter von Schulfreunden ihrer Kinder einzieht um ihr zu helfen ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, die Frauen sich gegenseitig ihr Leben erzählen und Abends zusammen ein Gläschen heben und dann nennen sie sich zwar beim Vornamen sagen aber sie zueinander. Nein, das kann ich mir auch in England nicht vorstellen und stört mich sobald ich es lese.

Man könnte jetzt meinen das Buch sei schlecht, ist es aber nicht.
Ich persönlich mag es nicht, das sagt aber nichts aus.

Also persönlich 2,5 von 5 Punkten - ansonsten eher 4 Punkte von 5 für die, die solche Bücher mögen.

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