Freitag, 24. Juli 2015

Ausflugstipp: Freilichtmuseum Bad Sobernheim Teil 1

Dieses Jahr waren wir noch gar nicht im Freilichtmuseum, dabei haben wir sogar eine Familienkarte.

Nun ja, die Ferien beginnen ja erst nächste Woche und da wir dort wohnen wo andere Urlaub machen schätzen wir unsere Heimat und lieben unser Freilichtmuseum, denn dort können die Kinder rennen und relativ wenig anstellen.
Bei Jolina gibt es da natürlich immer Extraregeln, aber es ist einfach entspannt dort seine Runden zu drehen.



Ein neues Schild am Eingang zeigt jetzt neu was einen erwartet, richtig gelungen.



Puhhh, am Fahrradständer hängt ein Nest, schnell weg


Warum sind wir eigentlich Hals über Kopf nach Bad Sobernheim gefahren?
Zum einen weil wir dieses Jahr noch nicht da waren, zum anderen weil wir hofften, da oben im Soonwald ist es etwas kühler, war es aber nicht.

Aber vorallem wussten wir nicht was wir kochen sollten und so entschlossen wir spontan, im Museum die Schänke zu beehren, das war ne blöde Idee.




Die vielen Jahre die wir schon das Freilichtmuseum besuchen gibt es immer leckere Sachen in dem Lokal, immer passend zu der Umgebung und preislich auch wirklich erträglich.

Auf dem Weg dort hin beschlossen Christian und ich, dass wir Lust auf einen leckeren Eintopf hätten, der war immer so wunderbar hausgemacht und rustikal, genau wie das Brot mit Hausmacher oder andere regionale etwas "altbackene" Gerichte.


Man sitzt immer noch genau so nett im Hof auf den Bierbänken im Schatten von Bäumen,


Ab er dann brachte man uns die "Karte"

7 Gerichte, okay, übersichtlich, aber nicht schlimm, dass davon aber 2 gestrichen sind und nur noch 5 übrig bleiben und eines davon 1 Portion Pommes und das andere eine Currywurst mit Pommes ist, die dann sicher ohne Soße auch die Bratwurst mit Pommes ist, dann zieht bei mir auch der Museumsschänkenbonus nicht mehr.
Das ist ja wohl peinlich und ich bin froh, dass wir es gemerkt haben bevor wir mit Freunden dort aufgeschlagen sind und uns dann unendlich blamiert hätten.




Dann entdeckte ich den Wurstsalat auf der Tafel, das versöhnte mich. Wurstsalat ist schön rustikal und auch super lecker an so einem heißen Tag.



Dann kam unser Wurstsalat mit Brot, eine dünne Scheibe Graubrot übrigens.
Mir lag auf der Zunge: "Aber das kann ich doch nicht annehmen. Ich kann doch nicht annehmen, dass das alles ist."


Der Wurstsalat in Größe eines Beilagensalates war natürlich ruck zuck leer, weil gut geschmeckt hat er und wir beiden Großen hatten ständig die Finger in den Pommes der Kinder und hofften, dass sie gleich satt sind und etwas übrig bleibt.

Die Apfelschorle war übrigens wohl selbst gemixt und hatte einen sehr hohen Mineralwasseranteil.

Hungrig standen wir auf und da unsere Rechnung rund 30 Euro betrug, gab es kein Trinkgeld.

30 Euro für 2 Wurstsalätchen, 2 mal Pommes, 2 Mineralwasser, 1 Bier und eine Apfelschorle und einem großen hungrigen Loch im Bauch.

Da mir das Museum sehr am Herz liegt habe ich die Leitung schon informiert, die darauf natürlich erst mal keinen Einfluss hat, da das Lokal verpachtet ist, aber froh über das Feedback war.

Künftig werden wir unser Picknick wieder mitbringen.


Louisa versuchte beim laufen ein Bild zu malen, geht natürlich nicht.





Jolina stürmte sofort in die alte Poststelle, solche Treppen sind die Kinder von heute gar nicht mehr gewöhnt, dabei haben die soviel Flair und welche Füße da wohl schon drüber geschritten sind?

Im Dorf meiner Kindheit gab es auch noch viele Häuser die so aussahen.



Ich liebe diese Bauerngärten und ich ziehe meinen Hut vor den Freiwilligen die die vielen Gärten im Museum so wundervoll in Schuss halten, damit es so schön und ursprünglich aussieht.







Dies war der erste Teil unseres Ausflugs ins Pfälzische Freilichtmuseum in Bad Sobernheim mit unserem kulinarischen Fehlgriff.

Morgen folgt dann der nächste Teil, der dann ein bisschen tierisch wird.

Zusätzlich möchte ich Euch daran erinnern, dass ihr immer noch Fragen stellen könnt zu Jolinas Down Syndrom, oder was irgendwie damit zusammenhängt. klick

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