Freitag, 6. Mai 2016

Spielplatz ist überall und wo spielen Eure Kinder? #SpielplatzIstÜberall Blogparade

Als ich den Blogbeitrag von wheelymum las und dazu den Aufruf zur Blogparde schnappte ich mir meine Kamera (nein, die liegt auch immer hier und ist nicht weggeräumt) und knipste spontan innerhalb von wenigen Sekunden diese Bilder.



In unserem Wohnzimmer wird gewohnt, also gelebt und leben ist nicht nur brav auf dem Sofa sitzen und ne DVD schauen, es ist spielen, toben, lachen, lesen .... ich denke ihr wisst was ich meine.

Klar, ich kenne sie auch, diese Wohnungen in denen man nicht sieht, dass da ein Kind lebt, bis man zur Tür kommt an der mit Holzbuchstaben der Name des Kindes klebt.

Natürlich hätte ich es auch gerne ordentlich, aber das ist kein Grund für mich mein Kind zu verbannen.

Eine Ecke unseres zum Glück sehr großen Wohnzimmers ist von Jolina belegt und glaubt nur nicht sie würde sich nur dort austoben.

Ich denke es ist einfacher, wenn man auf einer Etage lebt dem Kind das Kinderzimmer zum spielen zuzuweisen, denn dann ist man ja ähnlich greifbar, als wenn das Kind im Wohnzimmer spielt und die Eltern werkeln gerade in der Küche.

Bei uns ist allerdings eine etwas gefährliche Treppe und ein Treppenhaus dazwischen.

Zusätzlich braucht Jolina Rituale und klare Regeln, das Schlafzimmer ist zum schlafen, nicht zum spielen, so trenne ich diese Dinge, muss aber bald mal in die Pötte kommen das zu ändern.


Passend hat sich Drakulaura zu den Horrorklassikern im Bücherregal gekuschelt
Bis vor kurzem war das Regal leer und nur Jolina lag da ab und zu drin *stöhn*



In der Regel erledigt sich das mit den Kindern die im Umfeld der Eltern spielen mit der Zeit von selbst. Louisa zieht sich mit ihren 10 Jahren inzwischen sogar mit ihren Hausaufgaben allein in ihr Zimmer zurück und will mich nicht mehr in der Nähe haben.
Unvorstellbar, dass sie mit ihren Freunden hier im Wohnzimmer sein wollte, höchstens sie wollen Wii spielen, die dummerweise hier steht.

Bei Jolina ist das wieder etwas anderes und ich habe sie auch gerne im Blick. Bei uns gilt die Regel: "Kurz mal geblinzelt und schon hat sie was angestellt".

Gestern hat sie die Steine die rund ums Haus liegen über der Drainage, fein säuberlich in Reihen auf den Rasen gelegt, bis ich sie dazu hatte die wieder weg zu räumen waren viele Ermahnungen nötig, uff, natürlich dieses mal unter leichter Beobachtung, damit sie diese nicht wieder ins Abluftrohr des Wäschetrockners wirft.

Also, auch unser Garten ist alles andere als Kinderfrei. Doch unsere Kinder leben bei und mit uns und deshalb steht ihnen auch Platz zu, eigentlich ganz logisch.


Die Fragen zur Blogparade habe ich eigentlich im Text schon weitgehend beantwortet:

  • Schafft ihr es, Spielsachen auf einen bestimmten Bereich zu begrenzen?
  • Wollt ihr das?
  • Stören auch die Spielsachen eurer Kinder?
  • Welche Regeln gibt es bei Euch?
  • Wo ist überall Spielplatz bei euch zu Hause?
  • Und wo erfinden Kinder einfach ihren eigenen Spielplatz?
  • Oder könnt ihr das gar nicht verstehen?

Natürlich trete ich auch nicht gerne barfuß auf Legosteine, oder hasse dieses Geräusch im Staubsauger, wenn man vermutet ein wichtiges Teil der Playmobilsammlung eingesaugt zu haben, obwohl man doch so gut aufgepasst hat.

Klar stören mich die Spielsachen manchmal, aber Kinder spielen und dann könnte man mir gleich die Frage stellen ob mich meine Kinder stören.

Regeln aufstellen heißt sich vor allem selbst daran zu halten und es vor zu leben, schaffe ich aber auch nicht immer. Ich hätte es gerne immer schön ordentlich, wer nicht? Aber ich habe drei Chaoten um mich rum und bin auch manchmal leicht davon anzustecken und wenn ich eine Ecke aufgeräumt habe kommt garantiert jemand der findet "Oh da ist Platz, da stelle ich mal was hin" gell Christian?

Kommentare:

  1. Also bei uns darf auch überall gespielt werden, außer auf meinem Schreibtisch, aber drunter und daneben und sonst überall. Allerdings haben wir von klein auf uns ein Spiel draus gemacht jeden Abend die wichtigen Stellen (sprich alle Durchgänge) wieder zu befreien und aufzuräumen; dieses Ritual mag der kleine Mann bis heute uns dazu wird immer am Sonntag alles aufgeräumt, dann gesaugt und dann wieder frei gegeben ... LG Ingrid

    AntwortenLöschen
  2. Ha, bei uns ist immer Chaos. Höchstens, es hat sich Besuch angekündigt, der noch nie bei uns war. beim zweiten Mal nehm ich es nicht mehr so genau ;)
    Ich räume Abends auch meistens die Sachen selbst weg. Niklas kann das nicht. Und Anika ist oft einfach schon so müde, dass es nur Zickenterror geben würde. Unter tags klappt es gut mit "räum das bitte ein". Unser Wohnzimmer ist Spielzimmer. Und ganz ehrlich: ich mag das eigentlich. Wir leben in Küche und Wohnzimmer. Der Rest ist zum Schlafen oder Waschen da. Und auch der Garten ist mittlerweile fast ein Spielplatz. Nein, meine Hängematte - die gehört nur mir. Ok, mein Mann darf auch mal rein....
    lg tanja

    AntwortenLöschen
  3. Oh, hier könnt ich ja glatt auch mal nen Blogneitrag dazuschreiben. Bei 10 Küken ...lach.
    Eigentlich nichtvanders als bei euch, aber das istvauch schön so zu lesen, man denkt ja immer, das gibt es nur bei einem selbst.
    Schönes Wochenende euch.
    Lieben Gruß von Familie Gans

    AntwortenLöschen
  4. Ja da fühl ich mich gleich wohl! Bei uns nicht anders ... oder doch mittlerweile ein bisschen anders. Sie werden gross, und da liegen dann halt andere Sachen rum. Nun war ein paar Tage der Älteste da, auch er fühlt sich gleich so wohl, dass überall Zeichen seines "Hierseins" zu sehen sind.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich mich nicht wohl fühle wenn in Wohnungen so sehr aufgeräumt ist, dass man kaum glaubt, dass da auch Kinder leben.
    schönes Wochenende!
    Elisabeth

    AntwortenLöschen

♥♥♥ Kommentare sind wie ein guter Nachtisch, sie machen die Sache erst perfekt. Danke dafür ♥♥♥